TERMINALS, HOTELS & WUNDERWELTEN - SCRIPTS, BÜHNEN UND DIE ARCHITEKTUR IM MASSENTOURISMUS

INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG ZUM VERHÄLTNIS ZWISCHEN MASSENTOURISMUS UND ARCHITEKTUR ab Donnerstag, den 15.06.2006 im stadtmuseumgraz, Sackstraße 18.

13/06/2006

INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG ZUM VERHÄLTNIS

ZWISCHEN MASSENTOURISMUS UND ARCHITEKTUR ab Donnerstag, den 15.06.2006 im stadtmuseumgraz, Sackstraße 18.

Donnerstag, 15. Juni 2006, 16.00–21.00 Uhr

Freitag 16. Juni 2006, 10.30–20.00 Uhr

im stadtmuseumgraz, Sackstrasse 18, A-8010 Graz

PROGRAMM:

Do 16.00–18.30 Uhr / Block 1: ArchitektInnen-Reisen

Moderation: Gabu Heindl (A). Elke Krasny (A), Rudolf Tucek (A) und Olaf Gipser (NL),

Do 20.00–21.00 Uhr: Filmpräsentation Birgit Schlieps (D)

Fr 10.30–13.00 Uhr / Block 2: Geschlossene Laboratorien

Moderation: Ekke Drach (A). Gabriele Reiterer (A), Tom Avermaete (NL), platforma 9.81 (HR)

Fr 15.00–17.30 Uhr / Block 3: Emotionen, Scripts, Narrative und Performanz

Moderation: Michael Zinganel (A). Gerda Moser (A), Sybille Frank (D), Roger Riewe (A)

Fr 18.30 Uhr / Abschlussdiskussion: Learning from Tourism

Moderation: Elke Krasny (A). Ekke Drach (A), Gabu Heindl (A), Michael Zinganel (A) und Birgit Schlieps (D)> > Zum detaillierten Programm der Tagung und zu Informationen über die Ausstellung TERMINALS, HOTELS & WUNDERWELTEN, die im Rahmen der Tagung, am 15. Juni 2006 um 19.30 Uhr eröffnet wird, gelangen Sie über die angeführten LINKS am Ende dieser Seite.

Beschreibung zur Veranstaltung:

Die Tourismusindustrie stellt heute einen der bedeutendsten Wirtschaftzweige dar. Nicht nur das Reisen, sondern vor allem auch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bereisten und DienstleisterInnen werden maßgeblich von dieser Industrie geprägt. Wollen sich die vom akademischen Architekturbetrieb ausgebildeten AkteurInnen in ihrem Anspruch als Organisations- und GestaltungsexpertInnen in diesem Feld einbringen, dann ist es nahe liegend, sich mit diesem näher auseinanderzusetzen. Dazu ist es notwendig, sich mit den betriebs- und volkswirtschaftlichen Konzepten touristischer Erschließung, mit den architekturgeschichtlichen wie kulturellen Grundlagen von Tourismusarchitektur und nicht zuletzt mit den Prinzipien von Sehnsuchtsproduktion und Wunscherfüllung im Tourismus zu beschäftigen. Und zwar intensiver als das bislang der Fall gewesen sein mag. Die Tagung „(Massen)-Tourismus und Architektur“ macht den Auftakt für diesen disziplinenübergreifenden, interprofessionellen Austausch.

Trotz gesellschaftlicher Veränderungen und immer weiter fortschreitender Erschließungstechniken sind die prinzipiellen Mechanismen der touristischen Sehnsuchtsproduktion – zumindest aus einem eurozentristischen Blickwinkel – stabil geblieben.

Sehnsuchtsproduktion wird heute als aktiver Prozess aller beteiligten AkteurInnen verstanden, der mit der Auswahl von Katalogen und Büchern aus dem vielfältigen Angebot der Unterweisung in die Fremde beginnt. Reisen verpflichtet aber auch zur Erzählung – nicht nur die Bildungsreise oder die historische „Grand Tour“, sondern auch der Massen-Tourismus. Dabei haben die AkteurInnen bereits vor der Abreise die jeweiligen Zielgruppen im Auge. Für die zu Hause gebliebenen müssen Erzählungen mitgebracht werden, außergewöhnliche, unterhaltsame, interessante, erschreckende. Die reisenden AkteurInnen werden durch die mitgebrachte Erzählung dann selbst außergewöhnlich – und unterhaltsam. Das Gesehene färbt ab. Das touristische Reiseverhalten orientiert sich demnach immer auch daran, Erfolg versprechende Erzählungen vom „Außeralltäglichen“ für ihr jeweils spezifisches Publikum mit nach Hause zu bringen. Dafür braucht es auch Indizien, Souvenirs, die den behaupteten Aufenthalt belegen können. Hier kommt auch der Architektur sowohl als Element der Erzählung, als auch als Beweis der Ferne und als Station des Übergangs, als Schwelle, eine große Bedeutung zu.

