Gegenstand des von der SG Rottenmann, der Neue Heimat und der Fa. Kohlbacher österreichweit ausgeschriebenen Wettbewerbs war die Erarbeitung von städtebaulichen Entwurfsideen zur Verbauung des ausgewiesenen Areals in Graz - St. Martin für Wohnzwecke. Die Jury unter Vorsitz von Arch. DI Andre Perret wählte aus insgesamt 30 Einreichungen das Projekt von Dieter Depisch und Silvia Kerschbaumer-Depisch Ziviltechniker GmbH aus Fürstenfeld zum Sieger.PREISTRÄGER:
2. Preis > Projekt 23: ARGE Arch. DI Fanta, DI Gómez, DI Schribertschnigg, Arch DI Heyszl, Graz
3. Preis > Projekt 28: Architekten Szyszkowitz-Kowalski + Partner ZT GmbH, Graz
ANKÄUFE
Projekt 3: Arch. DI Erich Schaffer, Wolfsberg
Projekt 9: Architktur.ps Michael Pfleger/Maria Schneider, Innsbruck
Projekt 26: Arch. DI Simon Speigner, Thalgau
NACHRÜCKER
Projekt 17: Arch. DI Ferdinand Certov, GrazJURYPROTOKOLL
Städtebaulicher Ideenwettbewerb
Graz, St. Martin
Protokoll über das Preisgericht am 2.8.2005 und 3.8.2005
ANWESENDE
_ Stimmberechtigte Mitglieder:
Ing. Edmund Klamminger, für die Neue Heimat
Arch.DI Josef Hohensinn, für die Fa. Kohlbacher
Dir.Bmst. Karl Pusterhofer für die Siedlungsgenossenschaft Rottenmann
Arch.DI Andre Perret, Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
DI Thomas Proksch, Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
OBR DI Gerald Sark, Amt der Steierm .Landesregierung, Abt. 16
OBR DI Johann Tatzl, Amt der Steierm. Landesregierung, Abt. 15
DI Michael Redik, Stadtplanung Graz
DI Alois Rajnar, Stadtplanung Graz
_ Berater der Jury:
Bernd Kohlbacher
DI Gerhard Bräuer (Ersatzmitglied Abt. 15)
DI (FH) Uwe Nerwein (Ersatzmitglied SG Rottenmann)
Ing. Wilhelm Langegger (Ersatzmitglied Neue Heimat)
Michael Pinetzki (Praktikant Stadtplanung Graz)
_ Vorprüfer:
Univ.Prof. Arch.DI Werner Hollomey
Beginn der Jurysitzung: 8.15 Uhr
Vorschlag für Vorsitz:
Arch.DI Andre Perret, Stellvertreter DI Michael Redik
Schriftführer:
Arch.DI Josef Hohensinn, Stellvertreter Dir.Bmst. Pusterhofer
Die Vorschläge wurden einstimmig angenommen.
Es erfolgt eine erste Vorstellungsrunde aller 30 Projekte durch den Vorprüfer.
Pause von 10.00 – 10.15 Uhr:
1. BEWERTUNGSRUNDE:
Im Rahmen der 1. Bewertungsrunde wurden im relativen Vergleich der Projekte untereinander folgende Projekte ausgeschieden, zumal im Hinblick auf die Wettbewerbsaufgabe und die geforderten städtebaulichen Qualitäten bei diesen keine weitere Entwicklungsmöglichkeiten gesehen wurden.
Wesentliche Kriterien stellten dabei unter anderem die Reaktion auf das stadt– und landschaftsräumliche Umfeld dar. Die Funktionalität des Erschließungskonzeptes, die Etappierbarkeit der Umsetzung (Grundstücksteilung), sowie unter anderem die Lösung der Retentionsfrage.
Ergebnis 1. Bewertungsrunde:
Die Projekte 4,6,12,16 wurden einstimmig (9:0) ausgeschieden.
