sonnTAG 244

Drei Texte und ein Strudelrezept von Josef Fürpaß. Mit einer Fotostrecke von Eva Mohringer-Milowiz.

14/09/2008

Drei Texte und ein Strudelrezept von Josef Fürpaß

ausgewählt und Fotos von E.mil

Zeichnungen: Josef Fürpaß

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TagausTagein

Durchs hangseitige Fenster meines Zimmers (Abb.1) sehe ich auf das geräumige rechteckige Obergeschoß deines zukünftigen Ateliers (Abb.2), durch das zunächst noch der Wind das Laub der Haselsträucher vom Wald herunter bläst und tanzen läßt. Denn das Nebengebäude steht erst gerüsthaft am Hang.

In Gedanken sehe ich dich aber schon dort oben sitzen an einem der sorgfältig gezimmerten Tischchen, vor der sonnseitig geplanten Glasfront: lesend, sinnierend, zeichnend, schreibend.

Wenn dir danach ist, wirst du auf dem Diwan unter dem indischen Wandtuch eindösen und vom Mond träumen (Abb.3), auf den du dich einerseits geschossen fühlst und auf den du dich gelegentlich auch schon gesehnt hast (zugegeben), ... die eigene Schwerkraft reduziert auf ein Sechstel, die Schritte zeitlupenhaft – wie kleine Flüge; auch wenn du aufwachst, bliebe dir die grob verputzte Zimmerdecke als karstige Mondfläche erhalten; im Schatten liegend, der Sonne abgewandt ... warum nicht? Wie ein Satellit kreisend sich in seiner Umlaufbahn wahrnehmen, die eigene Aufgabe erfüllen – Signale empfangen und senden (weiterleiten) –, solange die Antennen intakt sind; da und dort Kolleg(inn)en näherkommen, begegnen, streifen und wieder ziehen lassen (schwer, schwer) bzw. flüchten (leicht, leicht): alles eine Frage deiner Verknüpfungen samt Rückkoppelungen im eigenen Schaltzentrum. (Abb.4)

Nun sehe ich die Katze den Raum betreten, sie betrachtet dich Schlafenden und die Mensch-, Tier- und Pflanzenwesen am indischen Tuch geben ihr Einblick in das Geschehen, das dich im Traum heimsucht. Sie schnuppert und leckt an deinen Zehen und legt sich in bekannter Manier, eingerollt wie eine Pelzmütze, zwischen Diwanlehne und deinem Haarschopf.(Abb.5)

Es ist fast still, nur der Wind haucht draußen Töne. Schließlich raschelt es in einer der Zeichenmappen auf dem Grafikschrank, und eine mittels Rötelstift skizzierte Frau mittleren Alters entschlüpft den Blättern (Abb.6) und setzt sich gähnend in einen Korbstuhl dir gegenüber. Sie grüßt nicht, da ja bekanntlich alle – du und die Katze – schlafen, und mich nimmt sie nicht wahr; sie holt sich einige Bücher vom Regal und kehrt an ihren Platz zurück. Sie durchblättert die Seiten und immer, wenn sie innehält, sehe ich die von ihr gelesenen Silben, Worte und Sätze buchstäblich durch ihren Kopf wandern: die Rötelstiftfrau, zwar leer und durchsichtig, visualisiert mittels eines inneren Kraftfeldes simultan, was sie gerade lesend in sich aufnimmt.

„Etwas (auf)zeichnen, zu dem niemand fragen kann: Wer ist das?, und das dabei völlig rätselhaft ist.“ (1)

„Die Wand ist so sehr ein Teil meines Lebens geworden, daß ich oft wochenlang nicht an sie denke. Und selbst wenn ich an sie denke, erscheint sie mir nicht unheimlicher als eine Ziegelwand oder ein Gartenzaun, der mich am Weitergehen hindert. Was ist denn auch so Besonderes an ihr? Ein Gegenstand aus einem Stoff, dessen Zusammensetzung ich nicht kenne. Derartige Gegenstände hat es in meinem Leben immer mehr als genug gegeben. Durch die Wand wurde ich gezwungen, ein ganz neues Leben zu beginnen, aber was mich wirklich berührt, ist immer noch das gleiche wie früher: Geburt, Tod, die Jahreszeiten, Wachstum und Verfall. Die Wand ist ein Ding, das weder tot noch lebendig ist, sie geht mich in Wahrheit nichts an, und deshalb träume ich nicht von ihr.

