See? Stadt? Möglich!

Die Sestadt Aspern ist zu einem Drittel fertig. Eine Zwischenbilanz von Reinhard Seiß

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17/11/2016

Seestadt Aspern, Wiens städtebauliches Prestigeprojekt, ist zu einem Drittel fertig. Klassische Defizite anderer Neubauviertel scheinen zwar überwunden. Doch umso klarer treten grundsätzliche Probleme der Wiener Stadterweiterung zutage. Eine Zwischenbilanz aus Aspern.

„Das ist der See?“, hört man immer wieder Besucher verwundert fragen, die an der Endstation der Linie U2 aus der U-Bahn steigen und erstmals auf das vor ihnen liegende Gewässer schauen, das dem neuen Stadtteil seinen Namen gibt. Dafür, dass die Seestadt Aspern von Beginn an vor allem mit der Attraktion Leben am Wasser warb, liegt der erste Anschein des Baggerteichs tatsächlich etwas unter den hochgeschraubten Erwartungen. Zugegeben, andere Stadterweiterungsgebiete haben auch so etwas nicht – und man muss dem See, genauso wie der Stadt, wohl noch etwas Zeit geben, sich zu entwickeln. In manchen Uferzonen wird bestimmt noch üppigeres Grün wachsen. Dort, wo rostige Stahlplanken oder grober Schotter das Wasser vom Land trennen, dürfte der spröde Charakter allerdings bleiben.

Dabei ist der See keineswegs das einzige Alleinstellungsmerkmal Asperns unter den Neubauvierteln Wiens: Sobald man aus dem U-Bahn-Gebäude heraustritt, trifft man auf eine von mehreren Leihrad-Stationen in der Seestadt, wo sogar E-Bikes entnommen werden können.

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See? Stadt? Möglich!

Die Sestadt Aspern in Wien ist zu einem Drittel fertig.

Eine Zwischenbilanz von Reinhard Seiß.

Der Artikel erschien am 20.08.2016 im Spectrum der Tagerszeitung Die Presse.

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Gebaut: Slimcity, Seestadt Aspern © Wolfgang Thaler
Bildungscampus Aspern
Gebaut: Bildungscampus, Seestadt Aspern © Gisela Erlacher
RLP Rüdiger Lainer + Partner, Holzhochhaus HoHo, Wien (A), 2015
Geplant: Holzhochhaus HoHo, Seestadt Aspern © lainer.at+oln.at
Wien Aspern Seestadt Lageplan Baugruppen
Lageplan, Seestadt Aspern – im Norden sind neue Baugruppenhäuser vorgesehen. © Wien 3420 Aspern Development AG

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