Von 26.02 bis 05.03.2011 veranstaltete das ZT Forum eine Fachexkursion nach Mexiko. Die Architekten Raimund Wulz aus Innsbruck und Alexander Cziharz, der in Mexiko City lebt und arbeitet, lassen die Reise Revue passieren - Wulz als Exkursionsteilnehmer und Cziharz als fachlicher Reiseleiter.
Die gezeigten Bilder stammen von ExkursionsteilnehmerInnen.
> Reiseimpressionen
von MAG.ARCH. RAIMUND WULZ (Architekturhalle)
Der Termin für die Abreise rückt immer näher, der Alltag lässt wie immer keine Zeit sich vorzubereiten, obwohl schon so lange gebucht ist. Beim Kofferpacken tauchen Gedanken auf: Wenn erst jetzt zu buchen wäre, würde ich nicht fahren… Es folgt ein anstrengender Flug und beim Eintreten in das sehr gut ausgesuchte Hotel Condesa tauche ich plötzlich in die Welt Mexikos ein.
Alte Bekannte und Freunde werden erst jetzt beim Empfang gesichtet. Ruhe kehrt ein und eine freudige Stimmung taucht auf, die Erwartung auf eine spannende Exkursionswoche steigt. Schon jetzt merkt man, dass Pia und Alexander sich auf diese Reise bestens vorbereitet haben.
Mexiko City, eine Megastadt, faszinierend, sich ständig mit einem neuen Gesicht zeigend, von dem ich sicherlich nur einen Bruchteil wahrnehmen kann. Vor allem die Menschen, denen ich begegne, überraschen mich mit ihrer Offenheit und Unbekümmertheit, hat man doch so viele negative Geschichten im Hinterkopf, wenn man ein fremdes Land bereist.
Die Exkursion zeigt sich in ihrem Aufbau so, dass wir von alter bis neuer Architektur verschiedenste Eindrücke sammeln können. Meine persönlichen Highlights sind die Tempelanlage von Teotihuacan, die mich schon seit meiner Kindheit fasziniert, und dann das Kloster und das Privathaus von Luis Barragán, welche mich durch mein gesamtes Studium begleitet haben. Es bestätigt sich immer wieder, dass die Realität bei weitem jede Abbildung übertrifft… Man erinnere sich an den Augenblick, als die Nonne die Tür zum Kirchenraum geöffnet hat. Dieses erhebende Wouw-Gefühl, das in einem hochsteigt, wenn man vor so einem Meisterwerk steht, fährt durch den ganzen Körper.
Spannend ist es auch, in den Gebäuden von Diego Rivera und Frida Kahlo wandeln zu können, spannend nicht nur wegen der Architektur, sondern auch wegen der Geschichte, die man aus Büchern und Filmen kennt. Ich komme mir wie ein Archäologe vor, der unbedingt noch etwas aus dieser bewegenden Lebensgeschichte entdecken möchte.
Wenn ich noch kurz auf der Gefühlsebene bleibe, fällt mir „Das Museum der Erinnerung und Toleranz“ ein, nach dessen Besuch ich schon gedrückt und tief bewegt hinausgegangen bin. Auch das kann Architektur, wenn sie, den Bedürfnissen entsprechend, inszeniert wird.
Bravourös gemacht von Architekt Arditti, der uns persönliche Einblicke in sein Schaffen vermittelte.
Das Leben in Mexiko City zeigt mir auch, dass wir nicht, so wie wir es gewohnt sind, ein Programm durchziehen können, Flexibilität und eine gewisse Ruhe sind hier Voraussetzung. Wir sind eine große, bunt zusammengewürfelte Gruppe und alles hat bestens geklappt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen für unser gemeinsames Zusammenspiel bedanken.
Ein wunderbarer Abschluss der Reise und ein weiterer Höhepunkt ist Puebla, nicht nur wegen des tollen Hotels la Purificadora, sondern auch wegen der sehenswerten, lebendigen, gelebten Stadt. Überaus freundliche Menschen begegnen uns und lassen uns Puebla mit ihren vielen reichlich ausgeschmückten Kirchen, ihren einladenden Plätzen mit den dazugehörenden Cafés und Restaurants entdecken. Endlich ist auch genügend Zeit zum Einkaufen, Handeln und einfach nur Menschen in ihrem Tun beobachten.