Tourismus-Architekturen sind zum einen Bestandteil einer visuellen Kultur, in der sich die Grenzen zwischen Hoch- und Populärkultur dynamisch verschieben. Tourismus-Architekturen bestehen aus Kulissen, Bühnen und Hinterbühnen, real wie medial. Zum anderen produzieren Tourismus-Architekturen Orte der Inszenierung und Selbstinszenierung sowie Rückzugs- und Rekreationszonen für Reisende wie Professionisten. Die Architektur muss die Befriedigung des Bedarfs nach ästhetischen, sozialen und körperlichen Erfahrungen unterstützen und spezielle Räume herstellen, um die Choreografie von Ritualen zu ermöglichen, die den Übergang zwischen Alltag und Urlaub strukturieren. Dabei kann Architektur wiederum die Blicke der TouristInnen und DienstleisterInnen leiten – und ist trotzdem immer auch selbst im „Bild“, in Prospekten, Katalogen und Schnappschüssen.

Die Sehnsüchte der TouristInnen und die Basis-Strukturen, die zu ihrer Erfüllung nötig sind, sind heute immer weniger ortspezifisch oder standorttypisch, sondern „global“. Tourismus stellt weltweit solche selbstähnlichen Räume her, die zur Orientierung der TouristInnen vielfach nur noch mit „Destinationsmasken“ versehen werden, um den emotionalen Bezug zum Regionalen herzustellen. Aber auch zwischen den Ziel- und Quellregionen der Reisenden – ja sogar zwischen konkurrierenden Tourismusdestinationen – bestehen imaginäre überregionale Verbindungslinien. Denn ein Großteil der TouristInnen konsumiert nicht nur eine einzige Destination, sondern wechselt saisonabhängig zwischen Stadt, Berg und See, zwischen Einsamkeit und Masse, zwischen Zentrum, Peripherie und Zwischenstadt – ebenso wie die ArchitektInnen, ForscherInnen und Hoteliers, die wir zu dieser Tagung eingeladen haben.

In den zwei Tagen sollen daher gebaute touristische Infrastrukturen und Bühnenlandschaften aus dem Blickwinkel von ArchitektInnen, KulturwissenschafterInnen und TourismuspraktikerInnen untersucht werden:

- Dabei ist zuerst von Interesse, inwieweit das Reisen als Lernprozess eine Rolle spielt, die an Konzeption wie Gestaltung beteiligten AkteurInnen „inspiriert“ und für die Entwicklung von Projekten maßgeblich wird.

- Danach soll untersucht werden, inwieweit Tourismus-Architekturen, die eigentlich für die außeralltägliche Erfahrung von TouristInnen konzipiert wurden, auf die Alltags-Architekturen zurückwirken, also als Laboratorien für die Entwicklung von Architektur, Stadtplanung und Landschaftsgestaltung fungieren.

- Von ebensolchem Interesse ist die Funktion von Scripts als Handlungsanleitungen und visuellen Markern, als emotionalen Orientierungs- und Leitmedien in touristischen Erlebnislandschaften. Hier stellt sich die Frage nach der performativen Rolle von Architektur in Konkurrenz oder Komplizenschaft mit professionellem Marketing.

- Zuletzt soll die Funktion von Terminals als Orten der Grenzüberschreitung untersucht werden. Terminals sind Sicherheitsschleusen des Ein- und Ausschlusses sowie Wahrnehmungsschleusen als Übergangsritual zwischen dem Alltäglichen und dem Außeralltäglichen.

Trotz der Suche nach Außeralltäglichkeit wird die Figur der Sicherheit immer mehr zum doppelbödigen Hintergrund des Massentourismus: Die Destination wird zur Versicherung des Erwarteten, in der man sich mit Garantie wohl fühlt. Die Destination erscheint als befreiender Sicherheitsabstand zu den prekären Abenteuern des neoliberalen Alltags. Die Destination wird zum möglichen terroristischen Angriffsziel. Das Erreichen der Destination ist ein Passieren von Überwachungseinrichtungen und Sicherheitsschleusen. Massentouristisches Sicherheits-Denken entwickelt spezifische Raum-Praktiken.

AUSSTELLUNG:

Im Rahmen der Tagung wird die Ausstellung

KÜNSTLERISCHER PROJEKTE ZUM VERHÄLTNIS ZWISCHEN MASSENTOURISMUS UND ARCHITEKTUR eröffnet.

