Protokoll der 1. Jurysitzung/2. Tag/1. Wettbewerbsstufe
Datum: 12.4.2005
Uhrzeit: 9:00 bis 18:30 Uhr
Ort: Dominikanerkaserne, Graz
Anwesende (in alphabetischer Reihenfolge):
Dipl.-Ing. Paul Bitzan, Ersatz Fachpreisrichter
Dr. Gertrude Celedin, Fachpreisrichter
Mag.arch. Axel Justin, Fachpreisrichter/Schriftführer
Arch. Dipl.-Ing. Michael Haberz, Fachpreisrichter/Vorsitzender
Mag. Christine Klug, Sachpreisrichter
Dipl.-Ing. Michael Mayer, Fachpreisrichter/SchriftführerStv.
Dipl.-Ing. Alois Murnig, Beratung der Jury
Ing. Manfred Payer, Ersatz Sachpreisrichter
Dipl.-Ing. Dietmar Schantl, Fachpreisrichter
Arch. Dipl.-Ing. Barbara Strenitz, Vorprüfung
Mag.arch. Wolfgang Tschapeller, Fachpreisrichter/VorsitzenderStv.
Haberz begrüßt die Jurymitglieder und die Mitglieder mit beratender Stimme. Klug wird vormittags durch Payer vertreten.
Nach der sehr intensiven Information und Vorstellung aller Projekte durch die Vorprüfung am vorangegangen Tag, schlägt Haberz vor, dass jedes Jurymitglied die Möglichkeit haben sollte, sich in der ersten Phase der Sitzung nochmals intensiv mit allen Projekten zu befassen und dabei auch die möglichen Kriterien vorzubereiten, die in weiterer Folge zu diskutieren sein werden.
Die Jury beschließt daraufhin, dass vor einem vorzunehmenden ersten Wertungsdurchgang jedes Mitglied für sich individuell die Möglichkeit nutzen wird, die Projekte genauer anzusehen.
Nach dieser Phase wird in der Jury ausführlich über Kriterien zur Auswahl der Projekte für die weiteren Wertungsdurchgänge diskutiert, wobei ein Hauptaugenmerk auf den Umgang mit dem Altbau gelegt wird.
Für den Umbau des Altbaus werden mehrere Kriterien, die zu erfüllen sind, diskutiert:
- die prinzipielle Lösung eines Foyers,
- der Eintritt in das Gebäude,
- die gedachte Anbindung an den Platz/Hof
- das Thema Durchgang-öffentlicher Raum-Verschließbarkeit
- Erschließung der Arbeitsbereiche-Orientierbarkeit-Mittelganglösungen-Belichtungsproblematik
- Lichtverhältnisse der Arbeitsplätze
- Qualität der Arbeitsplätze - Durchgangszimmer
Die Offenheit der Bürokonzepte, die durch einzelne Projekte vorgeschlagen wird, wird allgemein in der Jury als eine Chance auch für das Gebäude gesehen. Die Qualität der Lösungen hängt sehr stark ab vom Erkennen der Gebäudestruktur und vom Umgang mit der Gebäudestruktur.
Murnig weist auf die im Dachgeschoss gut sichtbare Tragstruktur des Gebäudes mit den als technische Vertikalerschließung nutzbaren, Kamingruppen hin. Murnig schlägt vor das Dachgeschoss zu besichtigen.
Erneut wird das Thema mit dem Auslobervertreter diskutiert und Übereinkunft dahingehend erzielt, dass es für beide, im Wettbewerb zu bearbeitenden Teile (Altbau und Ergänzungsbau), einen Wettbewerbssieger geben sollte und dass seitens des Auslobers eine Auftragsteilung nicht angedacht ist, wenn beide Teile der Wettbewerbsarbeit in der gleich guten Qualität realisierbar sind.
Nach dem Versuch einer Typologiediskussion, die sowohl für Lösungen im Altbau, als auch für die Neubau-Ergänzungsbau Varianten Gültigkeit hat wird übereingekommen, dass für ein Weiterkommen im ersten Wertungsdurchgang die einfache Stimmenmehrheit ausreicht.
