PRÄSENTATION DES WETTBEWERBS
„Kinderbetreuungseinrichtung KAGes/MUG
Bereits im Juli 2010 wählte die Jury unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Arch. DI Roger Riewe den Entwurfsvorschlag von Gangoly & Kristiner Architekten aus Graz zum Sieger des nicht offenen, einstufiger Realisierungswettbewerbs zur Errichtung einer Kinderbetreuungseinrichtung für die Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) und die Medizinische Universität Graz (MUG) am Standort Hahnhofweg in Graz. Insgesamt hatte das Preisgericht 13 eingereichte Projekte zu beurteilen.
Am Montag, dem 30.05.2011 wurde das Ergebnis des Wettbewerbs in einer eintägigen Ausstellung im Verwaltungsgebäude des LKH-Univ. Klinikums Graz der Öffentlichkeit präsentiert
Die Errichtung der Kinderbetreuungseinrichtungen KAGes und MUG ist in zwei zeitlich versetzten Modulen geplant, wobei die Kinderbetreuungseinrichtung der KAGes für 195 Kinder in Modul 1 bereits bis Mitte 2012, jene der MUG für 134 bis 150 Kinder teilweise in Modul 1 und teilweise in Modul 2 bis Mitte 2017 errichtet werden soll.
Detaillierte Informationen zum Verfahren finden Sie im Wettbewerbe-Portal der bAIK (siehe Link am Ende dieser Seite
WETTBEWERBSGEWINN
Zechner und Zechner gewinnen Wettbewerb Bergstation Reißeck.
Die VERBUND Tourismus GmbH plant am Reißeck die Neuerrichtung eines Bergrestaurants in 2250m Seehöhe. Im Gebäude sollen weiters die Bergstation der Reißeck Höhenbahn sowie ein Info- und Ausstellungsbereich untergebracht werden. Das Architekturbüro Zechner & Zechner aus Wien konnte den internationalen geladenen Wettbewerb für sich entscheiden. Die neue Bergstation wird als gebaute Landschaft interpretiert, die sich natürlich aus der Topographie heraus entwickelt. Der Sockel der Station folgt in seinem Schwung den Höhenschichtenlinien des Geländes und unterstreicht dies auch in seiner steinernen Materialität. Das Dach greift wie eine schützende Schneewechte über das Gebäude. Trotz Verzicht auf den typischen Formenkanon des alpinen Bauens geling durch diese Strategie eine sensible Antwort auf den besonderen Ort, die auch dem Selbstverständnis des Bauherrn als ökologischen Energieproduzenten entspricht. Die Ankunft am Berg wird durch eine Sequenz von unterschiedlich ausgeprägten Räumen inszeniert. Während das in den Hang integrierte und zum Außenraum abgeschlossene Erdgeschoss Assoziationen zu Höhlen und Tunnels weckt, verstärkt es den Kontrast beim Austritt ins Freie oder ins offen gestaltete Restaurant.
Die exponierte Lage bedingt einen hohen Vorfertigungsgrad sowie eine entsprechende Dimensionierung der Bauteile in Hinblick auf ihren Transport und Montage. Holz als wesentlicher Baustoff ermöglicht es diesen Bedingungen gut zu entsprechen. Heizung und Warmwasserbereitung erfolgt größtenteils durch thermische Solarkollektoren, wodurch ein hoher Anteil des Energiebedarfs durch Sonnenenergie abgedeckt wird.
TU Graz - Stellenausschreibung
Das Institut für Stadt- und Baugeschichte der Technischen Universität Graz sucht ab 01.September 2011 eine(n) Universitätsassistent/in ohne Doktorat (20 Stunden/Woche; befristet auf die Dauer von fünf Jahren).
Aufnahmebedingungen :
Abgeschlossenes Universitätsarchitekturstudium mit stadt- und baugeschichtlichem Schwerpunkt.
Gewünschte Qualifikationen
Nachgewiesene bauforscherische Erfahrungen, Aufmaßtätigkeit, sowie hervorragende Kenntnisse der denkmalpflegerischen Praxis. Nachgewiesene Lehrerfahrungen und wissenschaftliche Publikationen. Eigenständige Lehre und Beteiligung in der Lehre im Feld Architekturgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege. Forschung im Bereich Hochschulgeschichte, sowie steirische und mittel-osteuropäische Architekturgeschichte.
Ende der Bewerbungsfrist: 22. Juni 2011
Kennzahl: 1000/11/009
Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung bitte an das
Technische Universität Graz
Dekan für die Fakultät Architektur
Univ.-Prof. Dipl.-Arch. Dr.sc.ETH Urs Leonhard Hirschberg
Rechbauerstraße 12, 8010 Graz
steirischer herbst 2011
herbst-Akademie
Im Rahmen der herbst-Akademie werden wieder drei internationale Workshops für Studierende, Künstlerinnen und Künstler, sowie Theorieinteressierte veranstaltet. Diese Workshops bilden das theoretische Rückgrat, eine Art Grundgerüst des Festivals und reflektieren über die im Festival gezeigten künstlerische Arbeiten – heuer von und mit den Künstlern Michael Esposito & Carl Michael von Hausswolff, der israelischen Performancegruppe Public Movement und den beiden holländischen Theatermachern Lotte van den Berg & Guido Kleene.
Die Workshops bieten Platz für jeweils ca. 15 Personen. Die Kosten betragen 120 EUR, es werden jeweils 5 Stipendien vergeben.
Anmeldeschluss ist der 31.07.2011.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.steirischerherbst.at (siehe LINK).
- Verfasser/in:
- Redaktion GAT Graz Architektur Täglich