Es verbleiben 26 Projekte für den 2. Bewertungsdurchgang.
Mittagspause von 12.00 – 14.15 Uhr
2. BEWERTUNGSRUNDE:
Projekt 1: Abstimmung 3:6, ausgeschieden
Qualitätvolles, spannungsreiches Freiraumgerüst mit großem Potential. Reagiert auf Umgebung und Nachbarschaft. Auf die Blickbeziehungen zur Umgebung wird nicht eingegangen. Die Erschließung im Norden und Anordnung von PKW-Abstellplätzen direkt an der Grundgrenze ist nicht möglich. Die Teilbarkeit der Gebäude in Bezug auf Grundgrenzen ist nicht gegeben.
Herr DI Redik verlässt um 14.40 Uhr das Preisgericht (8 Stimmberechtigte).
Projekt 2: Abstimmung 6:2, verbleibt
Projekt 3: Abstimmung 8:0, verbleibt
Projekt 5: Abstimmung 7:1, verbleibt
Projekt 7: Abstimmung 8:0, verbleibt
Projekt 8: Abstimmung 2:6, ausgeschieden
Urbanisierung entlang der öffentlichen Straße. Kleinteilige Baukörperstruktur in der die geschwungene Form der zentralen Verbauung formalistisch wirkt. Durch 5 Ost West verlaufende Erschließungsstraßen erscheint das Projekt übererschlossen, dadurch auch 4 Ausfahrten nach Osten. Die Bebauung und der Abstand nach Norden scheinen problematisch.
Projekt 9: Abstimmung 5:3, verbleibt
Projekt 10: Abstimmung 2:6, ausgeschieden
Die raumbildende innere Freiflächenzone ist eingesperrt ohne Außenbezüge aber gut gestaltbar. Die Lösung der TG-Einfahrten ist relativ direkt vom öffentlichen Gut, allerdings Besucher-PKW teilweise direkt im zentralen Bereich. Die Retentionsbecken als Versickerungstank (Puratorlösung) scheint unzweckmäßig. Die gleichförmige Baukörperanordnung gleicher Größen gibt wenig Identitätsstiftung bzw. Innovation.
Projekt 11: Abstimmung 1:7, ausgeschieden
Großzügige grüne Mitte, aber wenig Bezug zur Umgebungslandschaft. Die westseitige Baustruktur ist vermittelnd zur Nachbarschaft. Die nördliche Terrassenhauszeilen riegeln stark ab. Die Maßstäblichkeit der sehr langen Baukörperstruktur wird problematisiert. Die anscheinend abgesenkte Haupterschließung unter dem zentralen Grünbereich ist nicht geklärt.
Projekt 13: Abstimmung 3:5, ausgeschieden
Positiv erscheint die Erschließung und Lösung der TG-Einfahrten. Die Bebauungsstruktur vermittelt zwischen der Unterschiedlichkeit der umgebenen Bebauung. Durch einfache, sich wiederholende Einzelkörpergestaltung entsteht ein hohes Maß an innerer Flexibilität, die durch die 5geschoßigen tiefen Baukörper aber auch zu problematischen Bereichen führt. Die geringen Abstände nach Norden und Längen der Baukörper sind problematisch.
Projekt 14: Abstimmung 1:7, ausgeschieden
Großzügige Freiräume, sowohl im Norden als auch im Zentrum Ost/West gerichtet. Gute Verkehrserschließung, beruhigter Siedlungsraum. Reihenhausstruktur südlich gut gelöst. Die starke Abriegelung über die gesamte Länge des zentralen Freiraumes benachteiligt die nördliche Bebauung stark.
Projekt 15: Abstimmung 2:6, ausgeschieden
Abgesehen von der grünen Mitte lässt das fließende Freiraumgerüst notwendige Großzügigkeit vermissen. Klarer baulicher Abschluss der Bebauungsfelder zur Straßgangerstraße. Maßstäblichkeit des Verbauungsmusters in Verbindung mit der Dichte – suboptimal.
