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Architecture Romanesque. Auch in Romanen und in Erzählungen wohnen die Menschen in Häusern und Wohnungen.

13/04/2008

Architecture Romanesque

Von Dirk van Weelden

Auch in Romanen und in Erzählungen wohnen die Menschen in Häusern und Wohnungen. Die Städte und die urbanen Zonen der Literatur sowie die Städte der Realität sind von Menschen mit eigener Erlebniswelt bevölkert. Diese Welt besteht aus Wahrnehmungen, Regungen und Geschichten, sie ist ein Dschungel aus Geschichten, ein Teller Spaghetti voller Geschichten: märchenhafte, geschäftliche, politisch-ideologische, private, ethnische, paranoide, romantische, abergläubische und Gespenstergeschichten. Das Leben in und mit der Stadt artikulieren die Menschen mit Hilfe dieses Bestandes an Geschichten in einer permanent fließenden und fragmentarischen Verknüpfung der Geschichten, all der Wahrnehmungen, Erinnerungen und Sehnsüchte. Obwohl es selten die Intention des Autors ist, bieten Romane kräftige Bilder über die Art und Weise, wie die Menschen die Stadt bewohnen. Nicht nur darüber wie sie die Stadt für Arbeit, Kommerz und Erholung benützen, aber auch darüber, wie sie die Stadt lieben, bewundern, fürchten, hassen, verschleißen, beschädigen, ornamentieren und sie all das träumen, was ist. Romane porträtieren nicht nur die Personen, die sie figurieren, sondern auch die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Menschen und deren Stadt, Viertel und Häuser. Es gibt sogar Romane, von denen man mit Recht sagen kann, die Stadt sei eine der Romanfiguren, ein nicht menschlicher aber komplex agierender Körper. Die Realität sieht, wie auch der Roman, die Gebäude untergetaucht im Gewimmel des menschlichen Geschäfts und ihrer Geschichten. Der Unterschied zu statistischen oder sozialwissenschaftlichen Daten liegt darin, daß der Autor eines Romans nicht auf objektive faktische Wahrheiten zielt. Die Verknüpfung aller Lebensbereiche und Sprachspiele, auf denen ein Roman beruht, ist bezeichnend für den Ausdruck seiner Ideen, seiner moralischen Haltung, also mehr oder weniger explizit für den Ausdruck seiner Version einiger philosophischer, sozialpolitischer und mythischer Themen. Denn gerade das würde das Land der Literatur für Architekten ausmachen. Jenseits der Kompatibilität mit Politik, Demographie und wirtschaftlicher Planung können sie in der Literatur intellektuelle Ausführungen finden. Gerade weil Romane keine beliebigen Widerspiegelungen der chaotischen sozialen Realität sind, sondern Ideale der persönlichen, literarischen Untersuchungen in derselben Menschenwirklichkeit, in der die Häuser, Schulen, Wolkenkratzer, Sportanlagen, Bibliotheken errichtet werden, wofür die Architekten verantwortlich sind. Es sind sensible und intelligente Bilder der Realität: Berichte, Gesänge, Gebete und gelegentlich sogar Denkmäler aus der Erlebniswelt der Menschen, die aus dem Straßennetz und den Versammlungsgebäuden eine Stadt machen.

In Romanen wird nicht nur gewohnt, sondern auch gebaut. In meinem Roman, der im August dieses Jahres in deutscher Übersetzung mit dem Titel “Orvilles Gäste” erscheinen wird, ist Bauen vielleicht eine Übertreibung. Es wäre präziser zu sagen, daß es in diesem Buch einen Mann gibt, der vor den Augen des Lesers eine Art Architektur betreibt. Und wie Sie wissen, ist nicht alles was gebaut wird Architektur, und umgekehrt wird nicht alle Architektur realisiert. Eine Tatsache, die manchmal leid tut, aber manchmal auch ein Segen ist. Der Entwurf meiner Romanfigur hat mit De Bijlmer zu tun, das ist ein Stadtteil im Südosten Amsterdams.

