Der portugiesische Architekt Eduardo Souto de Moura erhält die mit 100.000 Dollar dotierte, begehrte Auszeichnung für ArchitektInnen.
"In ihrer anscheinenden formalen Einfachheit verweben Souto de Mouras Bauten komplexe Hinweise auf Eigenheiten der Region, der Landschaft, des Baugrundes und Architekturgeschichte. Einfache Geometrien werden oft durch das Wechselspiel zwischen Massivität und Leerraum oder Licht und Schatten betont. (...) Souto de Moura hat Räume erschaffen, die im Einklang mit ihrer Geschichte stehen und in ihrer Idee modern sind. Die Wirksamkeit seiner Arbeiten stammt in der Regel von der Juxtaposition von Elementen und Konzepten. Seine einzigartige Fähigkeit, Gegebenheiten gerecht zu werden, obwohl er von ihnen abstrahiert, bringt eine Architektursprache hervor, die Naturhaftes in Metaphysik überführt." (Begründung der Jury, Auszug).
Zu den bekanntesten Bauwerk des 58-Jährigen zählt das Sportstadion in Braga (2003).
Den Pritzker-Preis 2011 wird am 2. Juni 2011 in Washington verliehen. JuryteilnehmerInnen 2011 waren:
Lord Peter Palumbo
Alejandro Aravena
Carlos Jimenez
Glenn Murcutt
Juhani Pallasmaa
Renzo Piano
Karen Stein
Martha Thorne
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