Kaffeepause von 16.15 – 16.30 Uhr
Herr DI Redik nimmt wieder ab 16.30 Uhr am Preisgericht teil. (9 Stimmberechtigte)
Projekt 17: Abstimmung 8:1, verbleibt
Projekt 18: Abstimmung 3:6, ausgeschieden
Zu erwartende hohe Wohnqualität, offene Wohnhoftypologie, gewählte serielle Bebauungstypologie erscheint räumlich bezugslos, Raumabschluss zur Straßgangerstraße wird problematisch bewertet.
Herr DI Rajnar verlässt ab 17.00 Uhr das Preisgericht (8 Stimmberechtigte)
Projekt 19: Abstimmung 2:6, ausgeschieden
Gleichförmige Aufsummierung von relativ kleinteiligen hofähnlichen Situationen bei fehlen einer stringenten übergeordnetem Idee. Formalistischer Abschluss des Siedlungsgebietes zur Straßgangerstraße scheint nicht schlüssig.
Projekt 20: Abstimmung 2:6, ausgeschieden
Geschoßförmige Atriumhaustypologie erscheint insbesonders aufgrund der Aufständerungen der Gebäude über den Parkierungsbereichen im EG nicht zukunftsweisend.
Projekt 21: Abstimmung 3:5, ausgeschieden
Serielle Bebauungsmuster lässt übergeordnete städtebauliche Idee und Umgebungsbezüge vermissen. Klarer Raumabschluss des Bebauungsfeldes durch abgetreppte Zeilenbebauung an Straßgangerstraße.
Projekt 22: Abstimmung 1:7, ausgeschieden
Projekt lässt Klarheit und Entschlossenheit in der räumlichen Struktur vermissen. Unterschiedliche Ecklösung an Straßgangerstraße. Die Verkehrslösung kontakariert bereichsweise das Freiraumsystem.
Projekt 23: Abstimmung 6:2, verbleibt
Projekt 24: Abstimmung 3:5, ausgeschieden
Reagiert aus der Rhythmik der zeilenförmigen Bebauung mit Platzformen, die wesentliche Bereiche darstellen. Zur Straßgangerstraße eine sehr rigide Zeile mit großer Parkfläche, reagiert zu wenig auf Zeilenstruktur. Durch fast ausschließliche Südorientierung hohe Anzahl von Nordräumen.
Projekt 25: Abstimmung 6:2, verbleibt
Projekt 26: Abstimmung 7:1, verbleibt
Projekt 27: Abstimmung 2:6, ausgeschieden
Serielle Anordnung kompakter Haustypen lässt übergeordnetes identitätsbildendes Konzept vermissen.
Projekt 28: Abstimmung 7:1, verbleibt
Projekt 29: Abstimmung 3:5, ausgeschieden
Deutliche raumdifferenzierende Bebauungsmuster, wird nicht konsequent durchgehalten und verliert dadurch an Signifikanz
Fließendes Freiraumgerüst wird durch Erschließungskonzept bereichsweise in Frage gestellt.
Projekt 30: Abstimmung 6:2, verbleibt
Ergebnis der 2. Bewertungsrunde:
Die Projekte 2,3,5,7,9,17,23,25,26,28,30 verbleiben für den 3. Bewertungsgang.
Herr Ing. Klamminger verlässt das Preisgericht um 18.30 Uhr, als Ersatzmitglied übernimmt Herr Ing. Langegger die Funktion.