Eines Tages werde ich mich mit ihr befassen müssen, weil ich nicht immer hier werde leben können. Aber bis dahin will ich nichts mit ihr zu tun haben.“ (2)

„Die Katze starrt aus gelben Augen in die Ferne. Manchmal kommt sie plötzlich zu mir zurück, und ihre Augen zwingen mich, die Hand auszustrecken und den runden Kopf mit dem schwarzen M auf der Stirn [steht er für Mut? Oder Mutmaßung?] zu streicheln. Wenn es der Katze angenehm ist, schnurrt sie. Manchmal ist ihr meine Berührung lästig. Sie ist aber zu höflich, um sie abzuwehren, sie erstarrt nur unter meiner Hand und bleibt ganz ruhig. Und ich ziehe langsam meine Hand zurück.“ (2)

„Zeichnen ... ein Tasten oder Streicheln, ohne physisch zu berühren; ein Küssen ohne Lippen; ein Sich-Einlassen, ohne zu erobern; ein Röntgen ohne Gerätschaften; ein Nachdenken ohne Worte; ein Sezieren ohne Messer ...

Zeichner/innen sind blutsverwandt mit den Jongleur/inn/en, mit der Kellner/innen- & Briefträger/innenschaft, sie sind verschwägert mit den Zünften der Hofnarren, der Ohrfeigentrockner & Teppichklopfer, der Spitzenklöpplerinnen & Blaufärber (Bluesgitarristen?); ihre lebendigen Wappentiere heißen Kater & Katze, genußfreudig und doch unbestechlich ..., ihre Bestimmung ist es, meist arm, aber eigenwillig & zuversichtlich durchs Leben zu kommen, übermütig und ernst: in neugierigem Müßiggang ... im Anteil nehmenden Gewahrsein der Wesen & Dinge, die da sind oder sein wollen.“ (5)

„Heimkehren* setzt den vormaligen Abschied vom Vertrauten voraus. Einen Satz hingeschrieben, und schon zittert er im Spinnwebnetz der Wahrhaftigkeit, ... weckt die Spinne Erinnerung, auf daß sie sich zur Prüfung* nähere. [* Das Wort „Heimkehrer“ kommt uns in den Sinn, es liegt uns nach wie vor latent, wund und schwer im Magen.] (5)

„Die deutlichsten Dinge, die uns in den Weg treten, haben ihre dunklen Stellen, welche das schärfste Auge nicht zu durchdringen vermag; und selbst unsere klarsten und erhabensten Geister fühlen sich fast überall, wo die Werke der Natur eine Kluft zeigen, betroffen und überfragt.“ (7)

„Wo eine Geschichte für die eine Person allmählich anhebt (d. h. der Speichel des Bewußseins das Erlebte oder Erfahrene zu benetzen, umspülen und verdauen beginnt), kann sie für eine andere Person bereits begonnen haben zu vergehen, vergessen oder verdaut zu sein.

Dies zu begreifen, erleichtert den Fortgang von Geschehnissen oder Vorkommnissen als folgerichtig und rechtmäßig hinzunehmen, sei es vom Erleben des Schmerzes und/oder der Erleichterung her.

Doch gibt es kein Vergessen ohne die Mahlzeit.“ (5)

„Die Schwingtür öffnet sich immer wieder, immerzu kommen fremde Leute herein, Leute, die wir nie wieder sehen werden, Leute, die uns unangenehm mit ihrer Vertraulichkeit, ihrer Gleichgültigkeit streifen und uns das Gefühl von einer Welt geben, die ohne uns weiterbestehen wird.“ (6)

„Das Leben vergeht. Die Wolken verändern sich ständig über unseren Häusern. Ich tue dies, tue das. Zusammenkommend und auseinandergehend bilden wir verschiedene Muster.“ (6)

„Und für Tausende ist Schlaf nichts als Wärme und Schweigen ... und ein Augenblick des Sich-Vergnügens (oder Sich-Genügens?) mit einem phantastischen Traum.“ (6)

„Das Gesicht kommt aus dem Verhüllten und geht ins Verhüllte, – auf dem Wege von einem Verhüllten zum anderen Verhüllten gibt es sich zu erkennen, aber nur so, wie einer sich zu erkennen gibt, der unterwegs ist, also nebenbei und nicht vollständig. [...]

