Neue Broschüre über Zeitgenössische Architektur in Graz

Schon zum dritten Mal legt Graz Tourismus im Rahmen seiner gedruckten Bewerbungen von Graz eine Broschüre zur neuen Architektur in Graz auf.

16/04/2010

Schon zum dritten Mal legt Graz Tourismus im Rahmen seiner gedruckten Bewerbungen von Graz eine Broschüre zur neuen Architektur in Graz auf.

Bewährtes Konzept, aktualisierte Inhalte: Nach zwei Auflagen der Broschüre über neue Architektur in Graz im Jahr 2000 und 2005 wurde im März eine dritte, wesentlich erneuerte und auf 40 Seiten erweiterte Ausgabe herausgegeben, die nun den Titel „Zeitgenössische Architektur in Graz“ trägt. Geblieben ist die Einladung an alle an moderner Architektur Interessierten, mit Hilfe der schmalen und handlichen Broschüre eigenständig Feldforschung querstadtein zu betreiben – ein einfacher Zugang, bequem per Straßenbahn, mit individueller Gestaltungsmöglichkeit und Dauer der Route.

So kann man wählen zwischen einem Spaziergang durch die Innenstadt, der auch auf den Schlossberg, zur historischen Stadtkrone und in den Stadtpark führt oder einer von drei Routen nach Ost, West oder in den Süden der Stadt, die per Straßenbahn ‚erfahren’ werden – immer mit Start ab dem Kunsthaus und fokussiert auf zeitgenössische Beispiele von Architektur. Quereinsteigern oder Architekturinteressierten, die nur einzelne Bauten anschauen wollen, wird dies erleichtert, indem nicht nur - nach Touren gegliedert - eine Verortung in Auszügen des Stadtplans mitgeliefert wird, sondern auch die Straßenbahnlinien und Haltestellen angegeben sind, über die jedes Objekt erreichbar ist.

Neu aufgenommen wurde fast alles, was seit 2005 in Graz mit Aufmerksamkeit und Aufsehen entstanden ist: die Rose am Lend (Innocad), das Schlossbergrestaurant (Andexer & Moosbrugger), die Alte Universität (Bramberger), das Rondo (Markus Pernthaler), das MUMUTH (UNStudio), die Messehalle A (Riegler.Riewe) und das Büro- und Geschäftshaus Pachleitner (gs architects mit Michael Gattermayr), um nur einige zu nennen. Auch stadträumlich bedeutende Projekte, die erst fertiggestellt werden, wie der Dachausbau von Kastner&Öhler (Nieto Sobejano), das Joanneum Neu (Arge Nieto Sobejano & eep architekten) und das Bad Eggenberg (fasch & fuchs.) wurden aufgenommen.

Mit der Erstellung des Konzepts und der Texte war von Graz Tourismus, wie schon zuvor, die Architekturkritikerin Karin Tschavgova im Rahmen ihres beruflichen Schwerpunkts der Architekturvermittlung beauftragt worden. Die Einladung zur genussvollen Erkundung der ungewöhnlich dichten Produktion an Architekturqualität in Graz richtet sich nicht nur an Architekturbegeisterte, die die Stadt besuchen, sondern auch an interessierte Stadtbewohner. Daher wurden die Routen abwechslungsreich und vielfältig erdacht und Baubeschreibungen kurz verfasst, zugleich aber darauf geachtet, Entwurfskonzept und die Charakteristik der einzelnen Bauten präzise und anschaulich darzustellen. Jedes Objekt ist mit mindestens einer Abbildung versehen.

Die Broschüre, die vorerst in einer Auflage von 30.000 erschienen ist, wird ab Mai auch in Englisch erhältlich sein. Sie ist kostenlos und liegt im Informationsbüro von Graz Tourismus in der Herrengasse 16 auf (für größere Mengen bei Graz Tourismus im Messeturm anfragen).

Verfasser/in:
Redaktion GAT Graz Architektur Täglich

Weiterführende Links

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Cover der neuen Broschüre über Zeitgenössische Architektur in Graz
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Auszug (zur Vergrößerung auf das gewünschte Bild klicken)

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