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"Ekranoplan – Das Monster vom Kaspischen Meer" von Jörg Kindermann

15/05/2005

"Ekranoplan – Das Monster vom Kaspischen Meer"

von Jörg Kindermann

Lieber Alexander Maximowitsch!

„Von ganzem Herzen grüße ich Sie und drücke Ihnen fest die Hand. Ich wünsche Ihnen noch viele Jahre Leben und Arbeit zur Freude aller Werktätigen, zum Schrecken der Feinde der Arbeiterklasse“. So Stalin im „Begrüßungsschreiben an Maxim Gorki“ („Der Bittere“) anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der literarischen und revolutionären Tätigkeit des Schriftstellers, das am 25. September 1932 begangen wurde. Damit bekam Nischni Novgorod 1932 seinen Namen Gorki (bis 1991).

Nischni Nowgorod ist mit 1.266.500 |1 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Russlands. Ihrer Lage an der Einmündung der Oka in die Wolga – von hier aus ist das Kaspische Meer, die Ostsee, das Weiße Meer, das Schwarze Meer und das Asowsches Meer erreichbar – verdankt sie ihren Status als wichtige Handelsstadt: "Moskau ist das Herz Russlands, Petersburg der Kopf und Nischni Nowgorod seine Tasche."

Bekannter aber ist Nischni Nowgorod dadurch geworden, dass es von den 30er Jahren an bis 1992 den Status einer so genannten "geschlossenen Stadt" |2 bekam, die von Ausländern nicht besucht werden durfte. Der Grund dafür waren die hier ansässigen Rüstungsbetriebe, in denen Atom-U-Boote, Kampfflugzeuge (etwa die MiG-29 oder die MiG-31), Panzer u. a. produziert wurden.

Einer dieser Betriebe war das Entwicklungsbüro des Rostislaw Jewgenjewitsch Alexejew. Durch die Lektüre wissenschaftlicher Abhandlungen über „foil operation in water flow“ angetrieben diplomierte der 1916 als Bauernkind geborene Alexejew im Oktober 1941 mit der Arbeit: „Der Entwurf von Tragflächenbooten“ an der Technischen Hochschule in Gorki.

Unter Leitung von R. Je. Alexejew machte sich also eine Gruppe von Wissenschaftlern dem Phänomen des Bodeneffekts auf die Spur und entwickelt zunächst Tragflächenboote, die buchstäblich über die Wolga schwebten. Die unter dem Rumpf angebrachten Flügel ließen das Fahrzeug doppelt so schnell werden wie ein herkömmliches Schiff. So entwickelte Alexejew Tragflächenboote für bis zu 300 Personen wie die „Komet“ oder den „Meteor“.

Es bedurfte aber einer Staatsfeier, bis Alexejews Forschung auch das Interesse der offiziellen Stellen Russlands fand. 1957 schließlich wird er für die Konstruktion der neuartigen Schiffe von Chruschtschow mit dem Lenin-Orden ausgezeichnet.

Doch er will das Projekt viel weiter vorantreiben und beinahe scheint es, als würde der russische Konstrukteur das Fliegen neu erfinden. Anders als die bisherigen Tragflügelboote ähnelte das neueste Projekt kaum einem Boot, sondern den seit langem eingesetzten schwimmfähigen Flugzeugen, den so genannten Flugbooten. Das neueste Projekt von Alexejew verspricht ein Meilenstein in der Geschichte der Luftfahrt zu werden.

Die spektakuläre Neuentwicklung erhält die Bezeichnung "Ekranoplan" (russ. EKRAN = Schirm; russ. PLANJOR = Gleitflugzeug) und endlich sagt die Sowjetregierung dem Erfinder volle Unterstützung für die Umsetzung der vielversprechenden Planungen zu. Damit beginnen die Arbeiten zu einem der größten Geheimprojekte der UdSSR.

