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‚Harald Naegeli in Venedig.
Exkursion des HDA im November 2008 zur Biennale in Venedig - in der Straße unseres Hotels: zwei Sprays von dem berühmten Züricher Sprayer Harald Naegeli aus dem Jahr 1991.
Text und Bilder: E. mil
Literaturhinweis:
Der Sprayer in Venedig.
Harald Naegeli (Autor)
Klaus Staeck (Hg.)
Fotos von Kirsten Klöckner und Harald
Verlag Göttingen : Steidl (1991)
ISBN-10: 3882431954
ISBN-13: 978-3882431957
Inspiriert durch Sprayer wie Gérard Zlotykamien, dessen Arbeiten er in Paris gesehen hatte, war er selbst illegal künstlerisch tätig geworden. Unvermittelt und stets überraschend tauchten seine Strichfiguren im Stadtraum auf. Sie waren präzise an Hauswänden und Betonmauern platziert und wirkten damals – trotz unverkennbarer künstlerischer Qualität – auf viele Menschen überaus provokant. Naegelis Identität blieb lange unentdeckt, denn er agierte im Verborgenen, oft über Nacht. Schließlich wurde er aber doch gefasst; er hatte beim Sprühen seine Brille verloren und war zurückgegangen, um sie zu suchen.
In der Reihe PLUS / MINUS werden positive wie negative Gestaltungen und Details im öffentlichen Raum aufgezeigt, die das Auge erfreuen oder beleidigen.
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- Verfasser/in:
- E. mil



