LH Waltraud Klasnic und das HDA laden am kommenden Samstag zur Buchpräsentation /04/05 jahrbuch.architektur.HDA.graz und zur Überreichung des Architekturpreises des Landes Steiermark 2004 ein.
WANN: 17.09.2005 um 11.00 Uhr
WO: Aula der Alten Universität Graz, Hofgasse 14
PROGRAMM:
Begrüßung > LH Waltraud Klasnic
Präsentation jahrbuch.architektur > Heinz ROSMANN
Laudatio > Matthias BOECKL (Chefredakteur architektur.aktuell)
Überreichung des Architekturpreises an:
_ Peter COOK & Colin Fournier / Kunsthaus Graz
_ Hemma FASCH & Jakob FUCHS / Kindermuseum Graz
_ Josef HOHENSINN / Justizzentrum Leoben
Empfang
Musik > PercussioNova
U. A. w. g. unter T 0316/877-5856 oder per E-Mail an christa.eisner@stmk.gv.at
> /04/05 jahrbuch.architektur.HDA.graz
Das „jahrbuch.architektur.HDA.graz“ ist eine jährlich erscheinende Publikation über das aktuelle Architekturschaffen aus der Steiermark. Auch die wichtigsten Ereignisse und Preise des Landes, wie beispielsweise der Architekturpreis des Landes Steiermark werden darin publiziert. Das „jahrbuch.architektur.HDA.graz“ erscheint heuer zum ersten Mal. Ziel ist die kontinuierliche Darstellung qualitätvoller Architektur in der Steiermark und die Präsentation realisierter Projekte der steirischen Architektenschaft.
> ARCHITEKTURPREIS DES LANDES STEIERMARK 2004
Der Preis wird seit 1980 biennal zur Förderung und Anerkennung beispielgebender Leistungen auf dem Gebiet der Architektur von der Stmk. Landesregierung ausgeschrieben. Die Auszeichnungen können sowohl für Arbeiten praktischer Natur (für Bauten und Objekte aller Sparten) als auch für Arbeiten theoretischer Natur verliehen werden.
Im April 2005 wählte eine Jury bestehend aus Frau Landeshauptmann Klasnic, vertreten durch Hofrat Dr. Josef Marko, Chefredakteur Dr. Matthias Boeckl, Arch. DI Elke Delugan-Meissl, Arch. DI Gerald Deutschmann, Arch. DI Hermann Eisenköck, Arch. DI Heinz Wondra und Arch. DI Peter Riepl, Linz aus 59 eingereichten Bauten und theoretischen Arbeiten die drei Preisträger aus.PROJEKTBESCHREIBUNGEN
(Auszug aus dem Juryprotokoll)
_ Kunsthaus Graz
Das Kunsthaus Graz von Peter Cook und Colin Fournier repräsentiert nicht nur den gelungenen Abschluss der historischen Entwicklung der Architekturavantgarde der 1960er Jahre, die für die neue Architektur der Steiermark von großer Bedeutung war, sondern bietet auch in Einzelaspekten unkonventionelle sowie technisch und künstlerisch ambitionierte Lösungen eines Ausstellungshauses. Dazu gehören die organoide Grundform, die einzelnen Raumformen mit ihren jeweils radikalen Innen- bzw. Außenorientierungen, die technologisch aufwändige Fassadenkonstruktion und die zeichenhafte Funktion des Hauses im Stadtraum als unübersehbares Signet des Grazer Museenverbunds. In funktionaler Hinsicht wird das Ausstellungshaus für seine besondere Eignung für räumliche Installationen gewürdigt._ Kindermuseum Graz
Das Kindermuseum Graz wurde von der Wiener Architektengruppe fasch & fuchs. entworfen. Die Grazer Architektin Dipl.-Ing. Hemma Fasch und ihr Kollege Dipl.-Ing. Jakob Fuchs haben mit dem Kindermuseum nicht nur die einzige Institution ihrer Art in Österreich in Form eines Neubaus geschaffen. Das Kindermuseum Graz weist in der plastischen Modellierung des Baukörpers eine überzeugend zeitgenössische tektonische Interpretation auf. Ein Raumkontinuum entwickelt sich über verschiedene Ebenen und Erlebnis- bzw. Lernzonen teils im Gebäudeinneren, teils in den Außenanlagen. Der Bau erweist sich, auch durch seine Ausstattung und seine funktionalen Elemente, wie etwa kindgerecht tief sitzende Öffnungen, sowie in seiner Form und Lage, als perfekt für seinen Zweck nutzbar. Kindern werden so - neben den jeweiligen Ausstellungsinhalten - auch die Möglichkeiten der Architektur pädagogisch wertvoll erschlossen.
_ Justizzentrum Leoben
Das Justizzentrum Leoben des Grazer Architekten Dipl.-Ing. Josef Hohensinn zeigt eine präzise und konsequente Lösung eines komplexen Programms. Die vielfältigen Funktionsanforderungen eines Justizkomplexes mit Büros, Verhandlungssälen, Zellentrakten und Sonderräumen innerhalb einer Sicherheitszone werden in der Großform und in technischen Details überzeugend bewältigt. Das stadtseitig großzügige, im Bürobereich rasterartige Erschließungssystem des Gerichtstraktes sowie die wohnungsartig angelegten Hafteinheiten reflektieren eine profunde theoretische Auseinandersetzung mit einer gesellschaftspolitisch sensiblen Bauaufgabe. Die aufwändigen Fassadensysteme werden als anspruchsvolles geometrisches Gestaltungsmittel genutzt, die städtebauliche Wirkung des Justizzentrums ist dessen Bedeutung angemessen. > > AUSSTELLUNG:
Von 19. bis 30. September 2005 sind die ausgezeichneten Projekte und alle zum Architekturpreis eingereichten Arbeiten im HDA Haus der Architektur, Engelgasse 3-5 in Graz ausgestellt.
Öffnungszeiten:
Montag-Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr
Weiterführende Links
