„Die Sperre der Altersbergbrücke der Tauernautobahn zeigt, dass die Brückenkontrollen durch die ASFINAG und Zivilingenieure sehr gut funktionieren“, erklärte Dipl.-Ing. Gerald Fuxjäger, Präsident der Ziviltechniker-Kammer für Steiermark und Kärnten, am Donnerstag angesichts der Sperre der A 10 zwischen Spittal und Gmünd. Sie mache auch wieder einmal deutlich, dass die menschliche Verantwortung jedes einzelnen Technikers den wichtigsten Sicherheitsfaktor überhaupt darstelle.
„Der beste Sachverstand, die höchste Kompetenz und die modernsten Prüftechniken sind zu wenig, wenn sie nicht vom Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Technikers getragen werden. Diese Verantwortung wird noch dadurch erhöht, dass der Zeitdruck auf die Planer und die Prüfingenieure, also die ZiviltechnikerInnen, und die bauausführenden Firmen in letzter Zeit weiter zugenommen hat“, sagte Fuxjäger. „Die laufenden Überprüfungen zeigen allerdings auch, dass es einen erheblichen Sanierungsbedarf im öffentlichen Straßen- und Brückennetz gibt, der wesentlich rascher als bisher abgearbeitet werden muss. Anbetrachts der knappen Budgets, insbesondere für die Brückenkontrolle und für die Straßenerhaltung, ist nämlich die Qualität vieler Verkehrsbauwerke akut gefährdet“, ergänzte Dipl.-Ing. Gerald Fuxjäger.
„Die Innovationskraft der steirischen und Kärntner ZiviltechnikerInnen sichert jedoch die laufende Verfahrensoptimierung und trägt wesentlich dazu bei, die nur zu berechtigten Sicherheitsanforderungen der Verkehrsteilnehmer zu befriedigen und die öffentlichen Kassen zu entlasten“, sagte der ZiviltechnikerInnen-Präsident.
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