Erster Wertungsdurchgang
Nachfolgende Projekte werden in der Reihenfolge des Wertungsdurchganges (von hinten nach vorne) in die weitere Wertung genommen, wobei die Stimmenanzahl protokolliert wird:
Projekt Nr. 1086 (2 Stimmen), Projekt Nr. 1085 (2 Stimmen), Projekt Nr. 1084 (4 Stimmen),
Projekt Nr. 1082 (2 Stimmen), Projekt Nr. 1081 (2 Stimmen), Projekt Nr. 1078 (2 Stimmen)
Projekt Nr. 1075 (3 Stimmen), Projekt Nr. 1070 (1 Stimme ), Projekt Nr. 1069 (2 Stimmen)
Projekt Nr. 1067 (3 Stimmen), Projekt Nr. 1064 (4 Stimmen), Projekt Nr. 1060 (4 Stimmen)
Projekt Nr. 1059 (4 Stimmen), Projekt Nr. 1057 (2 Stimmen), Projekt Nr. 1055 (1 Stimme )
Projekt Nr. 1054 (4 Stimmen), Projekt Nr. 1053 (2 Stimmen), Projekt Nr. 1052 (1 Stimme )
Projekt Nr. 1042 (1 Stimme ), Projekt Nr. 1041 (3 Stimmen), Projekt Nr. 1037 (1 Stimme )
Projekt Nr. 1036 (1 Stimme ), Projekt Nr. 1031 (1 Stimme ), Projekt Nr. 1027 (3 Stimmen)
Projekt Nr. 1026 (3 Stimmen), Projekt Nr. 1025 (3 Stimmen), Projekt Nr. 1024 (3 Stimmen),
Projekt Nr. 1019 (4 Stimmen), Projekt Nr. 1018 (1 Stimme ), Projekt Nr. 1015 (1 Stimme ),
Projekt Nr. 1013 (3 Stimmen), Projekt Nr. 1012 (1 Stimme ), Projekt Nr. 1011 (2 Stimmen),
Projekt Nr. 1010 (2 Stimmen), Projekt Nr. 1009 (2 Stimmen), Projekt Nr. 1006 (4 Stimmen),
Projekt Nr. 1004 (4 Stimmen), Projekt Nr. 1001 (1 Stimme )
Nachfolgende Projekte erhielten von keinem Jurymitglied eine Stimme und sind somit nicht weiter in der Wertung:
Projekt Nr. 1087
Negativ:
Bestandsumbau mit Durchgangsbüros und Belichtungsproblemen.
Neubau wenig engagiert.
Projekt Nr. 1083
Negativ:
Der Anbau an die Feuermauer ist fragwürdig.
Die Gestaltung des Neubaus ist wenig überzeugend.
Unwirtschaftliche Grundrisslösung im Bestand.
Projekt Nr. 1080
Positiv:
Ruhige, klare Form des Zubaus.
Negativ:
Neubau städtebaulich wenig überzeugend, Restraumbildung im Hof.
Belichtungsprobleme im Bestand.
Projekt Nr. 1079
Negativ:
Baukörperfigur des Neubaus wenig überzeugend, zu massiv.
Unübersichtliche Bürostruktur im Bestand.
Projekt Nr. 1077
Negativ:
Unlogische Bestandslösung mit Durchgangsbüros.
Neubau städtebaulich wenig überzeugend, verbaut den Hof.
Projekt Nr. 1076
Positiv:
Versuch einer klaren Strukturierung im Bestandsumbau.
Negativ:
Bestandslösung ineffizient, da bei den bestbelichteten Zonen die Erschließung liegt.
Neubau sehr schwach dimensioniert, eher banaler Baukörper.
Projekt Nr. 1074
Negativ:
Zu radikaler Umgang mit dem Altbestand.
Öffnung der Westfassade des Bestandes in historisierender Weise.
Hofgestaltung kleinteilig.
Fehlender Abstand zu Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1073
Negativ:
Wenig sorgfältiger Umgang mit dem Bestand im Bereich der Erschließungszonen.
Raumprogramm nicht erfüllt.
