Ökologische Katastrophe in unser aller Naherholungsgebiet
Gerade dieser Tage, wo Naherholung im Grünen der Balsam auf die Seelen sein sollte, muss man sich beim Spazieren am Rosenberg eine ökologische Katastrophe ansehen:
Schauplatz: Quellengasse 30, 32, 34
Es wurde in den letzten Wochen, in denen uns das Corona-Virus in die eigenen vier Wände gezwungen hat, der gesamte Hügel des Grundstückes „Josefinenvilla“ in der Quellengasse, der auch einen Naturteich beinhaltete, abgetragen. Zweck ist ein Bauvorhaben mit angeblich 15 Wohneinheiten samt Tiefgarage.
In der Vorbereitung des Bauplatzes wurden im Winter bereits aus dem westlich der Quellengasse gelegenen Wald – im Besitz der öffentlichen Hand? – viele Bäume geschlägert, damit der Bauplatz in spe nicht im Schatten liegt.
Auch dem schützenswerten Waldsaum im Nordosten, der großteils im Freiland liegt, wurden sehr alte Bäume (vermutlich mind. zwei Eichen) entnommen.
Derzeit rinnen die Bächlein aus dem verwundeten Hang, denn der Name Quellengasse kommt ja nicht von ungefähr. Diese Wässer werden bald in Rohren verschwinden, wenn die Wanne für die Tiefgarage gebaut wird.
Dass es heutzutage möglich ist, dermaßen in den Naturbestand unserer Stadtgebiete einzugreifen, ist unfassbar. Weshalb ist es möglich, eine Tiefgarage für 15 Wohneinheiten in einen Hang mit Quellwasser zu graben, Wasser, das nun den unten liegenden Stadtgebieten und Bäumen bis weithin fehlen wird. Profitgier und Beziehungen?
Kulturlosigkeit und Unverantwortlichkeit in Zeiten des Klimawandels!
Siehe auch Download: Klimawandel – was nun?, Seite 11
(und Empfehlung unten)


