Weitere Auszeichnung für Showroom Kiefer technic

Das Projekt Showroom Kiefer technic von Giselbrecht + Partner wurde für den Detail-Industriepreis 09 nominiert, der am 14. Jänner 2009 im Rahmen der Messe BAU 2009 in Mün

13/01/2009

Nach der Auszeichnung mit dem Internationalen Architecture Award 2008 wurde das Projekt Showroom Kiefer technic in Bad Gleichenberg (2007) von Giselbrecht + Partner aus Graz nun für den Detail-Industriepreis 09 nominiert, der am 14. Jänner 2009 im Rahmen der Messe BAU 2009 in München verliehen wird.

Insgesamt wurden 318 Projekte aus 28 Nationen eingereicht. Die Jurymitglieder Peter Cachola Schmal (Direktor Deutsches Architekturmuseum DAM), Elke Delugan-Meissl (Delugan Meissl Associated Architects), Helmut Dietrich (Dietrich Untertrifaller Architekten), Albert Dietz (Dietz Joppien Architekten), Prof. Dietrich Fink (TU München, Fink + Jocher), Lutz Heese (Präsident der Bayerischen Architektenkammer) und Christian Schittich (Chefredakteur DETAIL) wählten jeweils drei Projekte für den DETAIL Preis 2009 und die Sonderpreise in den Kategorien Holz, Glas, Innovation Stahl, Akustik, ArchitekturXport und Studenten. Für den Sonderpreis Innovation Stahl wurde übrigens u. a. die Passerelle Simone-de-Beauvoir in Paris, von Arch. DI Dietmar Feichtinger (Feichtinger Architectes, Paris/Wien) nominiert.

Showroom Kiefer technic (2007)

Bad Gleichenberg

Planung: Giselbrecht + Partner, Graz

Beim Projekt Showroom Kiefer technic handelt es sich um den Neubau eines Bürogebäudes samt Ausstellungsflächen mit Showroom für die Produktpräsentation eines Metallbaubetriebs. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Fassade zu, die als Interface zwischen öffentlichem und privatem Raum, als Kommunikationsmittel, verstanden wird. Der entwickelte Prototyp eines dynamischen Fassadensystems für transparente Fassaden lässt ein individuell steuerbares, sich ständig ein erneuerndes Bild der Fassade entstehen. Neben der Optimierung der raumklimatischen Bedingungen werden durch das Fassadensystem technischen Möglichkeiten und Detailausführungen aufgezeigt.

Statement der Jury:

Das Fassadensystem, das unabhängig von der Architektur als vorgehängtes System funktioniert, überzeugt durch den hohen Grad an individueller Steuerung, die es zulässt. Besonders die konsequente Anwendung über die komplette Fassadehöhe und -breite lässt ein Maximum an Entwurfsfreiheit zu. Das Klapp-Prinzip ermöglicht eine Faltung nach oben und unten, so dass die raumhohen Verglasungen komplett geschlossen werden oder die Elemente im geöffneten Zustand als Vordächer weiterhin als Sonnenschutz funktionieren. Das System orientiert sich an historischen Vorbildern und wurde sinnvoll zum Produkt weiterentwickelt.

Verfasser/in:
Redaktion GAT Graz Architektur Täglich

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Showroom Kiefer technic, Bad Gleichenberg (A). Planung: Giselbrecht + Partner, Graz. Foto: paul Ott

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