Insgesamt wirkt das Projekt mangelhaft durchgearbeitet.
Projekt Nr. 1072
Negativ:
Büroorganisation wenig ansprechend und unübersichtlich.
Neubau zu massiv und mit wenig Rücksicht auf den Bestand.
Fehlender Abstand zu Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1071
Negativ:
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros, ineffizient.
Belichtungs- und Belüftungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Anschluss des Neubaus an den Südflügel des Bestandes gestalterisch nicht gelöst.
Abriegelung des Hofes durch Neubaukörper
Projekt Nr. 1068
Positiv:
Der Gedanke einer Aufklappung der Hoffläche in die Fassade des Neubaus.
Negativ:
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros.
Lochfassade des Neubaus mit wenig Bezug zum Altbestand und auch mit wenig Eigenständigkeit.
Fehlender Abstand zu Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1066
Negativ:
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros.
Belichtungs- und Belüftungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Fehlender Abstand zu Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1065
Positiv:
Städtebaulicher Ansatz des Solitärs im Hof.
Negativ:
Unklare Bürostruktur.
Belichtungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Hof durch Einbauten und Bepflanzung stark verstellt, dadurch Restraumbildung.
Projekt Nr. 1063
Negativ:
Büronutzung im Bestand wenig effizient (Raumprogramm nicht erfüllt).
Neubauteil und Hofgestaltung engagiert, aber überzogen.
Projekt Nr. 1062
Negativ:
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros, ineffizient.
Belichtungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Neubau schließt den Hof zur Grenadiergasse hermetisch ab.
Fehlender Abstand zu Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1061
Negativ:
Zu radikaler Umgang mit dem Altbestand – Entfernen der best. Stiegen.
Neubau beliebig und wenig überzeugend.
Geringer Abstand des Neubaus zum Südflügel des Bestandes scheint problematisch.
Projekt Nr. 1058
Positiv:
Bestand weitgehend erhalten.
Negativ:
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros.
Belichtungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Neubau in seiner Ausformulierung zu wenig schlüssig.
Projekt Nr. 1056
Positiv:
Bestand weitgehend erhalten.
Negativ:
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros.
Belichtungs- und Belüftungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Mangelnder Abstand zu Grundstück 853 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1051
Positiv:
Formale Assoziation des Neubaus mit einer U-Bahn-Röhre – Verkehrsthema
Negativ:
Kleinteilige Hofgestaltung.
Büroorganisation im Bestand mit mangelnder Orientierbarkeit.
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros.
Belichtungs- und Belüftungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Projekt Nr. 1050
Negativ:
Bestandsumbau nicht überzeugend.
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros.
Belichtungs- und Belüftungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Neubau in städtebaulicher Anordnung und architektonischer Durchbildung wenig überzeugend.
Projekt Nr. 1049
Negativ:
Bestand fast vollständig skelettiert.
Hofgestaltung wirkt konstruiert und wenig ansprechend, ebenso das Windfangelement am Bestand.
Mangelnder Abstand zu Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1048
Positiv:
Versuch einer klaren Bürostruktur im Altbau.
Negativ:
Bestand fast vollständig skelettiert.
Hof durch Neubau abgeriegelt.
Projekt Nr. 1047
Negativ:
Unbefriedigender Umgang mit dem Altbestand (Stiegenlösung neu).
Neubau formal überzogen und beliebig.
Fehlender Abstand zu Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1046
Negativ:
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros.
Belichtungs- und Belüftungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Neubau schließt den Hof von der Grenadiergasse her hermetisch ab.
Hofgestaltung zu kleinteilig.
Projekt Nr. 1045
Positiv:
Versuch einer klaren Struktur für die Büronutzung im Altbestand.
Negativ:
Raumprogramm nicht erfüllt, Räume 8 – 13 nicht dargestellt.
Anordnung von Archivräumen und Toiletten im belichteten Westteil wenig sinnvoll.
Anschluss Neubau – Bestand ungelöst.
Projekt Nr. 1044
Positiv:
Weitgehende Schonung des Altbestandes.
