PROTOKOLL > 2. Jurysitzung > 1. Tag > WETTBEWERB HAUS DES VERKEHRS IN DER NEUEN DOMINIKANERKASERNE GRAZ

Protokoll der 2. Jurysitzung, Tag 1 (14.06.2005), zur 2. Wettbewerbsstufe des Wettbewerbs „Haus des Verkehrs“ in der Neuen Dominikanerkaserne Graz.

20/07/2005

Protokoll der 2. Jurysitzung/1. Tag/2. Wettbewerbsstufe

Datum: 14.06.2005

Uhrzeit: 9:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Dominikanerkaserne, Graz

Anwesende (in alphabetischer Reihenfolge):

Dipl.-Ing. Paul Bitzan, Ersatz Fachpreisrichter

Dr. Gertrude Celedin, Fachpreisrichter

Mag.arch. Axel Justin, Fachpreisrichter/Schriftführer

Arch. Dipl.-Ing. Michael Haberz, Fachpreisrichter/Vorsitzender

Mag. Christine Klug, Sachpreisrichter

Dipl.-Ing. Michael Mayer, Fachpreisrichter/SchriftführerStv.

Dipl.-Ing. Alois Murnig, Beratung der Jury

Ing. Manfred Payer, Ersatz Sachpreisrichter

Dipl.-Ing. Dietmar Schantl, Fachpreisrichter

Arch. Dipl.-Ing. Barbara Strenitz, Vorprüfung

Mag.arch. Wolfgang Tschapeller, Fachpreisrichter/VorsitzenderStv.

Arch. DI Karl Heinz Winkler, Ersatz Fachpreisrichter

Gerhard Veith, Beratung der JuryDer Juryvorsitzende Haberz begrüßt alle Teilnehmer und eröffnet die 2. Jurysitzung.

In weiterer Folge richtet der Vorsitzende an alle Anwesenden die Frage nach Befangenheit der Preisrichter, die von allen Anwesenden verneint wird.

Die Vorprüferin Strenitz erläutert alle 10 Projekte, die von der Jury für die zweite Wettbewerbsstufe ausgewählt wurden.

Die Erläuterungsberichte aller Wettbewerbsbeiträge der zweiten Runde werden verlesen, ebenso die Stellungnahmen zur Überarbeitung der Beiträge, die den Wettbewerbsteilnehmern über den Notar übermittelt wurden.

Es erfolgt der erste Wertungsdurchgang, wobei für das Weiterkommen in die nächste Runde die Stimme eines Jurymitglieds notwendig ist.

Projekt Nr. 1081

Mit einer Stimme im nächsten Rundgang.

Projekt Nr. 1064

Mit sechs Stimmen im nächsten Rundgang

Projekt Nr. 1060

Mit fünf Stimmen im nächsten Rundgang.

Projekt Nr. 1059

Mit fünf Stimmen im nächsten Rundgang.

Projekt Nr. 1054

Ohne Stimme ausgeschieden.

Projekt Nr. 1027

Ohne Stimme ausgeschieden.

Projekt Nr. 1019

Mit sechs Stimmen im nächsten Rundgang.

Projekt Nr. 1013

Ohne Stimme ausgeschieden.

Projekt Nr. 1011

Ohne Stimme ausgeschieden.

Projekt Nr. 1004

Mit fünf Stimmen im nächsten Rundgang.

Beschreibung der ausgeschiedenen Projekte:

Projekt Nr. 1054

Die Qualität des Projektes lag in der ersten Runde in der Ausformulierung der Mittelgangerschließung mit einer eingeschriebenen raumbildenden Möblierung für die Nebenräume. Die Weiterentwicklung der Bürolösungen hat nur teilweise die Erwartungen erfüllt. Der zitatartige Ausbruch in der Mittelzone des Altbaus über mehrere Geschosse und die Neuformulierung von Besprechungszimmern wird zwar interessant gewertet, ist jedoch mit der unter Schutzstellung des Gebäudes nicht realisierungsfähig.

Die drei Baukörper an der Grenadiergasse definieren weder einen Platz noch einen Hof.

Projekt Nr. 1027

Die Weiterentwicklung des Altbestandes durch die zweihüftige Erschließung ist qualitativ nicht in dem Maß geglückt, wie in der ersten Wettbewerbsstufe angedacht. Durch Anordnung von schlecht belichteten Büroarbeitsplätzen in der Mittelzone ist die Gesamtverteilung und Orientierbarkeit der Flächen eher unübersichtlich geworden und entspricht nicht der Klarheit der vorhandenen Raumstruktur.

Die Anordnung des Neubaues lässt nur einen rudimentären Innenhof mit wenig überzeugender Nutzungsmöglichkeit offen, die Formensprache des Neubaus hat sich in Bezug auf die erste Stufe nicht positiv weiterentwickelt.

Projekt Nr. 1013

Die Idee, die Hoftopographie auch in der dem Altbau zugewandten Hülle des Ergänzungsbaus ablesbar zu machen wird positiv vermerkt. Die Ausformung des Neubaukörpers an der Grenadiergasse bzw. das Abrücken von der Feuermauer und damit verbunden eine eher spannungslose Fassadentypologie hat nicht die Erwartungen, die in das Projekt gesetzt wurden, erfüllt. Der formale Bruch zwischen den Hoffassaden und den Straßenfassaden bleibt ungelöst. Die Topographie des Hofes hat sich in der Weiterentwicklung verbessert.

Die vorgenommene Erschließung und die Anordnung der mobilen Arbeitsinseln im Raumpool werden als guter Ansatz gewertet, entsprechen jedoch in der nun vorliegenden Form nicht den Anforderungen der Ausschreibung.

Projekt Nr. 1011

(Beschreibung siehe 2. Jurytag, den 15.06.2005)

Ende des ersten Jurysitzungstages 16:00.

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