das konzept
aus bewegung abstrahierter raum.
eine bewegung aus einem tanz von mona may, verknüpft mit dem leitgedanken des künstlers peter kogler: die wiederholung.
die bewegung aus dem tanz- wiederholt und in veränderter form und an den ort angepasst ergibt durch die additive aneinanderreihung das gesamte gebäude. das gebäude soll den kontakt von künstlern und nicht-künstlern fördern.
der entwurfsprozess
der leitgedanke war, die formen, die ich aus der bewegung und den wiederholungen schuf, der städtischen infrastruktur anzupassen. die verbindung der petersgasse mit der steyrergasse bekommt dadurch einen orientierungspunkt.
arbeits-, ausstellungs- und wohnraum wurden unter ein dach gebracht.
die raumform_ der innenraum
aufgrund der anpassung der möbel, raumaufteilungen und fensterbänder an die grundform entstanden fließende übergänge.
die großzügigen, meist offenen räume geben viel platz für bewegung.
besonders wichtig ist dies im eg, da das eg als ausstellungs- und arbeitsraum genutzt wird.
leinwände, die variabel positionierbar sind, wurden in die decke eingebaut.
das erdgeschoß_der arbeitsbereich
die arbeitsfläche, die über mehr als 120m² verfügt ist mit modernster technologie ausgestattet. workstations und beamer lassen das parallele arbeiten und somit eine gemeinsame projektentwicklung zu.
natürliches licht und die angenehme lüftung über die decke tragen ebenso zum wohlfühlen bei.
der ausstellungsbereich und "öffentliche" arbeitsbereich befinden sich der straßenseite zugewandt, während sich die küche, die diskussionsebene, das büro des künstlers und die toiletten im hinteren bereich befinden. das büro, sowie die diskussionsecke befinden sich auf höherem niveau, um einen besseren überblick zu schaffen und den raum aufzulockern.
das obergeschoß_der privatbereich
das betreten des privatbereichs ist über die zentrale treppe des eg möglich. auch die privatfläche verfügt über mehr als 120m². Sie ist besonders durch ihre lichtspiele durch die fensterbänder interessant. unterschiedliche raumhöhen wurden an die räume angepasst- um bspw. dem wohnraum eine freie fläche zu bieten.
das licht dringt durch die fensterbänder in der decke ein, aber auch durch das durchgezogene band in der wand. auch der privatbereich ist hauptsächlich ein offener bereich, lediglich das bade- und schlafzimmer sind durch wände getrennt.
die kommunikation_der kontakt
der großzügige arbeitsbereich mit vielen workstations bietet kommunikation unter den künstlern, und fordert neue entwicklungsprozesse.
der interaktive steg, der sich um das gebäude zieht, lässt passanten am aktiven arbeiten durch die großflächigen fensterflächen teilhaben und ersten kontakt zu dieser kunst aufnehmen.
kommunikation zur außenwelt ist wie folgt gegeben: wenn eine vernissage im motion gets area angesagt ist, so zeigt sich das indem sich die außenhaut farblich verändert. dies soll die grazer einladen und aufmerksam machen.
der standort
das motion gets area befindet sich direkt am eck der steyrer- und petersgasse und ist an das physikinstitut angedockt. der kontakt zu nicht-künstlern soll so in der menschenreichen gegend gefördert werden.
aufgrund des massiven mangels an parkplätzen wurde eine tiefgarage basierend auf einem stapelsystem angelegt.
der name_ motion gets area
bewegung bekommt raum
und dieser raum würde graz bewegen
- Verfasser/in:
- melanie horn