Ein weiteres großes Lob geht an Pia und Alexander, diesen Aufenthalt an das Ende der Reise zu legen. Die Zeit in Puebla ist ein würdiger Ausklang.
Es heißt nun Abschied nehmen und dies ist von dieser wunderbaren, in Sonne und Wärme getauchten Stadt nur schwer möglich.
Ja, und nun sitze ich im Bus auf der Rückreise – völlig entspannt, den Kopf angereichert mit neuen Eindrücken und sage und schreibe ohne Stress! Die vielen Erlebnisse festigen sich schon ein wenig, mein Inneres gibt mir die Gewissheit, in diesen Tagen einen Einblick in das Leben Mexikos bekommen zu haben.
Muchas Gracias euch, Pia und Alexander, für die perfekte Organisation und Leitung, wir haben uns nur fallen lassen müssen, nicht mehr.
Muchas Gracias an die Gruppe für das reibungslose Miteinander, ich freue mich schon auf die nächste Reise.
Hängenbleiben wird wohl auch der bewusste und souveräne Umgang mit Farbe.
Dir, Alexander, möchte ich alles Gute für deine Arbeit in Mexiko City wünschen.
Danke und liebe Grüße aus Tirol, Raimund
> Bericht von der Exkursion Mexico City / Puebla
von ARCH. DI ALEXANDER CZIHARZ
Mexico City, eine 22 Millionen-Metropole voller Gegensätze und Kontraste, war das Ziel der Exkursion des ZT-FORUMS im Frühjahr 2011.
Dass es nicht möglich sein würde, den TeilnehmerInnen der Exkursion einen vollständigen Überblick über die Stadt zu ermöglichen, stellte sich schon bei der Konzepterstellung der Exkursion heraus. Unser Ziel blieb es dennoch, ein abwechslungsreiches und aus dichteren und weniger intensiven Tagen zusammengesetztes Programm zu gestalten, das die Gegensätzlichkeiten verschiedener Stadtgebiete, deren historisch- städtebauliche Entwicklung aufzeigen und dabei die interessantesten Einzelprojekte nicht aus den Augen verlieren sollte.
Der erste Tag führte uns von unserem Hotel, das im Stadtteil Condesa gelegen ist, ins historische Zentrum der Stadt, wo die Spanier ihre Kathedrale auf das von ihnen zerstörte aztekische Tenochtitlán gebaut hatten.
Entlang der Prachtstraße „Reforma“, die den Chapultepec Park mit dem darin gelegenen Schloss Kaiser Maximilians mit dem Zocalo, dem Hauptplatz Mexico Citys, verbindet, konnten wir die ersten bedeutenden Gebäude der klassischen Moderne Mexikos sehen.
Unser nächstes Projekt war das Revolutions-Monument, das in der Porfiriatszeit begonnen und nach der mexikanischen Revolution (1910) in den 30er-Jahren komplett umgestaltet und fertiggestellt wurde.
Weiter auf der „Reforma“ kamen wir zum Nationaltheater „Bellas Artes“, einem neo-klassischen und Art Déco-Gebäude, das in den oberen Stockwerken mit von Rufino Tamayo und Diego Rivera gestalteten Fresken verziert ist.
Über den Alameda Park führte unsere Tour zum Museum der Erinnerung und Toleranz, einem modernen Bau der Architekten Arditti mit einer sehr zeitgenössischen, interaktiven Museografie, die die Besucher in die Geschichte eintauchen lässt und zum Nachdenken veranlasste.
Von der Aussichtsplattform des Torre Latinoamericana, der bis in die späten 90er Jahre das höchste Gebäude Lateinamerikas war, konnten wir einen guten Überblick über die in einem Tal gelegene Stadt Mexiko gewinnen - und unseren Weg vorbei am Haus der Fliesen (Casa de los Azulejos) Richtung Zocalo und Regierungspalast erahnen.
