WETTBEWERBSERGEBNIS Neubau Unterkunftsgebäude, Erzherzog-Johann-Kaserne, Straß

Sieger: ARGE Architekt Podsedensek ZT Gmbh & Arch. DI Thomas Rath, Wien

26/08/2010

Die ARGE Architekt Podsedensek ZT Gmbh & Arch. DI Thomas Rath aus Wien siegte beim EU-weiten, offenen, einstufigen Realisierungswettbewerb zur Erlangung von Entwurfsvorschlägen für den Neubau eines Unterkunftsgebäudes in der Erzherzog-Johann-Kaserne in Straß.

Auf den zweiten Platz gelangte das Architekturbüro eep architekten ZT GmbH (Graz), auf den dritten Platz Bmst. Johannes Kaufmann Architektur (Dornbirn/Wien).

Anerkennungen erhielten:

hop-architektur Wien (Nachrücker auf Preise)

Arch. DI Tobias Weske, Wien/erfurt

Arch. DI Dietger Wissounig, Graz

Für die Kaserne im südsteirischen Straß wurde im Rahmen der Bundesheerreform 2010 beschlossen, dass der Standort auch weiterhin militärisch genutzt und die Kaserne – als Ersatz für die Mickl-Kaserne in Bad Radkersburg – ein zusätzliches Unterkunftsgebäude für Soldaten erhalten soll.

Die Entwurfsaufgabe des Wettbewerbs sah daher eine Erweiterung des Bestandsensembles in Form eines mehrgeschoßigen Neubaus vor, der als solitärer Baukörper auszubilden war. Ziel des Auslobers, der BIG Bundes Immobilien Gesellschaft, war die Erlangung eines innovativen, energieeffizienten, baukünstlerisch anspruchsvollen und nachhaltigen Lösungsvorschlages, auf Basis von Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit und unter Berücksichtigung ökologischer Grundsätze.

Laut Jury zeichnet sich der Baukörper des siegreichen Entwurfs der ARGE Architekt Podsedensek ZT Gmbh & Arch. DI Thomas Rath „durch eine klare Zonierung aus, wobei einem transparenten Erdgeschoss ein klarer zweigeschossiger MUK-Trakt in den Obergeschossen gegenüber steht. Dieser ist im zentralen Erschließungsbereich durch eine großzügige Öffnung akzentuiert. Der Rest der Obergeschosse weist eine geschlossene und stringente Struktur auf. Die Entwurfsidee beinhaltet neben den bereits erwähnten Qualitäten auch eine eigenständige Ausformung des Lehrsaaltraktes sowie des gesamten Eingangsbereichs. In den Obergeschossen weisen die Erschließungszonen durch die zurückspringenden Eingänge eine interessante Rhythmisierung auf. Die zentral gelegenen Frei- und Aufenthaltsbereiche haben eine hohe Nutzungs- und Gestaltungsqualität.“

Verfasser/in:
Redaktion GAT Graz Architektur Täglich

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