In fünf Jahren intensiver Arbeit entwickeln die Konstrukteure das fliegende Schnellboot vom hölzernen Modell zum metallenen Giganten und bereits 1963 beginnt der Bau des Fahrzeugs mit der Bezeichnung "KM" (russ. KORABL = Schiff; russ. MAKET = Modell, Entwurf). Moskau hilft, wo immer es nötig ist. Zweieinhalb Jahre bauen mehrere hundert Arbeiter im Schichtbetrieb an dem riesigen Objekt bis der Lebenstraum von Rostislaw Jewgenjewitsch Alexejew Wirklichkeit geworden: 540 Tonnen schwer und 106 Meter lang bei einer Spannweite von nur 40 Metern. Das Ungetüm aus Aluminium und Stahl wurde mit acht Startturbinen ausgestattet, die an Stutzflügeln hinter dem Pilotenraum montiert wurden. Zwei Triebwerke mit innenliegenden Gischt-Deflektoren wurden an beiden Seite des Seitenleitwerks montiert. Die Steuerung bestand aus Deflektoren, um den Luftstrahl der Düsen unter die Tragflächen zu lenken, zwei Bremsklappen an den Tragflügelhinterkanten, acht Höhenrudern und drei Seitenrudern.

Der erste von insgesamt acht KMs wurde 1965 fertiggestellt. Am 10. Oktober 1966 beginnen die ersten Testflüge. Für die Feuertaufe wird der Ekranoplan über das Kaspische Meer in eine entlegene Region Südrusslands geschleppt, um sich bei Tempo 350 aus dem Wasser zu erheben und nur wenige Meter über der Wasseroberfläche dahinzurasen. Bei einer Geschwindigkeit von 720 Kilometern pro Stunde müssen die Piloten den Test abbrechen: Sie haben das Kaspische Meer überquert.

Einzig und alleine der Rumpf wurde verstärkt, um den Anforderungen bei schlechtem Wetter besser zu entsprechen.

Eine Zeitzeugin berichtete: „Das große Schiff – das eigentlich weder Schiff noch Flugzeug ist – erschien immer am frühen Morgen und raste über die stille Kaspische See. Zeitweise, als ob es müde wäre, beruhigte es sich, um sich dann, nach einer kurzen Pause, ein wenig in die Luft zu erheben und in der Ferne zu entschwinden.“ |3

1969 verlor ein Flugkapitän aufgrund dichten Nebels die Kontrolle und schlug unkontrolliert auf der Wasseroberfläche auf. Die KM fing Feuer. Eine weitere KM wurde aufgrund eines Pilotenfehlers im Jahre 1980 zerstört.

Zwar kann ein US-Spionagesatellit bereits 1967 den Ekranoplan "KM" sichten, doch die Amerikaner halten das rätselhafte Objekt für ein Flugzeug. Sie nennen den "KM" "Caspian Sea Monster".

Das Militär ist beeindruckt von den Testergebnissen. Auf einer streng geheimen Basis an der Küste des Kaspischen Meers wird der Ekranoplan auf seine Kriegstauglichkeit geprüft: als Rettungsfahrzeug, als schwimmende Abschussbasis für Raketen, als Landungsboot und als schneller Transporter für Truppen und Kriegsgerät. Aber vor allem für den Kampf gegen feindliche Schiffe scheint der Riese ideal: Da das flach fliegende Ungetüm mit Radar kaum zu erfassen ist, wäre es im Ernstfall eine wahre Wunderwaffe.

So bauen die Sowjets weitere Ekranoplane. Der erste von geplanten 120 Orlyonok (der Adlerjunge) erscheint 1972 und kann bei einer Länge von 58 Metern, einer Spannweite von 31,5 Metern und einer Höhe von 16 Metern 20 Tonnen Frachtgut befördern. Zwei 98kN Mantelstrom-Triebwerke sogen für das Abheben während ein 11,3 MW-Triebwerk die Reisegeschwindigkeit von 217 Meilen bei einer Flughöhe von 6 Fuß bewerkstelligte. Drei dieser Ekranoplane wurden schließlich gebaut.

1987-88 wurde in „Alexejew’s Central Hydrofoil Design Bureau“ noch der „LUN“ („Harrier“) gebaut, ausgestattet mit Cruise Missiles, das Rettungsfahrzeug „SPASATEL“, sowie der kleinere „STRIZH“ (die Schwalbe) und fünf weitere Varianten, die nach wie vor in der Kaspischen See in Betrieb sind.

Nur das Ende des kalten Krieges konnte verhindern, dass die Super-Waffe einen militärischen Einsatz flog. Die Beschneidung des Rüstungs-Etats tat ihr weiteres und die Entwicklung des Kampf-Ekranoplan wurde gestoppt, die vorhandenen Exemplare wurden eingemottet.

