"Wie kindgerecht ist, kann und möchte Architektur sein?"
Dieser Frage widmet sich eine Vortragsreihe im Wintersemester 2005/06, in deren Rahmen jeweils dienstags um 19.00 Uhr im Hörsaal V der TU Graz, Rechbauerstraße 12, ein Vortrag mit anschließender Diskussion stattfindet.
Immer wieder ist das Kinderbüro Anlaufstelle für Kinder und Erwachsene, die mit der wohn- und/oder städtebaulichen Situation unzufrieden sind. Leider ist es noch immer keine Selbstverständlichkeit, Bedürfnisse und Wünsche von Kindern bei der Planung von Gebäuden und Plätzen mit zu denken. Daraus entstehen langfrisitge Problemstellungen, die Unzufriedenheiten und Konflikte zwischen BewohnerInnen hervorrufen und deren Lebensqualität massiv beeinträchtigen.
Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken und einen weiteren Schritt in Richtung kinderfreundliche Gesellschaft zu setzen, lädt das Kinderbüro zu vier Vorträgen von erfahrene ArchitektInnen ein. Angesprochen sind alle Menschen, die sich im engeren oder weiteren Sinn mit Planen und Bauen sowie wohn- und städtebaulichen Maßnahmen auseinander setzen.PROGRAMMÜBERSICHT
> 22. November 2005
"Geplante Spontanität – Von den Widersprüchen der Spielraumplanung", DI Thomas Pilz
> 06. Dezember 2005
"Netz und Nest – Ein Ort für Kinder, die nicht zuhause wohnen können. Gestaltung eines WohnUmfeldes für Kinder in der Stadt", DI Elisabeth Wohlschlager
> 13. Dezember 2005
"Von Lernkäfigen und Lebensräumen – wie weit nehmen Räume Einfluss auf die kindliche Entwicklung?", DI Margit Schwarz
> 17. Jänner 2006
"Kinder in der Stadt", Ao. Univ.-Prof. DI Dr. Anna Margaretha Hohmann-Vogrin
Die Vortragsreihe ist eine Veranstaltung des Kinderbüros Steiermark in Kooperation mit der TU Graz. KONTAKT UND INFORMATION
Kinderbüro Steiremark
Radetzkystraße 9, 8010 Graz
T 0316/833 666
info@kinderbuero.at
www.kinderbuero.at
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"Wir spielen Architektur. Verständnis und Missverständnis von Kinderfreundlichkeit"
Verfasser: Wojciech Czaja.
2005, Sonderzahl-Verlag
Wir spielen Architektur ist eine Pflichtlektüre für LehrerInnen und PädagogInnen, für Bauherrn/frauen und ArchitektInnen. Man wird nicht umhinkommen, zwischen den eigenen Wunschvorstellungen von Kindsein und den Wünschen der Kinder zu unterscheiden. Architektur für Kinder muss über Klein, Bunt und Rund endlich einmal hinausgehen. Denn Kinderfreundlichkeit lässt sich nicht abstrakt definieren. Sie entsteht konkret und bewährt sich nur im Zusammensein mit den Kindern.