Pause von 18.30 – 19.15 Uhr
Rückholantrag des Projektes 21 auf Wunsch von Herrn Ing. Klamminger, Dir. Bmst. Pusterhofer u. Herrn OBR DI Tatzl
Abstimmungsergebnis für das Projekt 21 zum Rückholantrag: 5:3
3. BEWERTUNGSRUNDE:
Projekt 2: Abstimmung 3:5, ausgeschieden
Großzügiger Grünraum im Zentrum stellt einen Bezug mit der umgebenden Landschaft und St. Martin her. Es ist eine gleichwertige Wohnnutzung zu erwarten. Im nördlichen Bereich ist durch die nach Norden offene Hofstruktur eine gute Anbindung an die bestehende Bebauung gegeben. Die südlichen Atriumhäuser entsprechen nicht den Vorstellungen des Auslobers.
Projekt 3: Abstimmung 6:2, verbleibt
Projekt 5: Abstimmung 3:5, ausgeschieden
Starke stadt- und landschaftsräumliche Einbindung der Umgebung. Die Bebauungsstruktur zeigt eine Auflösung von Blockrandbebauung auf. Es entstehen unverwechselbare Situationen und gute räumliche Identifizierung. Zur Straßgangerstraße gut reagiert, westseitig ist auf den Maßstab der Nachbarbebauung nicht eingegangen. Zum Norden entsteht durch die Dimension, den Abstand und die Anordnung einer Wohnstraße keine zufriedenstellende Lösung. Durch mehrfach Hakenstruktur der Bebauung kommt es teilweise zu ungünstiger Verschattung.
Herr OBR DI Tatzl verlässt das Preisgericht um ca. 19.50 Uhr – Herr DI Bräuer übernimmt als Ersatzmitglied seine Funktion.
Projekt 7: Abstimmung 8:0, verbleibt
Herr DI Rajnar übernimmt wieder ab 20.00 Uhr seine Funktion als Preisrichter (9 Stimmberechtigte).
Projekt 9: Abstimmung 6:3, verbleibt
Projekt 17: Abstimmung 7:2, verbleibt
Projekt 23: Abstimmung 6:3, verbleibt
Projekt 25: Abstimmung 2:7, ausgeschieden
Durch gewählte Bebauungsmuster wird Zentrumsbildung vermieden. Atriumhaustypologie für südliches Baufeld wird im Zusammenhang mit teilweiser Ostorientierung als problematisch angesehen. Grundsätzlich gute Entwicklungsmöglichkeit. Positive Verkehrslösung.
Projekt 26: Abstimmung 8:1, verbleibt
Projekt 28: Abstimmung 7:2, verbleibt
Projekt 30: Abstimmung 2:7, ausgeschieden
Zentrale vielfältig bespielbare großzügige Grünzone, offene wohnhofähnliche Situationen mit akzentuierenden gebäudeangelagerten Baustrukturen (Nebennutzungen). Besucherparkplatzlösung gegen Westen des Baufeldes werden problematisch gesehen.
Ergebnis der 3. Bewertungsrunde:
Es verbleiben die Projekte 3, 7, 9, 17, 23, 26, 28 für die Bewertung.
Unterbrechung der Jurysitzung am 2.8.2005 – 21.00 Uhr
PREISGERICHT am 3.8.2005
Wiederaufnahme der Jurysitzung: 8.10 Uhr
Projektsbeschreibungen:
Projekt 3:
1. Tragende Idee-städtebauliches Konzept
Ausgangspunkt für die teilräumliche Organisation des Planungsgebietes sind drei großzügig formulierte Nord Süd orientierte Grün- und Freiraumachsen, die in ihrer Situierung auf das Bebauungsmuster nördlich der Planungsgebietsgrenze schlüssig reagieren. Der weiteren Strukturierung des Planungsgebietes dienen zwei Ost West orientierte Erschließungsachsen, die durch eine zentrale West Ost orientierte Grün- und Freiraumachse ergänzt werden.