Lange scheint es, als sei das legendäre Konstruktionskonzept nur ein kurzes Kapitel in der Luftfahrtgeschichte, 1993 jagt ein letztes Mal ein Ekranoplan über die Wellen des Kaspischen Meeres.

Doch einige Visionäre in Nischni Nowgorod, vor allem die Ingenieure der Firma Alexejews, wollen ihren Traum nicht begraben. Die für den militärischen Einsatz perfektionierte Technologie soll nun zivile Verwendung finden. Ein hoffnungsvoller erster Schritt auf dem Weg zum privaten Personentransport ist die "Volga 2".

Auch westliche Anbieter drängen mit ähnlichen Konzepten auf den Markt. So stieß der deutsche Ingenieur und Pilot Hanno Fischer auf der Suche nach Alternativen zur teuren und schweren Technik der russischen Ekranoplane auf Arbeiten seines Kollegen Dr. Alexander Lippisch. Der legendäre Luftfahrt-Pionier hatte bereits 1952 mit seinem Testflugzeug X-112 eine Lösung des Stabilisierungsproblems gefunden. Hanno Fischer: "Das war die erste Maschine, die beim Bodeneffekt stabil blieb. Er hatte einen Heckflügel hinzugefügt, der nicht dem Effekt unterlag. Die Kombination aus Tragflächen nahe dem Boden und einem Heckflügel in bestimmter Höhe außerhalb dieses Bereichs war das Geheimnis der Stabilität."

Hanno Fischer konstruiert daraufhin seinen farbenfrohen "Airfish" und entwickelt ihn mit mehreren Folgemodellen weiter. Sein neuester Wurf ist die "Hoverwing 2VT", ein Fahrzeug, das dank eines raffinierten Startsystems das modernste WIG-Fluggerät sein dürfte.

Einen anderen Weg beschreitet Günther Jörg. Sein "Flairboat" erinnert weniger an ein schwimmendes Flugzeug als vielmehr an ein Boot mit Flügeln; das System hält automatisch den korrekten Abstand zum Untergrund, teure Elektronik oder ein Heckflügel sind nicht nötig.

Neben der „Hoverwing“ gibt es noch diverse Studien und WIGs amerikanischer Firmen wie die „L-325“, ein vier-Personen-Fahrzeug der Firma Flarecraft.

Die aussichtreichsten Entwicklungen aber werden momentan in China und in Australien gemacht. So entwickelt der führende australische Katamaran-Erzeuger Incat eine große Trimaran-Fähre mit WIG-Unterstützung: „The Wing“. Obwohl es sich hier um kein reines Bodeneffekt-Flugboot handelt, könnte dieses Konzept auf dem Markt reüssieren.

Auch chinesische Firmen haben in den letzten Jahrzehnten sehr aktiv an der Entwicklung von WIGs geforscht. Zumindest drei Firmen arbeiten an der Entwicklung ihres eigenen WIGs, wobei zwei davon auf die russische Technologie setzen (TY1 und SWAN), der XTW-4 basiert auf den Anätzen von Lippisch.

Eine andere jüngste Entwicklung ist die Anwendung des Bodeneffekts für die Eisenbahn. So forscht Japan für die nächste Generation des Shin Kansen in dieser Richtung, wobei der Zug innerhalb einer u-förmigen Betonschale fährt, bei geringer Geschwindigkeit fährt der Zug auf Rädern, die bei entsprechender Geschwindigkeit, wenn der Zug von der Betonschale „abhebt“, eingefahren werden.

Der Zug wird mit Bypass-Triebwerken angetrieben. Studien ergeben, dass ein Drittel der Energie des MagLev bei 500 km/h gebraucht werden müsste, sowohl die Konstruktion des Zuges als auch der Infrastruktur würden sehr viel billiger sein.

