Die ÖWGES hatte einen geladenen, einstufigen Wettbewerb unter acht TeilnehmerInnen zur Bebauung eines Grundstücks in Stainz, Weststeiermark, ausgelobt und zwischen 19. Oktober 2018 und 16. Jänner 2019 durchgeführt.
Im Verfahren sollten Vorschläge für einen geförderten Geschoßwohnbau – ca. 75 Wohneinheiten in fünf Bauabschnitten – samt Kinderspielplatz ausgearbeitet werden. Das derzeit noch landwirtschaftlich genutzte ebene Grundstück von 16.432 Quadratmetern zwischen Sauerbrunnstraße und Stainzbach soll mit Satteldach-Häusern bebaut werden.
Wettbewerbsergebnis
Die Jury unter dem Vorsitz von Architekt Dietger Wissounig kam am 16. Jänner 2019 zu folgendem Ergebnis:
- 1. Platz: eep arehiteklen
- 2. Platz: Arch. Dl Ewald Wastian
- 3. Platz: Smire Architektur
Weitere TeilnehmerInnen
- Arch. Dl Martin Brischnik
- Arch. Dl Georg Eder
- Arch. Dl Jürgen Haidacher
- Dl Dr.techn. Paul Rajakovics – transparadiso
- Arch. Dl Bettina Zepp
Jurybeurteilung Platz 1
Der vorgelegte Entwulf überzeugt sowohl in städtebaulicher als auch in freiraumplanerischer Qualität und stellt somit einen qualitativ hochwertigen Abschluss des Siedlungsraums dar.
Hervorzuheben ist die außenräumliche Gestaltung Richtung Sauerbrunnstraße mit versetzter Gebäudefront, aufgelockerter Carportbebauung und durchgehender Baumreihe, sowie die Angleichung der Geschoßigkeit an die angrenzende Bebauung sowie den Naturraum des Stainzbaches.
Die drei halböffentlichen Freiräume erscheinen in der Art der Anordnung und ihrer Größe als äußerst angemessen.
Die dargestellte Grundrisstypologie überzeugt.
Die Formulierung der Fassaden und Balkone lässt eine hohe architektonische Qualität erwarten.









