Zugang zur "Neuen Burg" in Graz jetzt barrierefrei

Neuestes Beispiel für die fortschreitende barrierefreie Gestaltung der Zugänge zu öffentlichen Gebäuden ist der Eingang in die „Neue Burg“ in der Grazer Hofgasse 13.

18/06/2005

Nach einem auf Antrag von Landeshauptmann Waltraud Klasnic gefassten Landtagsbeschluss müssen spätestens bis zum Jahr 2010 alle öffentlichen Gebäude für Menschen mit Behinderung leicht zugänglich sein. Neuestes Beispiel für die fortschreitende barrierefreie Gestaltung der Zugänge zu öffentlichen Gebäuden ist der Eingang in die „Neue Burg“ in der Grazer Hofgasse 13. Der Eingang vom Burghof aus ist nun mit einer Hebebühne für Rollstuhlfahrer ausgestattet. „Die Herausforderung an den Adaptierungsmaßnahmen lag in der Kombination von behindertengerechter Umsetzung der Aufstiegshilfe und den Anforderungen des Denkmalschutzes. Wir mussten mit der Hebebühne so weit wie möglich weg von den beiden vollflächig bemalten, denkmalgeschützten Seitenwänden,“ erklärte der ausführende Architekt, Dipl.-Ing. Michael Haberz, bei der Präsentation, an der neben LH Waltraud Klasnic, Landesamtsdirektor Univ.-Prof. Dr. Gerhart Wielinger und Mag. Christine Klug, Leiterin der zuständigen Abteilung 2, Präsidialangelegenheiten und Zentrale Dienste, auch Behindertensprecherin LAbg. Anne Marie Wicher und Dipl. Ing. Oskar Kalamidas, Referent für barrierrefreies Bauen der Stadt Graz, teilnahmen.

Die Gesamtkosten, die neben den baulichen Maßnahmen auch die Restaurierung der Gemälde beinhalten, belaufen sich auf 105.000 Euro.“

BAUDATEN > Umbau der Grazer Burg

Planung: Arch. DI Michael Haberz, Graz

Bauherr: Land Steiermark

Tragwerksplanung: Manfred Petschnigg, Graz

Kunst: Joachim Baur / Werkstadt Graz

Planungsbeginn: 1997

Planungsende: 1998

Baubeginn: 1999

Fertigstellung: 2000Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information Mag. Markus Gruber unter

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lhbehindertengerechter_aufgang_burg.jpg
v.l.n.r.: Architekt Dipl. Ing. Michael Haberz, Mag. Christine Klug und LH Waltraud Klasnic, vorne: Dipl. Ing. Oskar Kalamidas und LAbg. Anne Marie Wicher. Foto: Landespressedienst

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