Zur Finanzierung und Abwicklung von Projekten des „Instituts für Kunst im öffentlichen Raum“ beschloss die Steiermärkische Landesregierung in der Sitzung am Montag, dem 21.April 2008, die Freigabe von 84.400 Euro. Mit dieser Initiative will Landeskulturreferent, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Kurt Flecker die Inhalte des Vorgängerprojekts „Kunst am Bau“ wiederbeleben. Künstlerische Leistungen sollen im Alltag eines Publikums möglichst breiten Niederschlag finden.
Eines der drei Projekte, die am Montag beschlossen wurden, entsteht im Raum Spielfeld an der Gren-ze zwischen Österreich und Slowenien. Das Projekt „Boarderline.Projektionen“ – so der Arbeitstitel – bespielt beide Murufer als natürliche wie auch als staatliche Grenzlinie. Die geplanten Interventionen entstehen in der Zusammenarbeit von österreichischen und slowenischen Künstlerinnen und Künstlern und erscheinen als „Projektionen“ auf, die auf beiden Murufern zu sehen sein werden. Jedes Werk kann nur unter Berücksichtigung seines Gegenübers gelesen werden. „Kunst im öffentlichen Raum“ übernimmt eine symbolische Zeichensetzung für kulturelle, soziale und politische Integration. Durch die Erweiterung auf alle Kunstsparten und die Gründung eines eigenen Instituts (im Joanneum ange-siedelt) erhielt Kunst im öffentlichen Raum einen völlig neuen Stellenwert im Vergleich zu ihrem Vorgängerprojekt, der ´Kunst am Bau´. Univ.-Dozent Dr. Werner Fenz leitet das Institut seit dessen Gründung im Dezember 2006 und hat bereits fast 40 Projekte in Angriff genommen.
KULTUR-FÖRDERUNG: Murufer als Kunstraum
Die Steierm. Landesregierung beschloss in ihrer Sitzung am 21.04. die Finanzierung und Abwicklung von Projekten des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum. Mit dieser I
28/04/2008