Eine kleine Einleitung:

Amsterdam war am Beginn der 70er Jahre voller Optimismus. Im Südosten der Gemeinde näherte sich das ambitiöse De Bijlmer-Projekt seiner Vollendung. Man hoffte, alle Wohnungsknappheit in Amsterdam aus der Welt zu schaffen. Ein gewisser Stolz war mit dem Optimismus vermischt. Nirgendwo wurde das modernistische Ideal einer rein funktionellen Stadt, d.h. ein rationelles Netz von Wohnmaschinen, in dem die städtischen Funktionen und die Verkehrsströme soweit als möglich getrennt worden waren, so rigoros durchgeführt. Zehn Jahre später galt De Bijlmer leider als eine Katastrophe. Nicht nur die Qualität des Hochbaus, sondern gerade aus der verfremdenden Intimität, der Trennung aller Funktionen und Verkehrsströme, resultierte eine unfreundliche, paranoide Atmosphäre. Es war unmöglich, alle leeren Wohnungen zu verkaufen oder zu vermieten. Die Menschen, die in De Bijlmer blieben, waren meistens Menschen ohne Wahl, die nichts anderes als einander hatten, d.h. Immigranten aus Surinam, Asien, Nordafrika, der Karibik. Niemand kann De Bijlmer ein Ghetto nennen, ohne sich einer dummen und gefährlichen Übertreibung schuldig zu machen. Aber heutzutage werden Teile des Hochbaus abgerissen und man plant eine Restaurierung in De Bijlmer, die darin besteht, Verkehrsströme und städtische Funktionen wieder aneinander anzuschließen und zu vermischen. Man versucht De Bijlmer ein bißchen weniger funktionell zu machen, damit es den Menschen leichter fällt, dort zu wohnen und natürlich die kapitalkräftigeren demographischen Segmente in diesen Stadtteil zu locken. Die Kulturkommission des Stadtteils Südost stellte fest, daß im Rahmen der Restaurierung eine Besinnung auf das Phänomen der Kunst im öffentlichen Raum eine gute Idee wäre. Sie und Architekten, Landschaftsarchitekten, Künstler baten mich, ein Essay zu schreiben. Ich arbeitete zur Zeit der Einladung an einem Roman, eine der Figuren in meinem Buch, das sie dann lesen können, ist Architekt. Es ist also nicht nur die Lesung über eine Romanfigur, sondern ein Essay, den ich der realen Kulturkommission des Stadtteils Südost Amsterdam vorlegte. Man hat mir in verschiedenen Symposien und ähnlichen amtlichen Beiräten versichert, daß es sich bei der Planung der Kulturpolitik des Stadtteils als sehr nützlich erwiesen hat. Wie und mit welchen Resultaten, kann ich Ihnen nicht sagen, mein Roman war mir wichtiger.

De Bijlmer war ursprünglich als ein gigantisches funktionelles Kunstwerk geplant. Deshalb war Kunst im öffentlichen Raum logischerweise überflüssig, dachten die Architekten. Die Formen der Gebäude, das Licht, der abstrakte Raum und die Schönheiten des Entwurfs wurden rasend aufgegriffen. Es sollten die ästhetischen Bedürfnisse der Menschen reichlich befriedigt werden. Die Logik hat es aber nicht geschafft. Schon einige Jahre später erschienen die ersten konstruktivistischen Stahlskulpturen. Jetzt ist De Bijlmer der kunstreichste Stadtteil der Niederlande. Was die Disfunktionalität der Kunstwerke im öffentlichen Raum anlangt, können Sie sich mit Sicherheit etwas darunter vorstellen, nehme ich an. Mein Architekt Peter wählte seinen Ausgangspunkt in drei Hypothesen:

1.daß das Problem des Kunstwerks im öffentlichen Raum vielleicht darin liegt, daß man sich das Kunstwerk als ein Ding, ein Objekt, vorstellt.