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag 15. Juni 2006 um 19.30 Uhr

im stadtmuseumgraz, Sackstraße 18, A-8010 Graz

Mit Carola Dertnig (A), Ulrike Feser (D), Haubitz + Zoche (D)

Gabu Heindl (A), Yves Mettler (CH), Sascha Pohle (D)

Sascha Reichstein (A/CH), Martha Rosler (USA)

Dauer der Ausstellung:

16. Juni bis 22. August 2006

Öffnungszeiten:

Di–So: 10.00–18.00 Uhr, Do: 10.00–20.00 Uhr

Kontaktadresse:

Institut für Gebäudelehre

Technische Universität Graz

Lessingstrasse 25, A-8010 Graz

Michael Zinganel ++43.699.10719388

m.zinganel@tugraz.at

Mit freundlicher Unterstützung des Bürgermeisters der Stadt Graz,

des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung, Abt. 3 – Wissenschaft u. Forschung,

Graz Tourismus und dem stadtmuseumgraz.Biografien der Vortragenden

TOM AVERMAETE is an architect and associate professor at Delft University of Technology (Netherlands). His doctoral thesis on the work of Candilis-Josic-Woods was published under the title Another Modern: the Post-War Architecture and Urbanism of Candilis-Josic-Woods (2005). He was an external lecturer at Copenhagen University (1996-2005), researcher at the Catholic University Leuven (1997-) and coordinator of the Centre for Flemish Architectural Archives(2003-2006). He co-edited Fra/icture: The Urban Landscape of the Brussels North-South Junction (2000), edited the Flanders Architectural Yearbook 2002-2003 (2004) and contributed to Vacant City (2000), Inside Density (2003) and Team 10 1953-81. In Search of a Utopia of the present (2005).

SYBILLE FRANK studierte Soziologie, Geschichtswissenschaft sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld, der University of Glasgow und der Freien Universität Berlin. Nach ihrem Studienabschluss war sie von 2000-2003 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) tätig; seit März 2003 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schwerpunkt Stadt, Raum, Ort des Instituts für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Ihre Forschungsinteressen und Publikationen liegen im Bereich Stadtsoziologie, Globalisierung, politische Kultur und Geschichtskultur.

OLAF GIPSER is an architect operating with his own practice from Amsterdam. He has worked for more than six years with Ben van Berkel at UN Studio and was the project architect for the Hotel Castell, Zuoz, Switzerland, and the Catskills Residence, USA. He teaches thesis and graduate studios at the Technical University Delft, is this spring a guest teacher at the Berlage Institute, Rotterdam, and has been a guest teacher and thesis advisor at the Bergen School of Architecture, Norway. Olaf Gipser studied at the ETH Zurich, the University of Stuttgart, and was a Fulbright Scholar at UCLA’s postgraduate program. His current work focuses on the impact of the materialist concept of /multiplicity /on architectural design practice.

ELKE KRASNY, Kulturtheoretikerin, Autorin, Künstlerin und Ausstellungsmacherin, lebt und arbeitet in Wien. Lehrbeauftragte für Museumspädagogik sowie Kunst- und Kulturpädagogik an der Akademie der bildenden Künste. Kuratorin von kulturhistorischen, technikhistorischen und künstlerischen Ausstellungen in Wien, Linz, Berlin, Hamburg, Salzburg, Eindhoven und Labin; z. B. www.musieum.at

Gastdozentur Kunstwissenschaft der Ernst-Georg-Heinemann-Stiftung an der Universität Bremen 2006. Ihr Sachbuch „Warum ist das Licht so schnell hell?“ wurde mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2006 ausgezeichnet.

Schwerpunkte: Räume des Alltags und der Fiktion, Architektur, Urbaner Raum und Fragen der Öffentlichkeit, Museen und kulturelle Kommunikation, Gender und Repräsentation

GERDA MOSER, Literaturwissenschafterin, Universität Klagenfurt, u. a. Herausgeberin von Fit & Fun-Kultur zwischen Leistung und Freude. Kulturwissenschaftliche Analyse. Münster 2003 und zuletzt mit Friedbert Aspetsberger: Leiden … Genießen. Zu Lebensformen und -kulissen in der Gegenwartsliteratur, Innsbruck 2005.

PLATFORMA 9.81 is an independant group of research and activism in architecture based in Zagreb, Croatia. It operates as a flexible multidisciplinary network focused on transformation of the public realm through processes of construction and develpoment of space. They build knowledge on spatial phenomena an critical comments in 1:1 scale.

