Rechts- und Steuerberatung für KünstlerInnen

KünstlerInnen wird ab 9. März 2006 und in der Folge 14-tägig, jeweils am Donnerstag zwischen 16.00 und 20.00 Uhr, ein kostenloses Beratungsgespräch in der Dauer von einer

25/01/2006

Mit der Übernahme der Kulturservice GmbH als Gesellschaft des Landes Steiermark und der Einsetzung eines Aufsichtsrates entwickelt sich die KSG INSTYRIA zu einer wirklichen Service-Stelle für KünstlerInnen und im weiteren Sinn auch für die freie Szene in der Steiermark. Nach einer Bedarfserhebung durch die KSG INSTYRIA wurde diese nun von Kulturlandesrat Kurt Flecker mit der Einrichtung einer Rechts- und Steuerberatung unter dem Titel "Künstler haben recht" betraut.

Diese erste Rechtsberatung für KünstlerInnen in Österreich soll, wie LR Flecker in der gemeinsamen Pressekonferenz mit KSG-Geschäftsführer Bernhard Rinner betonte, „vor allem der freien Szene bei ihrer Arbeit helfen. Gerade die kleineren AkteurInnen haben häufiger Probleme mit den Grundlagen wie Verwaltung oder Marketing. Bei diesen Aufgaben wird zukünftig Unterstützung angeboten, damit künstlerische Arbeit möglichst frei wird von der Dominanz durch finanzielle und organisatorische Ressourcen.“

Damit wurde der Arbeitsauftrag der KSG erweitert: KünstlerInnen wird ab 9. März 2006 und in der Folge 14-tägig, jeweils am Donnerstag zwischen 16.00 und 20.00 Uhr, ein kostenloses Beratungsgespräch in der Dauer von einer Stunde angeboten. Rechtsanwalt Dr. Rainer Beck, Spezialist für Urheberrechtsfragen, und Steuerberater Dr. Gerhard Pittner behandeln Anliegen in Bereichen wie Steuerrecht, Urheberrrecht, Künstlersozialversicherung, Vertrags- und Honorarbelange etc. in den Räumen der KSG, Burggasse 4, Dachgeschoss. Wichtig ist noch der Hinweis, das mit der kostenlosen Beratung - in jeweils nur einem Fall - keine Rechtsvertretung verbunden ist. Aufgrund der diesjährigen Feiertagsregelung und bei starker Nachfrage besteht die Möglichkeit, das Rechtscoaching fallweise auch am Freitag in Anspruch zu nehmen.

Informationen und Beratungstermine unter www.instyria.at

Verfasser/in:
Wenzel Mracek, Bericht

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