Das Gesicht des Menschen entspringt vom Hintergrund, vom Schädel, wie von etwas Fernem, Dunklem. Ungegliedert, wie etwas Unaufgewachtes, Erde, die mit den Haaren wie mit dem Walde bedeckt ist, so ist dieser Hintergrund des Gesichtes, das Schädeldach und das Hinterhaupt, da. [...]

Das Menschengesicht ist mehr dem Unendlichen hingehalten als den Menschen, es ist zuallererst Antwort an die Unendlichkeit, es antwortet der Schöpfung. Diese Antwort geschieht im Schweigen. [...]

Die Deutlichkeit und Lautheit zu den Menschen hin ist diesem Schweigen untergeordnet. [...]

Da die Bewegung an der Ruhe entspringt, so weiß sie hier eher, was tatsächlich Bewegung ist, als dort, wo es nichts anderes gibt als Bewegung, wo das Gesicht aus nichts anderem besteht.“

„Der Hintergrund aber, das Dunkel, aus dem das Gesicht entsprang, blieb nahe dem entstandenem Gesicht, direkt hinter ihm wartet es, wie eine Mahnung steht das Dunkle, Ungegliederte hinter dem Hellen, Gegliederten, eine Mahnung, daß das Helle, das Gesicht so, wie es geholt wurde aus dem Dunkel, auch wieder zurückgebracht werden könne ins Dunkel, daß es verschwände in ihm.

An den Augen tritt das Dunkel, das verlassen worden ist, am weitesten nach vorne, man sieht es durchleuchten durch die Augen hindurch: aber es ist bezwungenes Dunkel, Dunkel, das verwandelt (beseelt) wurde.“ (3)

„Du fragst: Wohin sollst du schauen? Ich frage: Wie soll man leben? Das sind die gleichen Fragen.“ (4)

„Ich schreibe [zeichne] jetzt meinem Freund, dem Menschen, einen Brief, und er wird ihn lesen. Das ist alles.“ (1)

Aus: Otto Kalber, „tagaus, tagein“ (Ce Tobler; 2006)

Zitate:

(1): nach P. Handke, „Die Geschichte des Bleistifts“ (Residenz Verlag; 1982)

(2): M. Haushofer, „Die Wand“ (Claasen Verlag; 1968)

(3): M. Picard, „Die Welt des Schweigens“ (Eugen Rentsch Verlag AG; 1948)

(4): M. Antonioni/T. Guerra, „Die rote Wüste“ (1964)

(5): M. Bland, „Plädoyer für eine geläufige Vorläufigkeit“ (Ce Tobler; 2004)

(6): V. Woolf, „Die Wellen“

(7): L. Sterne, „Tristram Shandy“

"INVENTÜREN"

"Irgendwann hatte meine Verbundenheit mit dem Druckereihandwerk zu wachsen begonnen (Abb.7). In nächtlichen Stanzschichten, im stampfenden Rhythmus der Heidelberger-Zylinderpresse (Abb.8), dachte ich öfter an den verstorbenen Onkel Moldovan. Er liebte das assoziative Kosten und Schöpfen von Worten, Silben und Lauten. Er kultivierte absichtlich Mißverständnisse im Nebel zwischen Gesprochenem und Geschriebenem. Ein aus dem Radio aufgefangenes Liedzeilenfragment (Abb.9): „...froh marschieren“ wiederholte er zunächst in gespielt-feierlicher Würde, um es im nächsten Moment als „...fromagieren“ zu Papier zu bringen. Frug man ihn über die Schulter blickend nach der Bedeutung des Zeitwortes „fromagieren“, antwortete er verständnisvoll und mit französischem Akzent: „...verkäsen?“, um einfältig und ernst das Wort „...vergessen“ zu notieren. An einem sonnigen Dezembermorgen, drei Jahre vor seinem ersten Schlaganfall mit anschließender Aphasie, eröffnete er mir - im Angesicht von Himbeerkonfitüre und Morgenzeitung - die Möglichkeit von ADVENTÜREN und INVENTÜREN im Neuen Jahr...und warnte dabei leise, lächelnd und mit schelmisch erhobenem Zeigefinger vor der Gefahr voreiliger Schlüsse und Gewißlichkeiten." (Abb.10)

