Wettbewerbsergebnis LKH Stolzalpe

Am 30.03.2006 wählte die Jury des von der KAGes ausgelobten geladenen Wettbewerbs LKH Stolzalpe (Murau) das Projekt des Teams Architekten Pernthaler ZT GmbH aus Fohnsdorf

17/05/2006

Am 30.03.2006 wählte die Jury des von der KAGes ausgelobten geladenen Wettbewerbs LKH Stolzalpe (Murau) das Projekt des Teams Architekten Pernthaler ZT GmbH aus Fohnsdorf zum Sieger.

ZUR BAUAUFGABE:

Der Auftraggeber beabsichtigt, das bestehende Landeskrankenhaus Stolzalpe; Steiermark, umzubauen.

Das Projekt betrifft das 3. OG in dem früher das ehemalige Solarium für Leukämiepatienten untergebracht war und derzeit als Dienstzimmer und Lagerfläche genutzt wird. Die Räume haben jedoch eine zu geringe Raumhöhe. Das gesamte 3. Obergeschoss wird daher abgebrochen und inkl. Dach neu errichtet. Auf die Bestandsituation ist funktionell und gestalterisch besonders Rücksicht zu nehmen.

Vorgesehen sind: Büroräume und Nebenräume lt. Raumprogramm.

Die gesamte Nutzfläche des Projektes beträgt ca. 300m² Umbaufläche.

Geschätzte Gesamtkosten: € 977.000,--

BESCHREIBUNG DES SIEGERPROJEKTS:

(Auszug aus dem Juryprotokoll)

Das Projekt wirkt zwar penthousemäßig, für Verwaltung an sich formal etwas übertrieben, jedoch bei genauerer Durchsicht des Entwurfes ergibt sich doch eine bestechende Schlichtheit, Klarheit der Raumstruktur, welche von der Jury als sehr positiv unterstrichen wird. Das Projekt überzeugt durch seine einfache Tragstruktur des stützenfreien Raumes der dadurch flexiblen Nutzungsmöglichkeiten. Weiters wird angemerkt, dass im Detail die Anbindung zum Bestandsobjekt eine architektonisch überzeugende Lösung erarbeitet wurde. Weitere dargestellte Details zur Anbindung an den Bestand bzw. oberste Geschossdecke sind in schlüssiger Weise dargestellt. Die Jury hält fest, dass die dargestellte Fotomontage in der Form nicht zur Ausführung kommen kann, zumal massive Bauelemente im Innenbereich, wie Stiegenhaus, infrastrukturelle Einrichtungen, Trennwände den viel zu luftig dargestellten Raum gliedern und strukturieren werden. Das diese dargestellte Transparenz nicht in der Form umsetzbar ist, wird für das Erscheinungsbild des Projektes positiv erachtet. Die Verwendung regionaler Materialien wird für das Projekt positiv begutachtet.

Die weiteren geladenen Teilnehmer waren:

epps Ploder Simon ZT – GmbH, Graz

Architekt Dipl.-Ing. Arno Mick, Graz

N17. ARCHITEKTUR Rigler Architektur ZT-KEG, Graz

S-M-XL Architekten Architekt Dipl.-Ing. Werner Swoboda, Graz

PURPUR . ARCHITEKTUR Architektur v. Tödtling, Längbauer, Boric u. Löbell, Graz

Architektin Dipl.-Ing. Gabriele Steinmann, Graz

Architekturbüro Seifert, Graz

Architekt Dipl.-Ing. M. Schulz, Graz

Architekt Dipl.-Ing. Michael Haberz, Hart b. Graz

ZUSAMMENSETZUNG DER JURY:

Arch. Dipl. Ing. Peter ZINGANEL (Vorsitz)

Dir. MAS Reinhard PETRITSCH

Dr. Rudolf PIZZERA

Dipl. Ing. Michael PANSINGER (Schriftführer)

Dipl. Ing. Helmut GRAF

Dipl. Ing Christoph REISCHL

Dipl. Ing. Alois MURNIGAuslober:

Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m. b. H.

Stiftingtalstraße 4-6 A- 8010 Graz

Wettbewerbsbetreuung:

Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m. b. H.

Technische Direktion, Abteilung für Spitalsplanung

Billrothgasse 18a A- 8036 Graz

T 0316/340-5344, F 0316/340-5364

christoph.reischl@kages.at

Verfasser/in:
Redaktion GAT Graz Architektur Täglich

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