Aber zurück zu unserer Firma in Nischni Nowgorod. Diese soll, wie das Ministerium für Industrie und Innovationen des Gebiets Nischni Nowgorod am 23.10 2004 mitteilte im Auftrag Vietnams ein Passagier-Bodeneffektfahrzeug entwickeln. Ein entsprechendes Abkommen wurde zwischen dem Konstruktionsbüro und der Vietnamesischen Akademie der Naturwissenschaften und Technologien unterzeichnet und sieht unter anderem die Erstellung des technischen Projekts und der Arbeitsdokumentationen wie auch die Lieferung von Originalteilen von Betrieben der Finanz-Industrie-Gruppe „Skorostnoj Flot" (Schnellflotte) vor, zu der in Nischni Nowgorod ansässige Betriebe des Zentralen Konstruktionsbüros und die Werft „Wolga" gehören.

Wie auch immer sich die wirtschaftliche und politische Lage verändert haben mag und die Gunst des Ekranoplan so bestimmend beeinflusst hat, neueste Meldungen scheinen den Schluss nahe zu legen, dass der Ekranoplan für das Militär bei weitem keine Geschichte von gestern ist.

So lässt das Konzept eines Transportflugzeugs von Boeing aufhorchen. Der „Pelican“, so der Name der Studie, würde bei einer Flügelspannweite von 153 Metern und einer Flughöhe von 6 Metern über Wasser oder 6,1 km über Land Frachtgut bis zu 1270 Tonnen transportieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Transportern kann der Pelican 750 Tonnen Frachtgut durch den Bodeneffekt 18.530 km weit transportieren, herkömmliche Transporter nur 12.045 km.

Ebenso aufhorchen ließ ein Bericht über eine Flottenübung im Kaspischen Meer Russlands im August 2002. Bei dieser Übung, der größten seit zehn Jahren mit einer Kampftruppe von 10.000 Mann, 60 Kriegsschiffen, und mehr als 30 Flugzeugen werden als Highlights der Ekranoplan „Orlyonok“ sowie der Missile-bestückte „Lun“ zum Einsatz kommen. Zwar gilt die Übung nicht dem Angriff einer feindlichen Flotte, der hypothetische Einsatz richtet sich gegen einen Angriff von Terroristen, die eine der russischen Ölinseln in Beschlag genommen haben; aber dennoch: Drei der fünf je gebauten „Orlyonok“ sind nach wie vor in der russischen Armee im Einsatz. 1| Stand: 2004

2| Von 1980-1986 musste der Atomphysiker Andrei Sacharow unter ständiger Bewachung durch den KGB in Nischni Novgorod verbringen, nachdem er sich gegen den Einzug der sowjetischen Truppen in Afghanistan ausgesprochen hatte.

3| Weshalb man gleichwohl von Schiffen spricht, hat seinen Grund in den etwas eigenartigen Zulassungsbestimmungen: Ein Flugboot gilt als Schiff, braucht dementsprechend keine (kostspielige) Luftfahrtzulassung und kann mit dem Schifferpatent geflogen werden.

Verfasser/in:
Ausgewählt von Ute Angeringer und Markus Gfrerer
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Eines der ersten Tragflächenboote Abb.: http://www.zdf.de
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Rostislaw Je. Alexejew Abb. (c)http://aquaglide.ru/history_e.htm
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Auszeichnung von Chrutschtschow an R.Je. Alexejew Abb.: http://www.zdf.de
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Der Ekranoplan „KM“ Abb.: http://www.samolet.co.uk
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Der Ekranoplan „KM“ Abb.: http://www.samolet.co.uk
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Der Ekranoplan „KM“ - Geheimwaffe der sowjetischen Marine Abb.: http://www.zdf.de
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Abb.: http://samolet.co.uk
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Abb.: http://samolet.co.uk
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Der Ekranoplan „KM“ Abb.: http://samolet.co.uk
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Der „Orlyonok“ Abb.: http://samolet.co.uk
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Der „LUN“ Abb.: http://samolet.co.uk
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Der „SPASATEL“ im Werk Abb.: http://samolet.co.uk
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Die „Volga 2“ Abb.: http://samolet.co.uk
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„Hoverwing 2VT“
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Die "L-325" der australischen Firma Flarecraft
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„TY1“
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„XTW-4“
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"WIG-Train" Studie
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Der „Pelican“ von Boeing“
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Ekranoplan „Orlyonok“ Abb.: http://samolet.co.uk
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Ekranoplan „Orlyonok“ Abb.: http://samolet.co.uk
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Der „Orlyonok“ Abb.: http://samolet.co.uk

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