Die TRI als internationales Symposium für energieeffiziente Architektur wurde bisher seit 1996 zweijährig in Bregenz veranstaltet. Am 30. und 31. Mai 2008 fand nun die TRI Alpe Adria 2008 am Kärntner Weissensee mit über 150 Teilnehmern aus Italien, Slowenien, Österreich statt.
Referenten waren neben dem Passivhausbegründer Wolfgang Feist und dem Geschäftsführer der IG Passivhaus Österreich Günter Lang, die Architekten Michael Tribus (I), Gerhard Zweier (A) und Burkhard Schulze-Darup (D).
Hauptthema des Symposiums war neben der fortschreitenden CO2-Belastung der Athmosphäre und welche Ziele man dabei verfolgen sollte und könnte, die energieeffieziente Althaussanierung, welche sicherlich eines der wesentlichen Aufgaben der Architektur in den nächsten Jahrezehnten sein wird. Prof. Feist analysierte, wie das Energie- und Umweltproblem gelöst werden könnte und befand, dass weder die Atomkraft (am Rhein können gar keine weiteren Atomkraftwerke mehr gebaut werden), noch die aktive Sonnenenergienutzung alleine zum Erreichen der Energie- und Umweltziele auslangen werden. Nur mit Energieverbrauchssenkungen in Gebäuden durch Sanierung auf Passivhausstandard, sowie in den Bereichen Verkehr und Industrie durch erhöhte Effizienz, sind die Umweltziele bei verbesserter Lebensqualität erzielbar.
Der Architektur kommt dabei, neben der Gestaltung, ihre ureigenste Aufgabe, nämlich jene der gesamtheitlichen Sicht, von der Raumordnung bis zum Detail, zu.
Arch. DI Gerhard Kopeinig (Büro ARCH+MORE, Velden/Linz) ist kooptiertes Mitglied des Sektionsvorstandes ArchitektInnen der Kammer der ArchitektInnen und IngenieurskonsulentInnen Stmk / K.
- Verfasser/in:
- Gerhard Kopeinig, Bericht