ROGER RIEWE, geboren in Bielefeld, Architekturstudium an der RWTH Aachen, 1987 Mitbegründer von Riewe Riegler Architekten Graz, seit 2001 Professor für Architekturtechnologie an der TU Graz. Riewe Riegler realisierten u. a. den Flughafens Graz (nach einem Wettbewerbsgewinn 1989) und den Hauptbahnhof Innsbruck (nach einem Wettbewerbsgewinn 1999). Zuletzt erhielten sie den Österreichischen Bauherrenpreis 2005 für den EUROSPAR Leibnitz.

2002 erschien die Monographie Riegler Riewe - Tetra Pak oder eine Architektur des Hintergrunds in 2G revista internacional de arquitectura. Seit 2004 ist Roger Riewe Redaktionsmitglied GAM - Graz Architektur Magazin, 2005 war er Herausgeber von Space Condition im Springer-Verlag Wien/New York.

GABRIELE REITERER, geboren in Meran/Südtirol. Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien, Columbia University/New York und ETH Zürich. Seit 2002 am Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste Wien. Forschungen unter anderem zur Architektur der frühen Moderne, (Stadt)Raum, Wahrnehmung und Architektur, Materialästhetik.

BIRGIT SCHLIEPS, Künstlerin, Architekturtheoretikerin, geb. 1968, studierte Architektur, Bildhauerei und Multimedia an der Hochschule der bildenden Künste, Berlin und Cooper Union, School for Architecture and Art, New York, Abschlussarbeit zum imaginativen und plastischen Potential von Bildern in der Architekturproduktion an der deutsch-polnischen Grenze, Mitbegründerin der Künstlergruppe Stadt im Regal, 1999-2005 Lehrassistenz für experimentelles Entwerfen, Kunst und Architektur, TU Berlin, seit 2000 Arbeiten zu „Kapitalisierungen von Raum und Veränderungen von Stadt/Landschaften der Moderne auf dem euroasiatischen Kontinent, 2005 Buchveröffentlichung »Rohmodelle«, ein Science-Fiction-Bildroman über den Umbau einer ehemaligen sowjetischen Planstadt in Kasachstan in Referenz zu nord- und südosteuropäischen Städten.

RUDOLF TUCEK, Vorstandsvorsitzender Vienna International Hotelmanagement AG und Geschäftsführer der FUN Hotelprojektierungs GmbH, zuvor Vorstand des Österreichischen Verkehrsbüros, Österreichs größtem Tourismuskonzern.

Team – Institut für Gebäudelehre

EKKE DRACH, Architekt, Architekturstudium an der FH Nürnberg und an der TU Graz, seit 2001 Assistent am Institut für Gebäudelehre an der Technischen Universität Graz. Beschäftigt sich neben sporadischen praktischen Tätigkeiten und der Lehre mit der Erforschung des

„Eck-Konflikts“

GABU HEINDL, ist Architektin und Urbanistin, mit Bürositz in Wien. Sie arbeitete mit Diller + Scofidio in New York und de Architekten Cie. in Amsterdam. Seit 2004 unterrichtet sie an der Technischen Universität Graz, davor an der TU Delft, als Gasttutorin am Berlage Institut in Rotterdam und an der TU Wien. Seit Beginn 2006 Vorstandsmitglied im Haus der Architektur in Graz. Gabu Heindl studierte Architektur an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, an der Geidai University in Tokyo und mit einem Fulbright Stipendium im Postgraduate Programm an der Princeton University. Zu ihren derzeitigen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. (Massen)Tourismusräume und Arbeitsräume im Zeichen von Postfordismus; Publikationen u. a. in UmBau, Katalogen und Fachzeitschriften, zuletzt: „bin city Las Vegas“, in: JAE 59/2, (Nov.2005).

MICHAEL ZINGANEL, lebt und arbeitet als Kulturwissenschaftler, Künstler und Kurator in Graz und Wien. Architekturstudium an der TU Graz, Postgraduate am Fine Arts Department der Jan van Eyck Akademie Maastricht, Dissertation in Geschichte an der Universität Wien. 1996-2003 Kurator für Bildende Kunst im Forum Stadtpark Graz, 2003 Research Fellow am IFK (Internationalen Forschungszentrum für Kulturwissenschaften) Wien. Seit 2001 Univ.-Assistent am Institut für Gebäudelehre an der Technischen Universität Graz, Lehraufträge und Gastprofessuren an unterschiedlichen österreichischen Universitäten; Ausstellungen und Vorträge im In- und Ausland. Arbeitsschwerpunkte/Publikationen u. a. über die „Produktivkraft des Verbrechens für die Entwicklung von Sicherheitstechnik, Architektur und Stadtplanung“ und zuletzt „Tourismus als Motors des transnationalen Kulturtransfers“.

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