Die bunten Fresken Diego Riveras, die die Geschichte Mexikos seit der vorkolonialen Zeit bis in die späten 50er-Jahre erzählen, schmücken den ersten Stock des Hofrundgangs im am Zocalo gelegenen Nationalpalast.
Für das Mittagessen wählten wir das Restaurant „el Mayor“, dessen Terrasse einen wunderbaren Ausblick über den Zocalo, die Ausgrabungen von Tenochtitlán und die daneben gelegene Kathedrale bot, die wir dann zur Messezeit schweigend besuchten, von ihren Dimensionen und ihrer gesicherten Schieflage beindruckt.
Zum Abschluss des ersten Tages konnten wir uns im Museo de Arte Popular, einem der wichtigsten Art Déco-Gebäude der Stadt aus den 20er-Jahren, das von Architekt Teodoro González de Leon renoviert und umgestaltet wurde, ein Bild von der Vielfalt der in Mexiko lebenden Völker, Kulturen und Kunstfertigkeiten machen.
Den zweiten Tag begannen wir mit einem Besuch des Architekturbüros Higuera+Sanchez, wo wir eine sehr interessante Einführung über den Stadtteil Condesa erhielten, dessen städtebauliche Entwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann und dessen Erneuerung / Kommerzialisierung nach dem großen Erdbeben von 1985 durch Wohnbauprojekte dieses Büros vorangetrieben wurde.
Nach einem Spaziergang durch dieses wunderschöne Viertel mit von Art Déco und von klassischer Moderne geprägten Gebäuden, bei dem wir auch neue Wohnbauten ab der Mitte der 90er-Jahre bis heute sehen konnten, erreichten wir die Buchhandlung und das Kulturzentrum „la Bella Època“. Diese ist in einem ehemaligen Kino aus dem Jahr 1942 untergebracht, in dem wir bei einem Kaffee die ruhige Atmosphäre einatmen konnten.
Mit dem Bus fuhren wir am „Casa Ozulumama“, einem Wohngebäude aus dem Jahr 2002 vorbei und hatten die Möglichkeit, die Grundrisse des verschachtelten, aus verschiedenen Fassadenmaterialien bestehenden Gebäudes zu erahnen.
Nach kurzer Fahrt in den Norden der Stadt kamen wir zur “Villa de Guadalupe“, der wichtigsten Wallfahrtsanlage Mexikos. Dies ist eine Anlage, die aus Kirchen verschiedenster Epochen besteht und deren größte die Basilika des Architekten Pedro Ramirez Vazquez aus dem Jahre 1974 ist.
Wir verließen auf der Ausfahrtsstraße Richtung Norden die Stadt, vorbei an bis zum Horizont reichenden informellen Wohnbauten mit ihren vielfältigen Erscheinungsbildern, die sich beinahe bis nach Teotihuacan, der bedeutendsten Tempel- und Stadt-Anlage der Mexica (Azteken) hinzogen. Nach dem Mittagessen in einem, in einer Grotte gelegenen Restaurant machten wir uns in Begleitung eines bei den Ausgrabungen beteiligten Führers auf, diese gewaltige Anlage zu besuchen.
Der dritte Tag war der vielleicht anspruchsvollste, den wir mit einem Besuch im Anthropologischen Museum mit der umfangreichsten Sammlung mesoamerikanischer Kulturen begannen.
Ein Teil der Gruppe wurde am Vorplatz des Museums von den Klängen einer Vorführung der „Voladores“ (Flieger) gefangen, einem alten Zeremoniell, bei dem sich vier Männer, die jeweils an einem Seil befestigt sind, kreisförmig von einem hohen Mast mit Untermalung von Flötenmusik abseilten, während der andere Teil das Museum Rufino Tamayo mit seinen modernen, wechselnden Kunstausstellungen besuchte.
Beim Casa Estudio Barragan in einem soziokulturell durchmischten Viertel angelangt, erwartete uns eine tolle Führung, die uns das Verständnis von Licht und Farbe vor Augen führte und uns einen tiefen Einblick in die Gedanken und Schaffenswelt Luis Barragans ermöglichte.