Apropos: HELL

"Meine Damen & Herren,

im Verlauf meiner vielen, meiner allzuvielen Vorträge habe ich bemerkt, dass man das Persönliche dem Allgemeinen, das Konkrete dem Abstrakten vorzieht. Folglich will ich heute mit einem Verweis auf meine bescheidene persönliche Blindheit beginnen. Bescheiden zunächst deshalb, weil es sich um die totale Blindheit des einen, die partielle des anderen Auges handelt. Ich kann noch immer einige Farben unterscheiden, z.B. Grün und Blau. Eine weitere Farbe ist mir treu geblieben, Gelb (Abb.11). Ich erinnere mich, dass ich als kleiner Junge..."

So beginnt jener Aufsatz des argentinischen Dichters Jorge Luis Borges mit dem Titel "Blindheit", der mich insoferne betroffen machte, weil ich beim Lesen des Textes immer auch an Blindheit im übertragenen Sinn dachte: an unsere blinden Flecke, Verweigerungen oder Oberflächlichkeiten, Zensuren in unserem Erwachsenengehirn, die die subjektiven Begriffe von "Ferne/Nähe" trennen von den physikalischen (den räumlichen & zeitlichen).

Borges schreibt von seiner allmählich sich anmeldenden und fortschreitenden Blindheit. Er beschreibt den Vorgang auf verschiedenen Ebenen der Wahrnehmung. Er bedauert z.B. den Verlust, kein Scharlachrot mehr in all seiner Sinnlichkeit sehen zu können. Er schreibt aber auch, Blindheit sei eine Gabe. Eine Reihe von Geschenken habe sie ihm gemacht, wie die Vertiefung in die Welt der Sprache (Abb.12).

Sein facettenreiches Essay schließt:

"Alles Nahe werde fern, todo lo cercano se aleja (Abb.13). Goethe schrieb dies über die Abenddämmerung. Alles Nahe wird fern, das stimmt. In der Abenddämmerung entfernen sich die nächsten Dinge von unseren Augen, so, wie sich die sichtbare Welt von meinen Augen entfernt hat, vielleicht endgültig.

Goethe mag nicht nur die Abenddämmerung, sondern auch das Leben gemeint haben. Alle Dinge verlassen uns. Das Alter muss wohl die höchste Einsamkeit sein, aber die höchste Einsamkeit ist der Tod. Alles Nahe wird fern bezieht sich auch auf den langsamen Prozess der Erblindung, über die ich heute Abend zu Ihnen sprechen wollte, auch um Ihnen zu zeigen, dass sie kein vollkommenes Unglück ist. Dass sie ein weiteres Instrument unter vielen sein muss, unter vielen seltsamen Instrumenten, die das Schicksal oder der Zufall uns bescheren."

Verzeihen Sie in Anbetracht meiner momentanen Begeisterung für diesen Text eine provokante Vereinfachung oder Übertreibung:

Bilder zu malen, ist ein vorläufiges, möglichst bewusstes Einüben ins Erblinden. (Abb.14)

liebe eva,

nun anbei das versprochene strudelrezept:

25 dag glattes mehl, 1/8 l wasser, ein esslöffel öl, eine prise salz kneten (lassen - küchenmaschine?).

1/2 stunde ruhen lassen.