Negativ:
Schlechte Orientierbarkeit in der Büronutzung im Altbestand.
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros.
Belichtungs- und Belüftungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Projekt Nr. 1043
Positiv:
Klare Struktur in der Büroorganisation.
Versuch einer vertikalen Öffnung des Bestandes.
Negativ:
Wenig Sensibilität im Umgang mit dem Bestandsgebäude (z.B. neue Stiegenlösung).
Neubau vor allem in Puncto Fassadenlösung wenig überzeugend.
Projekt Nr. 1040
Negativ:
Bestand fast vollständig skelettiert.
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros.
Neubau städtebaulich und formal wenig ansprechend.
Hofgestaltung zu kleinteilig.
Projekt Nr. 1039
Positiv:
Weitgehende Schonung des Altbestandes.
Negativ:
Wenig ansprechende Bürolösung mit Durchgangsbüros.
Belichtungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Neubau schließt den Hof von der Grenadiergasse hermetisch ab.
Projekt Nr. 1038
Negativ:
Bestand fast vollständig skelettiert.
Bürostruktur wenig übersichtlich und unpraktikabel.
Neubau überdimensioniert im Verhältnis zum Bestand.
Ausgestaltung des Hofes wenig schlüssig.
Projekt Nr. 1035
Positiv:
Großzügige Foyerlösung.
Negativ:
Bestand fast zur Gänze skelettiert.
Bürolösung mit Durchgangszimmern.
Belichtungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen
Projekt Nr. 1034
Negativ:
Bestandsgebäude fast zur Gänze skelettiert.
Bürolösung wenig überzeugend.
Belichtungsprobleme bei innenliegenden Arbeitsplätzen
Gestaltung von Hof und Neubau überzogen und beliebig.
Einbau von Erkern in die Westfassade des Bestandsgebäudes wenig überzeugend.
Projekt Nr. 1033
Positiv:
Weitgehende Schonung des Altbestandes.
Negativ:
Büronutzung im Bestand wenig effizient.
Belichtungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Formalistische und konstruierte Gestaltung des Neubaues.
Durch die Massivität und Expressivität des Zubaues und die dichte Bepflanzung verliert der Hof seine Großzügigkeit.
Beibehaltung der straßenseitigen Mauer für diese Art von Hof nicht mehr relevant.
Projekt Nr. 1032
Positiv:
Großzügige Foyerlösung im Bestand.
Negativ:
Büroanordnung im Bestand mit Durchgangszimmer und Belichtungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Gliederung des Hofes mit erhöhtem Podest wenig überzeugend.
Projekt Nr. 1030
Positiv:
Engagierter Neubau.
Negativ:
Räumlich wenig ansprechende Lösung im Altbestand.
Belichtungsprobleme bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Hofgestaltung wenig ansprechend.
An Bestand und Neubau angebaute Lifttürme entwerten die Eleganz des Neubaukörpers.
Tiefgarageneinfahrt gemäß Verkehrskonzept nicht möglich.
Projekt Nr. 1029
Negativ:
Bürolösung mit Durchgangszimmern und Belüftungsproblematik.
Neubau riegelt den Hof zu hermetisch ab, Anschluss an Südtrakt des Bestandes ungelöst.
Hofgestaltung zu kleinteilig.
Zu geringer Abstand zum Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1028
Positiv:
Klare Struktur in den Büros des Bestandsumbaus.
Negativ:
Wenig Rücksichtnahme auf die Bestandssituation beim Innenumbau.
Hofsituation wird durch den massiven Neubau stark eingeengt.
Mangelnder Abstand zum Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1023
Positiv:
Unkonventioneller Ansatz für die Büronutzung unter weitgehender Verwendung der Bestandssituation.
Konsequenter Nutzungsvorschlag.
Negativ:
Durch den Neubau wird der Hof hermetisch von der Öffentlichkeit abgeschnitten und zum Innenhof degradiert.
Projekt Nr. 1022
Positiv:
Relativ gut funktionierende Lösung für den Altbestand mit weitgehender Schonung der historischen Substanz.
Negativ:
Neubau im Verhältnis zum Bestand undifferenziert.
