Trichtlinnburg: Salzburg neu entdecken

Vom 19. – 21 Mai 2005 findet in Salzburg das Kunstprojekt „Trichtlinnburg“ statt: Aktionen im öffentlichen Raum thematisieren Massentourismus, Stadtentwicklung, Öffentlic

17/05/2005

Von 19. – 21. Mai 2005 findet in Salzburg das Kunstprojekt „Trichtlinnburg“ statt: Aktionen im öffentlichen Raum thematisieren Massentourismus, Stadtentwicklung, Öffentlichkeit und öffentlichen Raum.

Unter den 43 eingeladenen KünstlerInnen ist auch das Wiener Team transparadiso.

„Trichtlinnburg“ - Een Affeire Met De Stad/Linnajuhtum/Ein städtisches Abenteuer/An Urban Affair

„Trichtlinnburg“ existiert nicht. Es ist ein Kunstprodukt: Ein Name, der sich aus den drei Städten Maastricht, Tallinn und Salzburg zusammensetzt und für mehrtägige Aktionen im öffentlichen Raum steht. Das von den drei Städten gemeinsam initiierte Projekt thematisiert die Entwicklungsmöglichkeiten touristisch attraktiver Innenstädte im Spannungsfeld von Massentourismus, ökonomischen Interessen und urbaner Lebenswelt. Welchen Stellenwert wird Öffentlichkeit und öffentlicher Raum dabei in Zukunft einnehmen, lautet eine der zentralen Fragen. Mit ihren intakten, historisch bedeutenden Zentren ziehen Maastricht, Tallinn und Salzburg jährlich Touristenströme an.

Das „Center of Contemporary Arts“ von Tallinn (5.-15. Mai), die „Jan van Eyck Academie“ in Maastricht (27. Mai – 5. Juni) und der Salzburger Kunstverein (20.- 21. Mai) luden KünstlerInnen, FilmemacherInnen, ArchitektInnen und StadtentwicklerInnen ein, Projekte zu realisieren, die sich mit diesen spezifischen Problemen beschäftigen. An elf verschiedenen Orten werden kommenden Freitag und Samstag in Salzburg Besucher aufgefordert, ihre Stadt mithilfe der realisierten Kunstaktionen abseits der Touristenwege neu zu entdecken.

„Wunschfreischaltung - schlüsselfertig“ nennt sich das Projekt von transparadiso: Hierbei wollen die Künstlerin Barbara Holub und der Architekt Paul Rajakovics leer stehende Ladenlokale besetzen lassen. Für ihr Projekt sammeln sie schon jetzt Wünsche möglicher Zwischennutzungen. Passanten können an den beiden Tagen Schlüssel ziehen und sollte dieser bei einem der mit bunten Plakaten markierten Lokale schließen, dürfen sie den Raum besetzen und nach ihren Vorstellungen nutzen. Auf diesem Wege soll über Wünsche und Forderungen „jenseits der vorherrschenden Zwänge der Kommerzialisierung“ diskutiert werden.

Ergänzend werden an allen drei Tagen von transparadiso ausgewählte Dokumentations- und Kurzfilme gezeigt, die Hintergründe von „temporärer Nutzung im öffentlichen Raum und temporärer Arbeit in Bezug auf Shopping, Kommerz und Konsum beleuchten“ sollen.

ERÖFFNUNG Trichtlinnburg Salzburg

Zeit: Donnerstag, 19. Mai 2005, 19:30 Uhr

Ort: Ärztekammer, Bergstaße 14

Es sprechen:

Stadtrat Johann Padutsch, Stadt Salzburg

Elfrid Wimmer-Repp, Präsidentin Salzburger Kunstverein

Hildegund Amanshauser, Projektleiterin Trichtlinnburg

Im Anschluss:

TRICHTLINNBURG Gespräche

„Wunschfreischaltung – schlüsselfertig“ von transparadiso (Barbara Holub / Paul Rajakovics):

Zeit: Freitag, 20. Mai und Samstag, 21. Mai 2005, 16.00-20.00 Uhr

Ort: Priesterhausgasse (Ecke Richard –Mayr-Gasse)

Filmprogramm im DAS KINO

Zeit: Donnerstag 19. Mai 2005, 22.00 Uhr, Freitag 20. Mai 2005, 15.00 und 22.00 Uhr und Samstag, 21. Mai 2005, 15.00 Uhr

Ort: Giselakai 11

Auswahl: transparadiso

Filmprogramm am Indikatormobil

Zeit: Freitag, 20. Mai und Samstag 21. Mai 2005, 20.00-22.00 Uhr

Ort: Priesterhausgasse (Ecke Richard –Mayr-Gasse)

LIGNA: Zerstreute TouristInnen / Dispersed Tourists

Eine Radioreise durch Salzburg

Zeit: Samstag, 21. Mai 2005, 12.00 bis 13.30 Uhr

Treffpunkt: 11.45 Uhr, im Hof des Bürgerspitals, Getreidegasse

(Terminänderung vorbehalten)

Trichtlinnburg–Review „WorkShop Altstadt“

Zeit: Samstag, 21. Mai 2005, 18.00 Uhr

Ort: Ärztekammer, Bergstraße 14

KURATORENTEAM:

Hildegund Amanshauser, Salzburger Kunstverein (Projektleiterin), Salzburg

Hinrich Sachs, Jan van Eyck Academie, Maastricht

Mare Pedanik, Center for Contemporary Arts Estonia , Tallinn

VERANSTALTER:

Jan van Eyck Academie, Maastricht

Center for Contemporary Arts Estonia, Tallinn

Salzburger Kunstverein mit den Partnern: ARTgenossen, gold extra,

INITIATIVE ARCHITEKTUR salzburg

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Verfasser/in:
Anne Isopp, Empfehlung

Weiterführende Links

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Das Indikatormobil, ein urbanes Einsatzfahrzeug von transparadiso, wird von 19.05.-21.05.2005 in der Priesterhausgasse in Salzburg zum Mediator leer stehender Objekte in der Altstadt. „wunsch frei“ für das Objekt Ihrer Wahl – suchen Sie sich den passenden

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