Ursprung
Aus einem einzigen realen Raum, visuell mehrere individuelle Räume schaffen; es sollte sich ein Raum darbieten, der ins Unendliche erweiterbar zu sein scheint. Wichtig sind die Räume die entstehen, nicht die raumbildenden Elemente.
Peter Kogler lässt die Wände, mit denen er arbeitet, auf den ersten Blick nahezu verschwinden (Rohre, die durch die Räume ziehen).
Das Ziel für Peter Koglers Haus ist, die Sinneswahrnehmungen auf ähnliche Art zu täuschen und einen Raum zu realisieren, den man als mehrfach funktionierende Raumstruktur betrachtet und ihn als solchen auch benutzen kann.
Man nehme eine Struktur, verforme sie, und schaffe daraus eine neue Struktur. Ein sich ständig wiederholender Vorgang (Peter Kogler arbeitet auch mit immerwiederkehrenden und –wiederholenden Elemente).
Wo befindet sich dieser Raum?
Peter Kogler ist in Tirol aufgewachsen und somit Berge gewöhnt. Er lebt jetzt in Wien und um eine Verbindung zu seiner Heimat herzustellen, soll sich der Raum in einem Berg in Wien befinden.
Das Konzept
Dieser Raum soll kein wirklicher Lebensraum für Peter Kogler werden, sondern soll ihm lediglich als Ort der Inspiration, als Ausstellungsraum und auch als ein Ort zum Arbeiten dienen.
Arbeiten mit Projektion
Auf eingezogenen Wasserwänden werden Licht und Farbe projiziert.
Wenn man den Raum betritt, soll dieser vom Betrachter auch als ein ganzes gesehen werden.
D. h. die eingezogenen Wasserwände besitzen noch keine Farbe und scheinen somit durchsichtig bzw. gar nicht vorhanden zu sein. Erst wenn man sich darin bewegt, sollen sich neue, kleinere, individuelle Räume erschließen und das „Raumlabyrinth“ eröffnet sich.
Wie funktionierts?
Ein innenliegendes Rohrsystem entnimmt das Wasser aus einem dafür eigens vorgesehenen Behälter, welches dann durch Schlitze, die am Boden verlaufen, abfließt, durch eine Drucktauchpumpe wieder in den Behälter zurückgepumpt wird und somit den Kreislauf schließt.
Verzinkte Gewinderohre werden entlang des Wandverlaufs verlegt und mittels Plexiglasscheiben, die ca. 3m in die Tiefe ragen, kann das Wasser geradlinig herunterfließen und somit den Effekt einer Wand hervorrufen.
Die Farbeinwirkung
Die Farben der Wände können wechseln, je nach dem sie die Farben zur Art der Ausstellung passen oder nach dem Befinden des Benützers.
Die einzelnen verschiedenen Farben sollen individuell auf den Menschen wirken und Reaktionen hervorrufen.
Peter Kogler ist in Tirol aufgewachsen und somit Berge gewöhnt. Er lebt jetzt in Wien und um eine Verbindung zu seiner Heimat herzustellen, soll sich der Raum in einem Berg in Wien befinden.
- Verfasser/in:
- Martina Purgstaller


