Wohnen am Roseggerweg, Kindberg

Den geladenen Wettbewerb unter fünf TeilnehmerInnen haben dreiplus Architekten gewonnen

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02/08/2017

Ausgelobt von der Brucker Wohnbau- und Siedlungsvereinigung wurde zwischen 24. April und 26.06.2017 ein geladener Wettbewerb unter fünf TeilnehmerInnen durchgeführt. Die Ausloberin will an einem sonnigen Hang nördlich des Zentrums von Kindberg (s. Lage) einen geförderten Geschoßwohnbau mit max. drei oberirdischen Geschoßen errichten. Das Projekt soll eine angemessene städtebauliche Reaktion auf die Umgebung darstellen – Bebauungsdichte bis 1,2 – und hinsichtlich Wohn- und Freiraumqualität entsprechen. Derzeit befindet sich am Grundstück ein dreigeschoßiger Baukörper (s. Lage), der zur Gänze abgebrochen und durch Neubauten ersetzt werden soll. Für das südlich angrenzende Grundstück war eine städtebauliche Konzeption gefordert.

Wettbewerbsergebnis
Die Jury unter dem Vorsitz von Arch. Dl Andrea Röthl kam in ihrer Sitzung am 26. Juni 2017 zu folgendem Ergebnis:

  • Platz 1: dreiplus Architekten, Graz
  • Platz 2: DI Jörg Pock, Graz
  • Platz 3: A3 Rudischer Panzenböck Pajduch, Bruck/Mur

Weitere TeilnehmerInnen

  • Arch. DI Michael Tesch, Mürzzuschlag
  • Viereck Architekten, Kindberg

Jurybewertung des Siegerprojekts

positiv
– Schlüssige Erschließung und städtebauliche Lösung
– Durch die Maßstäblichkeit und die Gebäudegestaltung fügt sich das Bauvorhaben gut in die Umgebungsstruktur ein; Kleinteiligkeit wirkt sehr harmonisch
– Gute Reaktion auf die Stromleitung/ Lärmsituation, indem alle Wohnräume/ Balkone Richtung Westen orientiert sind
– Alle Wohnungen sind gleich orientiert / Gleichwertigkeit der Wohnungen
– Die Aufteilung der Parkplätze auf zwei Bereiche ergibt im Wesentlichen gute Erreichbarkeiten für die Wohnungen
– Funktionelle Konzeption durch unterschiedliche Zugangssituationen zu den einzelnen Häusern und Freiraumabfolge
– Kostentechnisch kalkulierbar, einfach realisierbar

Juryempfehlungen für das Siegerprojekt
– Überarbeitung der Fassadengestaltung unter Beibehaltung der Ensemblewirkung jedoch unter Differenzierung des Erscheinungsbildes durch individuelle Baukörper {spannende Ausformulierung der Gebäude, adressbildende Gestaltung, Abwechslung der Gebäude in der im Moment seriellen Fassade, z.B. Erzeugung von Tiefe, etc.)
– Optimierung der Baukörperpositionierung (östlichster Baukörper soll z.B. nach Osten verschoben werden um größere Abstände zwischen den Baukörpern zu generieren, eventuell Differenzierung in der Höhenlage)

Wohnen am Roseggerweg, Kindberg

Wettbewerbsergebnis

Den geladenen Wettbewerb unter fünf TeilnehmerInnen haben dreiplus Architekten gewonnen.

Ausloberin

Brucker Wohnbau- und Siedlungsvereinigung, Mozartgasse 1, 8600 Bruck/Mur

Weiterführende Links

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Wohnen am Roseggerweg, Kindberg, Platz 1 © Kampus
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Platz 2 © Kampus
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Platz 3 © Kampus
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FLÄWI Kindberg, Lage > siehe Auslobung © Kampus
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© Kampus
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FLÄWI Kindberg, Lage > siehe Auslobung

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