Um ihre Haushalte zu sanieren, versuchen viele europäische Länder ihr Staatseigentum zu Geld zu machen. Zum Verkauf stehen Wälder und Inseln genauso wie historische Gebäude. Doch vielerorts regt sich Widerstand gegen diesen Ausverkauf Europas.
Das WELTjournal + zeigt, wie im krisengeschüttelten Griechenland unberührte Inseln an ausländische Investoren verpachtet werden, die dort Luxusresorts bauen wollen. In Irland soll praktisch der gesamte Waldbestand privatisiert werden. Chinesische Millionäre kaufen historische Weingüter in Frankreich zu Höchstpreisen. In Paris sollte ein geschichtsträchtiges Palais an der Place de la Concorde in Paris privatisiert und zu einem Hotel umfunktioniert werden.
Auch ein Fall aus Österreich ist dokumentiert: 2011 versuchte die Bundesimmobiliengesellschaft, zwei Osttiroler Berge zu Geld zu machen: eine deutsche Agentur wollte die Berge kaufen und für Werbezwecke nutzen. Erst nach massiven Protesten sprangen die Bundesforste als Käufer ein. (ORF)