2.daß die Öffentlichkeit ausschließlich als ein räumliches Phänomen (Straßen, Plätze, etc.) betrachtet wird. Das ist eine Behinderung bei der Findung einer Funktion für Kunst in der Stadt, und

3.daß es am besten wäre, die multikulturelle Fragmentierung, die De Bijlmer kennzeichnet, nicht als ein soziales Problem oder einen hohen moralischen Auftrag zu betrachten, sondern sie als eine Tatsache und eine Kraftquelle aufzufassen.

Kunst für De Bijlmer würde also nicht aus Dingen, sondern aus Ereignissen bestehen, bessergesagt als ein kohärentes System von Ereignissen. Das hieße, daß alle Objekte, Bilder, Geräusche, Orte und sogar Pflanzen, Tiere und Menschen im Prinzip Teil dieses Kunstwerk sein könnten. Auch Kunstwerke entstehen: neue anzubringende Videowände, Publikationen wären als Elemente eines solchen Systems denkbar. Das ganze physische und soziale Gebilde von Bühnen, Bildschirmen, Festspielhäusern. Daß vielleicht einmal in der späteren städtischen Form, im Gedränge der Innenstadt Amsterdams weit entfernt von De Bijlmer ein Alteingesessener und ein Immigrant aus Ghana erstaunt feststellen, daß die beiden das gleiche T-Shirt tragen, das Teil eines Kunstprojektes in den Stadtteilen ist. Sein Entwurf basiert auf der Mannigfaltigkeit der Multimedialität und der hohen sozialen Kompetenz des Kunstinterfaces.

Ich darf einen Paragraphen vorlesen, der kurz zusammenfaßt, was es vorstellt:

“Das Kunstinterface Zuidoost ist also eine Organisation, ein Netzwerk aus Medien und Vereinbarungen. Die Mitarbeiter sind nicht die Künstler; sie gestalten und bedienen das Interface, das von den Künstlern benützt wird, um ihr Kunstwerk in Zuidoost zu >plazieren< oder mit anderen Worten: mit ihrem Kunstwerk das System namens Zuidoost zu bespielen. Jedes Kunstwerk läuft ein halbes Jahr.

Ein Kunstwerk, das sich im Kunst Interface Zuidoost entfaltet, besteht als zusammenhängendes Projekt immer aus verschiedenen Typen von Bildern (Plakate, Videos, Photos), Geräuschen (über lokale Sender und Kabelradio, die Lautsprecheranlagen in Geschäften, Einkaufszentren und in Bürogebäuden), Publikationen (Anzeigeblätter, Flyer, Broschüren), Waren in den Geschäften und Ereignissen und Manifestationen im privaten wie im öffentlichen Bereich. Das Kunstwerk kann eine Stimmung verbreiten, eine Geschichte erzählen oder sie suggerieren, alle möglichen Informationen zu einem bestimmten Thema ausstrahlen, eine lokale Mode entfesseln oder eine rätselhafte halbjährlich wechselnde Dekoration des Wohnumfelds für das Leben in Zuidoost sein.”1

