Pritzker-Preisträgerinnen 2020

Yvonne Farrell und Shelley McNamara

Die Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara werden im Mai ausgezeichnet

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05/03/2020

Die weltweit seit 1979 jährlich vergebene und nach den Stiftern Jay A. (1922–1999) und Cindy Pritzker benannte Auszeichnung für Architektur, der Pritzker-Preis, wird 2020 an die beiden schottischen Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara vergeben.

Für Farrell, die am 6. März 2020 in Wien den Festvortrag des Architekturfestivals Turn On hält, ist Architektur eine der komplexesten und wichtigsten kulturellen Aktivitäten auf diesem Planeten. Farrell und McNamara sind mit ihrem 1978 in Dublin gegründeten Büro Grafton Architects international tätig (s. Linkpritzkerprize.com). 2018 kuratierten sie zudem die Architektur-Biennale in Venedig.

Die achtköpfige Jury (s. Link) hob ihre respektvolle, kultur- und kontextbezogene Architektur hervor und würdigten, dass sie: "...ohne große oder leichtfertige Gesten ..." Gebäude kreieren, die „.. so detailliert sind, dass intimere Räume entstehen, die eine Gemeinschaft innerhalb des Gebäudes schaffen.“

Der als "Nobelpreis der Architektur" bezeichnete Pritzker-Preis wird im Mai 2020 zum 40. Mal verliehen. 2019 wurde Arata Isozaki, 2018 Balkrishna Doshi, 2017 RCR Arquitectes gewürdigt; davor waren unter anderem Zaha Hadid, Rem Koolhaas und Sir Norman Foster Preisträger des mit 100.000 US-Dollar dotierten Preises.

Pritzker-Preisträgerinnen 2020

Der renommierte, als "Nobelpreis der Architektur" bezeichnete Preis geht an die Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara – Grafton Architects, Dublin.

Das schottische Büro wird im Mai 2020 ausgezeichnet.

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Weiterführende Links

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Grafton Architects: Town House Building, Kingston University, London. photo courtesy of Ed Reeves © pritzkerprize.com

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