Trend zum Einfamilienhaus in Österreich rückläufig

Eine repräsentative Umfrage besagt, dass der Trend zum Einfamilienhaus in Österreich rückläufig ist und in Richtung Wohnung geht. In der Steiermark ist demzufolge eine de

17/08/2009

Eine repräsentative Umfrage des Gallup Instituts, die auf der Wohntrendstudie "Umbruchstimmung beim Wohnen" von Andrea Baidinger (Kommunikationsexpertin in Immobilienfragen) beruht, besagt, dass der Trend zum Einfamilienhaus in Österreich rückläufig ist. Im Vergleich zum Jahr 2003, wo 49 Prozent der Österreicher in einem Einfamilienhaus, 47 Prozent in Wohnungen und drei Prozent in Reihenhäusern lebten, ist heute der Anteil an Wohnungen auf 58 Prozent bzw. an Reihenhäusern auf fünf Prozent gestiegen, während der Anteil an Einfamilienhäusern auf 37 Prozent gefallen ist. Für das Jahr 2011 wird ein Rückgang des Wohnens im Einfamilienhaus auf 26 Prozent bzw. ein Anstieg von Wohnungen auf 63 Prozent und Reihenhäusern auf zwölf Prozent prognostiziert. Ein Grund dieser Veränderung der Wohnverhältnisse ist laut Umfrage ein gestiegenes ökonomisches und ökologisches Bewusstsein. Wichtig dafür seien eine entsprechende Infrastruktur mit Geschäften, Kindergärten, Schulen sowie eine gute öffentliche Anbindung an die Stadt. Um den in der Trendstudie dargestellten aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen, erscheint eine Anpassung der steirischen Wohnbauförderungspolitik im Sinne einer Dezimierung bzw. Streichung von Fördermitteln im Bereich des Einfamilienhausbaus dringend angebracht, die ausreichende Förderung von entsprechenden Wohnmodellen aber als vordringliche Aufgabe der Politik.

Verfasser/in:
Redaktion GAT Graz Architektur Täglich
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Laut einer repräsentative Umfrage des Gallup Instituts, die auf der Wohntrendstudie 2009 von Andrea Baidinger, Kommunikationsexpertin in Immobilienfragen beruht, plant knapp ein Viertel der ÖsterreicherInnen innerhalb der nächsten zehn Jahre den Wohnsitz
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37 Prozent der ÖsterreicherInnen wohnen lt. der Studie von Andrea Baidinger in einem traditionellen Einfamilienhaus, aber nur noch 26 Prozent der „ÜbersiedlerInnen“ planen den Umzug in ein solches. Bei Reihenhäusern ist der Trend genau umgekehrt. Bei aktu

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