Am 2. April erfolgte im Tech Gate Vienna bereits zum dritten Mal die Verleihung des Österreichischen Bau-Preises. Sieben Projekte wurden ausgezeichnet, darunter ein Projekt von Studierenden der Architekturfakultät Graz. Die Immobilien Privatstiftung fördert mit dem Preis, der mit einem Gesamtpreisgeld von 220.000 Euro erfreulich hoch dotiert ist, besonders gelungene spartenübergreifende, innovative und ökonomisch anwendbare Lösungen auf den Gebieten der Architektur, der Bauplanung und der Baukonstruktion.
Die Preisträger im Überblick
In der Kategorie "Institute und Fakultäten" erhielt Lutz Sparowitz für das UHPC-Pilotprojekt WILD-Brücke Völkermarkt den ersten Preis.
Das one2one Projekt "(skin)gspan" erlangte den zweiten Platz. Es im Rahmen von Entwerfen_special am Institut für Architekturtechnologie der TU Graz unter der Leitung von Peter Schreibmayer entwickelt und neben zwei weiteren Modellen auf dem Mariahilferplatz in Graz im Maßstab 1:1 umgesetzt und der Öffentlichkeit präsentiert. (skin)gspan hat sich vom Ausstellungsobjekt am Mariahilferplatz in ein Lehrerwohnhaus in Johannesburg verwandelt (GAT berichtete, siehe Links am Ende dieser Seite).
Der dritte Preis ging ex aequo an Univ.-Prof. Dr. Ardeshir Mahdavi für „Architektur der vier Elemente: ein west-östlicher Dialog“ und die TU-Wien für „Prognose der Dauerhaftigkeit und Sicherheit im Bauingenieurwesen“.
In der Kategorie "Architekten und Ingenieurkonsulenten" erzielte das Projekt "Hof- und Atriumhäuser in Wien" von Walter Stelzhammer den ersten Platz. Auf Platz zwei landeten ex aequo querkraft architekten zt gmbh mit dem Museum Liaunig und the next ENTERprise - architects mit ihrem Wolkenturm Schlosspark Grafenegg.
Zur Teilnahme am Bau-Preis 2009 waren in Österreich niedergelassene freiberufliche ArchitektInnen und IngenieurkonsulentInnen und einschlägige Fakultäten oder deren Institute mit spartenübergreifenden Lösungen sowie DissertantInnen der jeweiligen Fachbereiche berechtigt. Insgesamt wurden zum Bau-Preis 2009 rund 90 Projekte eingereicht, 29 gelangten in die zweite Auswahlrunde.
- Verfasser/in:
- Redaktion GAT Graz Architektur Täglich
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