Fülle: semmelbrösel nach augenmaß mit viel butter und zucker (nach

eig. gutdünken) goldig anrösten, auf ausgewalktem teig (s. o.) streuen –

nicht zu dürftig – und danach die kleingeschnittenen apfelstücke drauf Abb.15), zimt und (un)gewünschterweise (keine) rosinen drüberstreuen, einrollen, mit geschmolzener butter (samt ev. zucker) bestreichen und rein in das backrohr (120 - 140 grad celsius) – nach ca. 1/2 stunde

begutachten (goldbräune!) und frisch mit schlagobers verzehren.

das backblech vorher mit flüssiger butter bestreichen und ev. ein wenig zucker drüber, der karamelisiert dann und produziert die köstliche kruste.

lg josef (Abb.16)

BIOGRAFIE:

Josef Fürpaß Abb.17), geb. 1960, lebt als freischaffender Zeichner, (Druck-)Grafiker, Maler und Bandoneonist in St. Katharein/Laming, unweit des Hochschwabgebiets.

Ausstellungen und Auftragsarbeiten seit 1985 vorwiegend in Österreich

www.kunstmagazin.at

Sporadische Veröffentlichungen

im „STERZ“ (Zeitschrift für Literatur, Kunst & Kulturpolitik, Graz),

im „SPEKTRUM“ (Zeitschrift für Dichtung & Originalgrafik/Zürich) und

im „Wochenblatt“ (Atelier „Point jaune“/ St. Gallen/Schweiz)

"Portfolio_Nicaragua_2008" (M/33 Fotos einer Reise und ein Text)

Die Präsentation der Mappe erfolgt Mitte/Ende Oktober in den neuen Räumen der Kulturservicegesellschaft in der Glacisstraße 69, Graz.

Kataloge/Hefte/Mappen/Tonträger:

„14 Holzschnitte zu B. Travens „Die Brücke im Dschungel“ (H/1985)

„Über das Warten“(M/Pinselzeichnungen; 1987)

„Schiffbruch“ (M/Linolschnitte; 1988)

„Bildnerische Arbeiten auf Papier“ (K/1989–92)

„Leinwände“ (K/1992–95)

„Ich wohne gern im Lehm“ (M/Entwürfe für 7 Glockenreliefs; 1997)

„Zeichnungen“ (K/2000–2008; in Vorbereitung)

„Sati(e)rchen“ (Leporello/Dreizeiler; 1999)

„A lo nuevo“ (CD&LP/mit Quinteto Tango/1995) (Abb.18)

„Rondando tu esquina“ (CD/mit „La revancha“/1998)

„El corazon al sur“ (CD/mit M. Holzmann-Trio/2005)

E.mil ist Eva Mohringer-Milowiz

Verfasser/in:
ausgewählt von Eva Mohringer-Milowiz

Weiterführende Links

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Abb.1) Durchs hangseitige Fenster meines Zimmers sehe ich……
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Abb.2) …deines zukünftigen Ateliers
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Abb.3) ….vom Mond träumend
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Abb.4) ….samt Rückkoppelung im eigenen Schaltzentrum
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Abb.5)…. und legt sich in bekannter Manier, eingerollt wie eine Pelzmütze…
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Abb.6)….eine mittels Rötelstift skizzierte Frau mittleren Alters entschlüpft den Blättern……
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Abb.7) Irgendwann hatte meine Verbundenheit mit dem Druckereihandwerk zu wachsen begonnen.
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Abb.8) In nächtlichen Stanzschichten, im stampfenden Rhythmus der Heidelberger- Zylinderpresse…..
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Abb.9) Ein aus dem Radio aufgefangenes Liedzeilenfragment…..
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Abb.10)….und warnte dabei leise, lächelnd und mit schelmisch erhobenem Zeigefinger….
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Abb.11) Eine weitere Farbe ist mir treu geblieben, Gelb.
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Abb.12) Eine Reihe von Geschenken habe sie ihm gemacht, wie die Vertiefung in die Sprache.
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Abb.13) Alles Nahe wird fern, todo lo cercano se aleja.
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Abb.14) Bilder zu malen ist ein vorläufiges, möglichst bewusstes Einüben ins Erblinden.
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Abb.16) lg josef
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Abb.17) im Rastal
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Abb.18) mit Lothar Lässer in Bad Gams
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Abb. 19) mit Christine im Kunstgarten zur Lesung von Barbara Frischmuth

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