Es sind Situationen, die Mißverständnisse, Konfusionen, oft Konflikte auslösen. Aber sie sind untrennbar mit dem Begriff einer Ur-Demokratie verbunden. Es ist unvermeidlich – ja notwendig – eine Lösung zu suchen, die garantiert, daß die Menschen in ihrer unbegreiflichen Diversität die Freiheit finden und in Friedfertigkeit zusammenleben. Gerade die Komplexität, die tiefe Unvergleichbarkeit, die ständigen Veränderungen machen es unwahrscheinlich, eine solche Garantie zu finden. Es sind vielleicht kleine Situationen, in denen der Begriff auftaucht, aber sie konstituieren die Öffentlichkeit, an die sich Fragmente eines Kunstprojektes haften. In Läden, Kirchen, Vereinen, Straßen, überall. Mein Architekt entwirft eine Infrastruktur für Kunst in De Bijlmer und nennt sie Kunstinterface. Sie würde aus technischen Faktizitäten, Know-how und einem Netz von Kontakten bestehen. Es würde also ein System sein, das ein oder mehrere Künstler benützen könnten, wie ein Musikinstrument. Durch die intensive Durchdringung von physischem und sozialem Gewebe in De Bijlmer, das aus so vielen sich gegenseitig ignorierenden Dimensionen besteht, kann ein Kunstwerk entstehen. Selbstverständlich ist es vorstellbar, daß die Künstler Wege finden, um Partizipation mit den Bewohnern zustande zu bringen. Peters Lesung ist ein Fall von Architecture Romanesque, d.h. ein Autor spielt unter romanesken Bedingungen für Architekten. Seine Lesung bietet eher ein Denkbild, ein provozierendes Spiel mit den Elementen des Themas als eine Kooperation mit dem Entwurf. Mais, c’est bon comme litterature.

Architecture Romanesque hat auch andere Erscheinungsformen als die des fiktiven Essays. Im letzten März erschien mein Buch “Von Hier nach Hier” und darin publizierte ich eine Erzählung, die man vielleicht eine Parallelfiktion nennen könnte. Die Stadt Eindhoven machte Joost Meuwissen einen Antrag: Die Stadt hat eine Kommission ernannt, die unter Architekten, Künstlern, Designern, Komponisten und Schriftstellern visionäre Pläne und Ideen sammeln sollte. Die Frage war spezifiziert nach Stadtteilen. Wir bevorzugten es, einen Zukunftsplan für eine abgezahlte Enklave von Philips-Gebäuden zu machen. Der Entwurf beruhte auf einer radikalen Umkehrung vieler urbanistischer Evidenzen, und man stellte sich vor, das Gebiet sich autistisch entwickeln zu lassen als eine Insel von techno meets culture, der internationalen Kultur, der technischen Avantgarde. Joost Meuwissen hat Ihnen alles erklärt und die Bilder gezeigt. Mein Beitrag an diesem Projekts bestand darin, daß ich eine Erzählung aus der Perspektive eines 17jährigen Mädchens schrieb. Sie blickt im Jahr 2020 auf Ihre Kindheit in dieser merkwürdigen Umgebung zurück. Nicht zu sehr Science-fiction aber doch Future-fiction, weil Alouette, das ist das Mädchen, das schreibt, wenn das alles schon Geschichte geworden ist und gebaut worden ist. Die Erzählung sollte die Qualität des Entwurfes darstellen in der Erlebniswelt eines Bewohners, also etwas, das viel mehr ist als ein urbanistisches Planspiel – nämlich schon zwanzig Jahre Realität. Der Stadtteil erscheint in Alouettes “My Story” anhand ihrer Erinnerungen, Ideen über ihre Zukunft und der Idee von dem radikalen techno-kulturellen Ghetto, in dem sie aufgewachsen ist. Die architektonischen Konzepte sind also übersetzt in Fragmente einer Erlebniswelt, Fragmente von Geschichten und die Verknüpfung mit ihrer Wahrnehmung, ihren Erinnerungen. Alou spricht z.B. von großen Robo-War-Festivals, von den Spielen, die die Kinder des Stadtteils mit den Überwachungskameras spielten, von ihrem Verhältnis zu Menschen aus anderen Stadtteilen, die zuerst sehr mißtrauisch waren, aber auch von dem Hundepark auf dem Dach eines der Gebäude und der Unabhängigkeit vom Tag- und Nachtrhythmus, der das Leben in der Techno-Enklave kennzeichnet. In ihren Schulbüchern liest Alou, daß dieses Projekt ein Beispiel für einen negativen Transurbanismus war. Transurbanismus, definiert als die Architekturtheorie, die beschreibt, wie man eine Stadt oder einen Stadtteil in eine andere Art Stadt verändern kann, durch strategisch gewählte Ausschaltung städtischer Prozesse, die Nutzung der Anziehungskraft der relativ nahen Räume und die Selbstorganisationsfähigkeit von ungeplantem Verhalten. Eine sogenannte bottom-up Methode, die Effektivität und Geduld fordert. Im Falle von Alous “My Story” zeigt die Architecture Romanesque zwei Seiten: Sie kompliziert die Gedanken über den Kontext, in dem dieses network diskutiert und kritisiert wird, nicht zuletzt durch ihre satirischen Elemente. Aber zugleich weckt sie einen Plan zum Leben, in einem anderen architektonischen Sinne: Der Plan ist Alous “My Story”, sei er virtuell als Literatur schon Geschichte geworden, als Teil dieses Spaghettitellers voller Geschichten vom Anfang. Man kann es die Möglichkeit des Kurzschlusses nennen, die Herstellung eines loops im Denken über urbanistische Pläne, die die Architecture Romanesque für Architekten interessant machen kann.

