Zweimal LE CORBUSIER - Architektur zwischen Anspruch und Umsetzung

Aus der Sicht junger Filmemacherinnen: "Pessac - Leben im Labor" von Claudia Trinker und Julia Zöller und "Domino" von Lotte Schreiber.

16/03/2005

Im Rahmen der derzeit in Graz laufenden DIAGONALE 05: Zweimal Le Corbusier - Architektur zwischen Anspruch und Umsetzung - aus der Sicht junger Filmemacherinnen.

Einmal als Dokumentarfilm: "Pessac - Leben im Labor" von Claudia Trinker und Julia Zöller, Filmemacherinnen mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund.

Einmal als Experimentalfim: "Domino" von Lotte Schreiber, in Wien lebende Künstlerin und Absolventin der Architekturfakultät Graz.

"Pessac - Leben im Labor"

Dokumentarfilm, A, 2004

52 min

Regie und Buch: Claudia Trinker und Julia Zöller

Kamera: Afra Hämmerle

Produktion: Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion

Produktionsleitung: Nikolaus Geyrhalter, Markus Glaser, Michael Kitzberger, Wolfgang Widerhofer

Schnitt: Claudia Trinker

Verleih: sixpackfilm

Die Siedlung Pessac für Arbeiter einer Zucker-Fabrik (errichtet von 1925-1929) war Le Corbusiers erste Umsetzung seiner Architektur für "ganz normale" Menschen; nachdem er bereits Städte für mehrere Millionen Einwohner entworfen und Privathäuser für Vermögende ausgeführt hatte.

Claudia Trinker und Julia Zöller befragen die Bewohner von Pessac. Über das Leben in einer Utopie zu Beginn eines vergangenen Jahrhunderts, das sich allmählich wieder in seinen Ursprungszustand verwandelt.

Termine:

Mittwoch, 16. März, 16:00 Uhr, Schubertkino 2

Samstag, 19. März, 11:00 Uhr, Schubertkino 2

"Domino"

Avantgardefilm, A, 2005

12 min

Regie und Buch: Lotte Schreiber

Kamera: Lotte Schreiber/Norbert Pfaffenbichler

Musik: Stefan Németh

Produktion und Schnitt: Lotte Schreiber

Ausgangspunkt für Lotte Schreibers Video ist "Domino", das 1914 von Le Corbusier entwickelte Konstruktionssystem aus Stahlbeton, welches Wände von ihrer tragenden Funktion befreite.

Lotte Schreiber begab sich auf die Reise: nach Griechenland, dorthin wo Betonskelette allerorts als anonyme Architektur anzutreffen sind - als Fragmente geplanter Wohnhäuser oder Hotelanlagen.

Die Betonobjekte werden mit Super 8-Film (Kindheitserinnerungen erwachen) abgetastet, die Autofahrt mit Digitalvideokamera dokumentiert, um sie zu einer filmischen Montage zusammenzufügen.

Termine:

Freitag, 18. März, 12:00 Uhr, Schubertkino 2

Samstag, 19. März, 18:00 Uhr, Schubertkino 1ZUR INFORMATION

Für "Auswärtige":

> > SCHUBERTKINO

Mehlplatz 2, 8010 Graz

www.schubertkino.com

TICKETS

Tickets sind in der DIAGONALE-Box am Färberplatz täglich von 10:00 - 20:00 Uhr und in den Festivalkinos jeweils eine Stunde vor Beginn der ersten Vorstellung erhältlich.

Telefonische Kartenresevierungen unter T 0316/83 66 61-11.

Im Rahmen des Filmfestivals DIAGONALE 05, das noch bis 20. März 2005 in Graz läuft, werden unter der Leitung von Birgit Flos (Programm), Robert Buchschwenter (Produktion) und Georg Tillner (Finanzen) insgesamt 239 Filme in 141 Vorstellungen gezeigt. Es handelt sich dabei um österreichische und internationale Filmproduktionen.

Bis 19. März 2005 finden im Festivalzentrum Palais Thienfeld in der Mariahilferstraße 2 in Graz täglich um 10:00 Uhr Pressegespräche zu Premieren des Vortages mit Regisseuren und Produzenten statt. Am letzten Tag des Festivals, dem 20. März um 11:00 Uhr ist die Abschlusspressekonferenz der DIAGONALE 2005 geplant.

Verfasser/in:
GAT - DIAGONALE - EMPFEHLUNG

Weiterführende Links

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Le Corbusier
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Wer kennt sie nicht? Die anonymen Stahlskelette Griechenlands

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