Gestaltung des Innenhofes nicht nachvollziehbar.
Projekt Nr. 1021
Positiv:
Weitgehende Schonung des Altbestandes.
Engagierte formelle Durchbildung des Neubaues.
Negativ:
Bürostruktur mit massiven Belichtungs- und Belüftungsproblemen.
Neubau in Proportionsverhältnis mit dem Altbau wenig überzeugend.
Abstandsregel zu Grundstück 483 nicht eingehalten.
Projekt Nr. 1020
Positiv:
Weitgehende Schonung des Bestandes.
Negativ:
Neubauteil im Innenhof wenig überzeugend.
Platzgestaltung zu kleinteilig.
Projekt Nr. 1017
Positiv:
Weitgehende Schonung des Bestandes.
Negativ:
Belichtungsprobleme bei den innenliegenden Arbeitsplätzen.
Neubau schließt den Hof hermetisch ab.
Abstandsregel zu Grundstück 483 nicht eingehalten.
Projekt Nr. 1016
Positiv:
Innenräumliche Lösung im Großen und Ganzen funktionierend.
Negativ:
Bestand komplett skelettiert.
Zubau in Lage und Proportion beliebig.
Projekt Nr. 1014
Negativ:
Verbauung der denkmalgeschützten historischen Arkadenfassade ohne erkennbaren Vorteil.
Belichtungsprobleme der innenliegenden Arbeitsplätze.
Massiver Neubau, dadurch innenhofräumlich sehr eng.
Projekt Nr. 1008
Negativ:
Bestandsumbau: Belichtungsprobleme in innenliegenden Büros.
Zubau undifferenzierte Gestaltung im Verhältnis zum Altbau und zum Hof.
Projekt Nr. 1007
Positiv:
Interessante Ansätze zur Innengestaltung.
Sorgfältig proportionierter Neubau.
Negativ:
Belichtungsprobleme bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Projekt Nr. 1005
Positiv:
Klare Struktur im Altbau (wird allerdings nicht konsequent durchgehalten)
Negativ:
Neubau zu massiv.
Kleinteilige Innenhofgestaltung mit TG-Ausfahrt mitten im Hof.
Projekt Nr. 1003
Positiv:
Eleganz in der Baukörpergestaltung des Neubaues.
Negativ:
Bestandsumbau schlecht strukturiert, Belichtungs- und Orientierungsprobleme.
Neubau zu massiv, insbesondere an der Grenadiergasse.
Hof durch Neubaukörper abgeriegelt.
Abstand zu Grundstück 483 nicht eingehalten.
Tiefgaragenausfahrt so nicht möglich.
Projekt Nr. 1002
Positiv:
Anbindung zum nördlichen Grundstück mit ‚grünem Fenster’.
Ausbildung der Hoffassade und der Niveaus.
Negativ:
Bestandsumbau mit gravierenden Belichtungs- und Platzproblemen.
Angedockte Box am Südflügel des Bestandes nicht nachvollziehbar.
Überzogene Höhenentwicklung des Innenhofes.
Hermetischer Abschluss des Hofes von der Grenadiergasse her.
Zweiter Rundgang
Projekt Nr. 1001
Mit 5:2 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1004
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1006
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1009
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1010
Mit 7:0 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1011
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1012
Mit 5:2 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1013
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1015
Mit 4:3 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1016
Rückholungsantrag mit 6:1 Stimmen abgelehnt.
Projekt Nr. 1018
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1019
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1024
Mit 6:1 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1025
Mit 5:2 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1026
Mit 5:2 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1027
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1031
Mit 7:0 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1036
Mit 6:1 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1037
Mit 5:2 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1041
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1042
Mit 6:1 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1051
Rückholungsantrag mit 6:1 Stimmen abgelehnt.
Projekt Nr. 1052
Mit 6:1 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1053
Mit 5:2 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1054
Mit 5:2 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1055
Mit 6:1 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1057
Mit 7:0 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1059
Mit 5:2 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1060
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1064
Mit 5:2 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1067
Mit 5:2 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1069
Mit 4:3 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1070
Mit 6:1 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1075
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1078
Mit 5:2 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1081
Mit 4:3 Stimmen im nächsten Wertungsdurchgang.
