Kurz und bündig werden in der Reihe PLUS / MINUS positive wie negative Gestaltungen und Details im öffentlichen Raum aufgezeigt, die das Auge erfreuen oder beleidigen.
MINUS -
„Und wie kam es eigentlich dazu, daß die Schildbürger ihre Stadt aufgaben und in alle Welt zogen, wo heute noch die Urenkel und Ururenkel leben (…)?“, liest man in Erich Kästners Einführung zu seinem Buch „Die Schildbürger“ (Atrium Verlag Zürich, 1956).
“Einer oder mehrere der Nachfahren dürften wohl in Hausmannstätten gelandet sein“, denkt man spätestens dann, wenn man den Fußgängerübergang in der Fernitzer Straße überquert. Welcher Logik (Schildbürgerlogik?) ist der Planer gefolgt, als er entschied, die Gehwege auf beiden Straßenseiten genau im Bereich des Zebrastreifens über Straßenniveau anzuheben?
Text und Bilder: Michaela Wambacher
MACHEN SIE MIT!
Sollten Sie, werte Leserin und werter Leser, auch bemerkenswerte Entdeckungen im öffentlichen Raum (+ oder/und -) machen, so laden wir Sie ein, diese abzulichten und im JEPEG-Format mit einem kurzen Text und Ihrem Namen per eMail an redaktion@gat.st zu senden. GAT wählt die interessantesten Beiträge aus und veröffentlicht sie prompt.
- Verfasser/in:
- Michaela Wambacher



