Staatsfeiertag 2005. Kunst und Wissenschaft zwischen Freiheit und Terror

Eröffnung der Veranstaltung GRAZ MOCKBA GRAZ, mit Vortrag-Ausstellung-Konzert, am Mittwoch, den 26.10.2005 um 18.00 Uhr im Dom im Berg in Graz.

26/10/2005

Von 27.10. bis 04.11.2005, täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr, findet "GRAZ MOCKBA GRAZ", eine Veranstaltung des Kulturreferates der Stadt Graz, statt. Eröffnet wird diese am Mittwoch, den 26.10.2005 um 18.00 Uhr mit Vortrag, Ausstellung und Konzert unter dem Titel "Staatsfeiertag 2005. Kunst und Wissenschaft zwischen Freiheit und Terror" im Dom im Berg, Graz.

Die Ausstellung stellt Lev Sergejevich "Termen" - Genie, Erfinder, Künstler, Forscher, Spion und dessen Werk vor.

BESCHREIBUNG:

„Österreich ist frei.....“ - dank der Befreier! Einer von ihnen, Lev Sergejevich Termen - Genie, Erfinder, Künstler, Forscher, Spion - wird im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt. Erstmals werden seine Originalarbeiten und Erstübersetzungen außerhalb Russlands gezeigt. Sie führen allesamt den Beweis, dass Freiheit stets erkämpft werden muss, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist, weder in den Künsten noch in den Wissenschaften. Heute sind deutliche Anzeichen ersichtlich, dass sich auch die freie Gesellschaft unter dem Eindruck terroristischer Anschläge und eines damit verstärkten Rufs der Bevölkerung nach staatlicher Sicherheit, selbst ins Wanken bringt.

Zur vergegenwärtigung der Folgen werden Leben und Werk Lev Termens, eines Visionärs in der vormaligen Sowjetunion, als gespenstische Blaupause zur Verfügung gestellt.

Dazu erscheint eine 120-seitige Publikation im Leykam Verlag.PROGRAMMVERLAUF:

18:00 Uhr: Christian Buchmann, zur Thematik

18:10 Uhr: Richard Kriesche "Kunst und Wissenschaft zwischen Freiheit und Terror"

18:20 Uhr: Andrei Smirnov "Lev Termen, ein russisches Genie / in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung

18:30 Uhr: Lydia Kavina mit Studierenden der Musikuniversität Graz.

_ Fantasie von Bohuslav Martinu 1944 für Theremin, Klavier, Oboe und Streichquartett.

_ Spellbound Concerto von Miklós Rósza 1945.

Musik aus dem gleichnamigen Film von Alfred Hitchcock. Arrangement für Theremin, Klavier, Oboe und Streichquartett.

Lydia Kavina ist Termens Großnichte und die weltweit bekannteste Theremin Virtuosin.

19:00 Uhr: Empfang Bürgermeister Siegfried Nagl

AUSSTELLUNG:

Die Ausstellung der Arbeiten von Lev Sergejevich "Termen" ist bis 04.11.2005 im Dom im Berg zu sehen.

Veranstalter:

IMA :: Kooperation mit kulturdata und dem Theremincenter Moskau

ima.dada.at

Mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Graz / f.d.I.v: Richard Kriesche

Verfasser/in:
Redaktion GAT Graz Architektur Täglich

Weiterführende Links

graz_mockba_graz.jpg
Lydia Kavina und Lev Sergejewitsch "Termen". Lydia Kavina ist Termens Großnichte und die weltweit bekannteste Thereminvirtuosin. Kavina begann unter der Leitung von Termen im Alter von neun Jahren Theremin zu spielen und konzertierte bereits mit 14. Sie s

Artikelempfehlungen der Redaktion