Projekt Nr. 1082
Mit 4:3 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1084
Mit 5:2 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1085
Mit 5:2 Stimmen ausgeschieden.
Projekt Nr. 1086
Mit 7:0 Stimmen ausgeschieden.
Statement der Jury zu den ausgeschiedenen Projekten:
Projekt Nr. 1001
Positiv:
Städtebauliche Lösung mit Bezug zum Bestand und struktureller Offenheit.
Artikulation des Hofes
Negativ:
Bestandsumbau mit Durchgangsbüros und Belichtungsproblemen.
Grundrisslösungen insgesamt ineffizient.
Zubau erscheint in Relation zum Bestand sehr schmächtig.
Projekt Nr. 1010
Positiv:
Versuch einer differenzierten Baukörperanordnung in serieller Struktur.
Klar strukturierte Lösung im Bestand, gute offene Lösung.
Negativ:
Bestandsumbau komplett skelettiert.
Durchgangsbüros.
Hofraum wird durch die Neubauten stark eingeengt.
Grundwasserproblematik in den Untergeschossen.
Projekt Nr. 1012
Positiv:
Neubau zeigt geschickten Umgang mit der Bestandssituation, interessante Höhenentwicklung.
Negativ:
Bestandsumbau mit Belichtungsproblemen.
Durchgangsbüros.
Formulierung des Hofes als Restraum.
Projekt Nr. 1015
Positiv:
Großzügige neue Platzlösung.
Kontrast zwischen Alt- und Neubau spannungsvoll.
Negativ:
Bestand komplett skelettiert.
Durchgangsbüros mit Belichtungsproblemen bei den innenliegenden Arbeitsplätzen.
Formalistische Gestaltung von Platz- und Neubauten.
Zu geringer Abstand gegenüber Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1016
Positiv:
Innenräumliche Lösung im Großen und Ganzen funktionierend.
Negativ:
Bestand komplett skelettiert.
Zubau in Lage und Proportion beliebig.
Projekt Nr. 1024
Positiv:
Spannende und konsequente Lösung des Bestandsumbaus.
Negativ:
Neubau in Proportion und Gestaltung unpassend und beliebig.
Projekt Nr. 1025
Positiv:
Spannender und unkonventioneller Ansatz zur Gestaltung des Innenhofes.
Negativ:
Bestandsumbau unökonomisch und mit Belichtungs- und Belüftungsproblemen.
Wahrnehmbarkeit der historischen Arkadenfassade durch die Hofüberdachung stark eingeschränkt.
Kein Neubau.
Projekt Nr. 1031
Positiv:
Guter funktioneller Ansatz für die Büronutzung in Bestand.
Negativ:
Tiefgaragenausfahrt im Innenhof als Störfaktor.
Neubaukörper formal beliebig und wegen Abstandsverletzung zu Grundstück 483 nicht machbar.
Projekt Nr. 1036
Positiv:
Bezugnahme auf das Verkehrsthema im strukturellen Ansatz eines Orientierungssystems.
Überlegungen zur Baustufengliederung des Zubaues.
Negativ:
Wenig überzeugende Bürolösung mit Durchgangszimmern.
Belichtungs- und Belüftungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen
Projekt Nr. 1037
Positiv:
Klare und übersichtliche Zonierung im Bestand.
Negativ:
Bestandsgebäude fast vollständig skelettiert.
Bürolösung wenig effizient durch sehr großzügige Verkehrsflächen.
Hofgestaltung mit Wasserbecken nicht adäquat.
Baukörper in Form und städtebaulicher Anordnung wenig überzeugend.
Projekt Nr. 1042
Positiv:
Weitgehende Schonung des Bestandes im Inneren.
Negativ:
Anbau von Glasboxen an die denkmalgeschützte Fassade ist nicht überzeugend.
Durch die Gestaltung des Neubaus und des Innenhofes wird der Hof zu einem halbprivaten Wohnhof degradiert.
