SUSANNE WENGER
Leben mit den Göttern Afrikas
13.09. bis 12.11.2006
Ein fotografisches Portrait
von Magdalena Frey und Heinz Cibulka
Eröffnung 12.09.2006 18.00 Uhr
im stadtmuseumgraz
Sackstraße 16, Graz
Die Ausstellung „SUSANNE WENGER - Leben mit den Göttern Afrikas“ zeigt Fotografien der Künstlerin und Yoruba-Hohepriesterin Susanne Wenger, die 2005 anlässlich ihres 90. Geburtstages in den tropischen Wäldern am Stadtrand von Oshogbo entstanden sind.
Neben Susanne Wenger und ihren 10 Meter hohen Skulpturen, die in einem Verband von heiligen Schreinen im mittlerweile geschützten Areal der heilig gesprochenen Waldregion stehen, boten weitere Reiseerlebnisse bei den Fahrten vom Flughafen über Lagos nach Oshogbo einen Hintergrund für das fotografische Portrait, das Magdalena Frey und Heinz Cibulka mit der Unterstützung von Wolfgang Denk recherchierten.
Die 1915 in Graz geborene Susanne Wenger, die zur Grazer Künstleravantgarde der Zwischenkriegszeit zählte, beteiligte sich 1938 an Demonstrationen gegen den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich und verkehrte nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Widerstandskreisen. Sie half Menschen, die vom NS-Regime verfolgt wurden. Nach dem Krieg war sie unter anderem Gründungsmitglied des ART-CLUB. 1949 übersiedelte sie nach Paris und verließ im selben Jahr Europa. Sie lebt seither in Nigeria und hat im Kontext der Yoruba-Religion als europäische Künstlerin Kultbauten geschaffen, die europäische mit afrikanischer Hochkultur verbinden.
Fotomappe „Susanne Wenger“, Oshogbo/Nigeria 2005
Fotoedition Archiv Cibulka – Frey
Inhalt: 49 Fotoblätter je zwei Motive auf einem Fotoblatt
Fotoblätter in Cassette 40 cm x 60 cm limitierte Auflage von 30 Exemplaren
Genauere Beschreibung:
49 Doppelbilder zur Künstlerin und Yoruba- Hohepriesterin Susanne Wenger, 49 Foto – Ausbelichtungen 40 cm x 60 cm in einer Leinenkassette, Auflage 30 Exemplare, mit einem Text zur Künstlerin und ihren Werken von Wolfgang Denk.

