Do. 17/07/2025 11:00 - So. 11/01/2026 18:00

Wotruba International

Ausstellung

Wien

Bild einer Ausstellungshalle mit mehreren Skulpturen links und rechts

Ausstellung: 17. Juli 2025 bis 11. Jänner 2026, Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr
Ort: Belvedere 21, Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Anlässlich des 50. Todestages von Fritz Wotruba (1907–75) zeigt das Belvedere 21 eine umfassende Ausstellung des bedeutenden österreichischen Bildhauers. Während Wotrubas Werk bisher vor allem monografisch oder mit Blick auf seinen Einfluss auf nachfolgende Generationen betrachtet wurde, liegt der Fokus dieser Präsentation auf seiner internationalen Ausstellungstätigkeit, seinem Netzwerk und der breiten Rezeption seiner Skulpturen.

Wotruba war mit Bildhauer*innen wie Marino Marini, Henry Moore und Germaine Richier befreundet und kannte César, Alberto Giacometti, Henri Laurens und Aristide Maillol persönlich. Mit diesen und anderen wichtigen Plastiker*innen der Nachkriegsmoderne wie Kenneth Armitage, Lynn Chadwick, Barbara Hepworth, Louise Nevelson, Isamu Noguchi, Eduardo Paolozzi und Alicia Penalba teilte er sich immer wieder die Bühne internationaler Ausstellungen.

Anhand ausgewählter historischer Werkbegegnungen wird der Kontext beleuchtet, der Wotrubas spezifische bildhauerische Sprache und seine damit verbundene Relevanz für die Kunst nach 1945 sichtbar macht. In einer räumlichen Inszenierung von the next ENTERprise Architects ermöglicht die Ausstellung einen neuen Blick auf Fritz Wotruba, der eine wesentliche Stimme im internationalen Diskurs um das Menschenbild in der Nachkriegsmoderne darstellt.

Kuratiert von Verena Gamper und Gabriele Stöger-Spevak. 
Assistenzkuratorin: Ana Petrovic 

Portrait eines Mannes im weißen Hemd und schwarzem Sakko, sitzend auf einer Skulptur
Fritz Wotruba und die Große sitzende Figur („Menschliche Kathedrale“), 1949, in der Ausstellung Ve Salon de mai Paris, Palais de New-York 1949; Foto: Willy Maywald / Bildrecht, Wien 2025, Belvedere, Wien, Nachlass Fritz Wotruba

Veranstalter:in: Belvedere 21

Mehr Informationen: Link zur Ausstellung