Nach einem kurzen Besuch in der Galerie des mexikanischen Designs im Viertel Polanco fuhren wir zum Büro-, Wohn- und Shoppingkomplex Plaza Carso, der größten Baustelle Mexikos mit dem an diesem Tag vom Präsidenten eingeweihten Museum Soumaya des Magnaten Carlos Slim, wo uns Mitarbeiter des Architekturbüros LCM / Fernando Romero führten.
Anschließend machten wir uns auf in Richtung Santa Fe, einem auf den Hügeln im Westen der Stadt gelegenen Viertel, dessen Entwicklung ab Mitte der 80er-Jahre des 20.Jahrhunderts begann. Hier sind auf einem ehemalig zur Müllablagerung genutzten Gebiet, das aus Bergrücken und Tälern besteht, in hohen Gebäuden sowohl internationale Unternehmen als auch Wohnungen für die arbeitende Mittelklasse angesiedelt.
Die neu gestaltete Kirche San Josemaria Escrivá des Architekten Sordo Madaleno mit ihrer eigenwilligen Form ist die einzige in diesem Viertel, in dem mehrere hundertausend Menschen leben und arbeiten. Eine Mischung aus Ausbildungsstätte, Krypta und Kirche macht sie im Zusammenspiel mit ihrer außergewöhnlichen Form und Materialwahl zu einem beliebten Treffpunkt und architektonisch interessanten Objekt.
Auf der Rückfahrt Richtung Hotel fuhren wir durch das Viertel Bosques de las Lomas, wo es durch die hügelige Topographie und die hohen Grundkosten zu spektakulären Ergebnissen in der Bebauung gekommen ist. Die engen Schluchten führten bei einigen ExkursionsteilnehmerInnen zu beinahe klaustrophobischen Zuständen. Als wir dann aber bei schon einbrechender Dunkelheit am „Casa en el Aire“ von Augustin Hernandez vorbeikamen, das aus einem weit auskragenden und durch zwei parallele Platten gesteckten, aufgestellten und fragmentierten Quader besteht, hellten sich die Gemüter wieder auf.
Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Süden nach San Angel, zum Haus / Studio von Diego Rivera und Frida Kahlo, zwei sich gegenüberstehenden Gebäuden (Haus-Maschinen) von Juan O`Gorman aus den 30er-Jahren, die das Zusammenleben dieser beiden extrovertierten Künstler widerspiegeln.
Danach ging es nach Coyoacan, ein ehemaliges, nun schon länger eingemeindetes koloniales Dorf, am Rande des ehemaligen Sees gelegen. Wir streiften durch die Straßen, die vom Duft der dort ansässigen Cafés erfüllt sind, und gaben uns dem Flair und der unglaublichen Vielfalt an Früchten, Gemüse, Fischen und Waren in der Markthalle hin.
Im Casa Azul, Frida Kahlos Elternhaus, in dem auch Leo Trotzki zeitweilig im Exil lebte, konnten wir die Werke Frida Kahlos in ihrem natürlichen Umfeld erleben.
Bei den schwimmenden Gärten von Xochimilco und dem bei der Einstiegsstelle gelegenen, aus vier radial angeordneten, hyperbolen Paraboloidschalen bestehenden Restaurant „los Manantiales“, geplant von Felix Candela, bestiegen wir die Trajineras, zwei hölzerne Kähne, und glitten durch die bewachsenen Kanäle, Reste des ehemaligen Sees, der das Tal von Mexico City ausfüllte, von Mariachi-Musik begleitet unser Mittagessen genießend.
Im Zentrum von Tlalpan, einem auch ehemals außerhalb von Mexico City gelegenen Dorf, gewährten uns die Nonnen im Convento de las Capuchinas Einlass in ihr von Luis Barragan geplantes und gespendetes Sanctum. Die Stille und das Spiel der Farben und Schatten unter der Nachmittagssonne verlieh, gefiltert durch die gefärbten Scheiben, jedem Raum etwas beinahe Mystisches. Die einfachen, natürlich eingesetzten Materialien und das Element Wasser kamen in dieser Atmosphäre besonders gut zur Geltung.