Zum Schluß möchte ich noch eine Warnung aussprechen: Architecture Romanesque ist nichts für Leichtgläubige. Sie ist ein durchaus skeptisches Genre. Sie betrachtet die Stadt als ein ewiges und unauflösbares Problem, sowohl in architektonischem, als auch in sozialem und sogar in psychologischem Sinn. Das hat viel damit zu tun, daß Menschen unauflösbar sind. Probleme sind, glaube ich, nicht nur eine Behinderung, sondern auch eine Kraftquelle. Es lebe die Unauflösbarkeit der Welt. Sie ist ein Versprechen von der Möglichkeit der Freiheit und eine notwendige Bedingung für jede demokratische Bemühung oder Anstrengung. Daraus kann man nicht schließen, daß Architektur oder Urbanistik sinnlos sind. Es gibt so viel zu verändern, zu erneuern, zu verbessern. Nicht zuletzt, weil die Architektur Teil des Problems ist. Architecture Romanesque ist durch ihre intime Liaison mit der Literatur tief verbunden mit dem Begriff Mißerfolg, mit der unübersehbaren Komplexität ihrer Realität und dem unendlich variablen Charakter der menschlichen Erlebniswelt. Sie ist ein Spiel mit persönlichen, historischen und virtuellen Effekten und Nebeneffekten der Architektur. Architecture Romanesque ist der literarische Schatten der Architektur.1 Dirk van Weelden, Orvilles Gäste, Köln: 1999, S. 143 f. Vorliegender Text ist die bearbeitete Wiedergabe eines mündlichen Vortrages, gehalten im Rahmen des 1. Grazer Wohnbaukongresses im Jahr 1999, mit dem Titel "wohnbau ...haltbar bis", an der TU Graz, veranstaltet vom Institut für Städtebau und Umweltgestaltung, Fakultät für Architektur.

Alle 17 Kongressbeiträge sind in Buchform erscheinen:

wohnbau ...haltbar bis. Band 1

Beiträge zum 1. Grazer Wohnbaukongress

22.-24 . April 1999

housing ...best before. volume 1

Contributions to the 1st Graz Housing Congress 22nd - 24th April 1999

Hg: Ute Angeringer, Jörg Kindermann, Hansjörg Tschom, Wolfgang Winter

Verlag der TU Graz, ISBN 3-901351-44-2

Der Beitrag folgt konsequent der alten Rechtschreibung, die zum Zeitpunkt seiner Erstveröffentlichung noch gültig war.

Verfasser/in:
Dirk van Weelden

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Über den Umgang mit obsoleten städtebaulichen Konzepten Bildquelle: http://www.flickr.com/groups/zuidoost/pool/
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