Projekt Nr. 1052
Positiv:
Minimalistischer Ansatz für den Bestandsumbau.
Ansprechender Vorschlag einer strukturellen Lösung für den Neubau als Kontrast zum Bestand.
Negativ:
Büronutzung in der dargestellten Form nicht realistisch.
Anschluss des Baukörpers an die Feuermauer unbefriedigend.
Fehlender Abstand zu Grundstück 483 als nicht behebbarer Mangel.
Projekt Nr. 1053
Positiv:
Interessante Innenraumlösung im Bestand mit klarer Struktur.
Negativ:
Serviceräume der Büros nicht dargestellt.
Neubau in städtebaulicher Anordnung und Gestaltung führt zu einer Restraumbildung im Hof.
Projekt Nr. 1054
Projekt wurde im 3. Rundgang rückgeholt, Beschreibung siehe 2. Stufe.
Projekt Nr. 1055
Positiv:
Mutiger und engagierter Ansatz einer Neubaulösung.
Negativ:
Unbefriedigender Umgang mit dem Altbestand (z.B. Eingangselement mit Lifttürmen – nicht näher dargestellt).
Bürostruktur wenig effizient und unübersichtlich.
Belichtungs- und Belüftungsproblematik bei innenliegenden Arbeitsplätzen.
Hofgestaltung überzogen.
Projekt Nr. 1057
Positiv:
Möbelelement im Bestandsumbau als guter Lösungsansatz einer innenräumlichen Transformation, gute Orientierbarkeit.
Negativ:
Bestand fast vollständig skelettiert.
Neubau wenig ansprechend, Fassade zur Grenadiergasse beliebig.
Hofgestaltung kleinteilig.
Projekt Nr. 1067
Positiv:
Außerordentlicher Vorschlag für den Innenraum mit besonders entwickelten Möbeln.
Negativ:
Anordnung und Größen des Neubaus mit wenig Rücksichtnahme auf das Bestandsgebäude.
Im Hof bleiben lediglich Restflächen.
Projekt Nr. 1069
Positiv:
Skulpturaler Ansatz für den Neubau.
Innenräumliche Behandlung mit wenigen sorgfältigen Implantaten.
Negativ:
Wenig ansprechend organisierte Büros im Altbestand.
Der im Modell vermittelte kostbare Charakter des Neubaus findet sich in den Plandarstellungen nicht wieder.
Tiefgaragenausfahrt in der dargestellten Form nicht möglich.
Projekt Nr. 1070
Positiv:
Großzügiges Foyer im Bestand.
Funktionierende gut strukturierte Bürolösung.
Negativ:
Neubaulösung wirkt beliebig und wenig ansprechend.
Projekt Nr. 1078
Negativ:
Wenig struktureller, aber zum Teil radikaler Umgang mit dem Bestand.
Erschließung im Bestand ineffizient.
Neubau überzogen in seiner Ausformung, zu massiv.
Projekt Nr. 1082
Positiv:
Engagierte, jedoch etwas plakative Mittelganglösung im Bestand.
Negativ:
Neigung des Solitärbaukörpers zum Bestand wirkt schluchtbildend.
Projekt Nr. 1084
Positiv:
Mittelgangerschließung im Bestand gut gelöst.
Platzräumliche Lösung durch Öffnung des Baukörpers zum Straßenraum.
Negativ:
Südlicher Abschluss des Baukörpers wenig gelungen.
Baukörper des Neubaus sehr massiv und wuchtig, entzieht so dem Hof seine Leichtigkeit.
Projekt Nr. 1085
Positiv:
Aktiver Dialog der Innenraumlösung mit dem Bestand.
Negativ:
Diskrepanz zwischen Plan- und Schaubild im Innenraum.
Hoher Erschließungsflächenanteil.
Neubau von durchschnittlicher Qualität.
Projekt Nr. 1086
Positiv:
Zubau zeigt Engagement.
Klare Erschließung und Orientierung im Bestand.
Negativ:
Zubau und Platzgestaltung sind städtebaulich problematisch.
Ende des zweiten Wertungsrundganges und zweiten Jurysitzungstages um 18:30.