Nach kurzer Fahrt empfing uns der Architekt Teodoro Gonzalez de Leon, ein Architekt in seinen späten 80ern, eine Kultfigur der mexikanischen Architekturszene, im Museum der modernen Kunst der UNAM (MUAC), das erst kürzlich fertiggestellt wurde. Er erklärte uns das Konzept des Museums sowie seine Ideen darüber, was Architektur im Stande sei zu bewirken.
Wir fuhren weiter Richtung Norden zum Campus der UNAM (Nationalen Autonomen Universität Mexikos) und konnten uns bei schon schwachem Licht von den Dimensionen, Farben und dem lebendigen Treiben auf diesem Campus aus den 50er Jahren mitreißen lassen. Die Bibliothek mit ihrer mosaikbesetzten Fassade, das Rektoratsgebäude und das mit Skulpturen von Diego Rivera verzierte Sportstadion werden allen als Ikonen der klassischen mexikanischen Moderne in Erinnerung bleiben.
Die an der Insurgentes gelegene Feuerwehrstation „Ave Fenix“ ist nach einem Brand in der dort zuvor angesiedelten Diskothek aus der Asche auferstanden. Sie ist eine neue Feuerwehrstation und ein Feuerwehrausbildungszentrum, die durch ihre schimmernde minimalistische Fassade, ein großzügiges Raumgefüge und die durch kreisförmig ausgeschnittene Geschossdecken gesteckten Feuerwehrrutschen unser Interesse erweckt hat.
Das Museum del Chopo, das in einer ehemaligen aus Deutschland importierten Maschinenhalle aus dem Jahr 1902 untergebracht ist, hat der Architekt Enrique Norten durch sensible Einbauten aus Stahl und Glas zu einem modernen Museum der bildenden Kunst umgebaut. Auf mehreren Ebenen konnten wir über Rampen verschiedene herrlich belichtete Säle besuchen.
Die Bibliothek José Vasconcelos umfing uns mir ihrer kühlen Atmosphäre und gab beim Wandeln durch ihren riesigen Hauptraum, in den auf vielen Ebenen stählerne Bücherregale in die Halle ragen, Ausblicke in den beinahe verwunschenen und von mannigfachen Düften bereicherten Garten frei. Der Garten und das hinter der Bibliothek gelegene, von einem Nebel aus Wassertropfen erfüllte Pflanzenhaus waren sicherlich für viele das Highlight dieses Tages.
Nach einem kurzen Zwischenstopp in einem Souvenirshop fuhren wir, das Tal Mexiko Citys verlassend, über den auf 3000 Metern gelegenen Pass, vorbei an den Vulkanen Popocatépetl und Iztaccihuatl und an von Waldbränden heimgesuchten Wäldern nach Puebla.
Nach zweieinhalbstündiger Fahrt durch mexikanisches Hochland in Puebla angekommen, checkten wir ins Hotel la Purificadora ein. Die Architekten Legoretta + Legoretta zogen hier sämtliche Register ihres Könnens, um diese ehemalige Eisfabrik in ein Boutique-Hotel zu verwandeln.
Nach einem individuellen Stadtspaziergang trafen wir uns zu einem gemeinsamen Essen im überdachten, doch im Freien gelegenen zentralen Hof des Hotels, wo wir bei Kerzenlicht und von Feuerstellen gewärmt den Abend verbrachten. Danach gingen wir noch in kleiner Gesellschaft aus, um die wunderschöne Altstadt Pueblas bei Nacht erleben zu können.
Den letzten Tag unserer Exkursion begannen wir mit der Pyramide von Cholula, der in einem Vorort von Puebla gelegenen größten Pyramide der Welt, auf deren Spitze die spanischen Eroberer eine Kolonialkirche erbaut hatten.
In der nahegelegenen Containercity, in der Bars, Restaurants, Geschäfte sowie Designbüros angesiedelt sind, empfing uns der Betreiber und Konzeptentwickler, der uns die Geschichte und das Funktionieren dieser Agglomeration erklärte. Nach einem Drink auf der Terrasse eines Containers fuhren wir ins historische Zentrum Pueblas, wo wir noch Zeit für ein Mittagessen, einen Stadtspaziergang sowie Einkäufe hatten, bevor wir uns auf zum Flughafen machen mussten.
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