2.Baukörperkonfiguration
In der nördlichsten Bebauungszeile werden 4 bzw. 5 geschoßige punktförmige Wohnungsbauten in leicht zueinander versetzter Stellung so situiert, dass sie nahe zu exakt die Gebäudefluchten die nördlichen angrenzenden Bebauungszeile aufnehmen. In der mittleren Bebauungszone zwischen den beiden Erschließungsachsen folgt die Anordnung haken- bzw. zeilenförmiger Baukörper dem Grundmuster einer nach Süden offenen und im Zentralbereich durch die querende Grünachse unterbrochenen, sowie auch im Nordwestbereich geöffneten Blockrandbebauung. Entlang der Straßgangerstraße wird durch die Situierung dreier hakenförmiger Blöcke südlich der nördlichen Erschließungsachse ein klarer Raumabschluss zum Straßenraum formuliert. Zwischen den gliedernden Grünachsen werden südlich der Haupterschließungsachse die Reihenhäuser in Nord Süd orientierten Zeilen kammartig organisiert. Durch eine Höhenstaffelung der Gebäude von 5 bzw. 4 Geschoßen in der nördlichsten Bauzeile, 4 bzw. 3 Geschoßen in der Mittelzone und 2 Geschoßen in der südlichsten Bebauungszeile wird das Bebauungsfeld vertikal rhythmisiert.
3. Freiraumorganisation
Neben den drei markanten Nord Süd orientierten Grün- und Freiraumachsen, einer Ost West orientierten Grünachse und gebäudezugeordneten Mietergartenzone werden im zentralen Bebauungsteil halböffentliche Hofsituationen formuliert. Überlagert wird das System durch ein großzügiges Angebot von Spielplatzflächen über das gesamte Bebauungsfeld. Überspannt wird das Freiraumsystem durch zeilenförmige bzw. hainartige Baumpflanzungen.
4.Verkehr
Die amtsseitig vorgeschlagene Hauptverkehrserschließung wurde übernommen und zusätzlich im Norden eine als Sackstraße ausgebildete Ost West orientierte Erschließungsstraße eingefügt. Somit ergeben sich an der Straßgangerstraße zwei Einbindungen und eine an der Martinhofstraße. An die beiden Erschließungsachsen sind im Norden zweiseitig, im Süden einseitig die Besucherparkplätze als Querparker räumlich angebunden. Ergänzt wird das Angebot an Besucherparkplätzen durch eine Parkplatzfläche im Westen an der Martinhofstraße und im Südosten an der Straßgangerstraße. 7 lineare Tiefgaragenbereiche werden am kurzen Weg über die beiden Erschließungsachsen räumlich funktional angebunden. Anzumerken ist, dass nahezu alle Geschoßwohnungen direkt von der Tiefgarage erreicht werden können.
5.Abschnittsweise Realisierbarkeit
Ausgehend von der Zuordnung des Siedlungsgebietes zu den einzelnen Bauträgern wird das Bebauungsfeld in insgesamt 8 Bauabschnitte unterteilt, die eine etappierte Umsetzung des Projektes ermöglichen. Die Situierung folgt der Bauabschnittsgliederung.
6.Energetische Aspekte
Die Anordnung von kompakten Baukörpern kommt den Anforderungen an das Projekt aus energetischer Sicht entgegen.
7.Retentionsflächen
Die Integration der geforderten Retentionsflächen in die drei Nord Süd orientierten Grünachsen ist dezentral vorgesehen.
8.Wirtschaftlichkeit und Dichte
Im Bereich der Geschoßbauwohnungen wurde eine Dichte von 0,75 bei max. zulässiger Bebauungsdichte von 0,8 erreicht. Für die Reihenhausbebauung im Süden wurde eine Dichte von 0,42 erzielt.
Projekt 9
1.
Die Idee ist, die für dieses Gebiet der Stadt Graz typische heterogene Bebauung in diesem Projekt wieder aufzunehmen.
2.,3.,7.
Mit der Schaffung von vorgegebenen Baufeldern wird für die zukünftige Nutzung eine größtmögliche architektonische Freiheit erreicht, die eine hohe Flexibilität entsprechend den Bedürfnissen der Bauherrn gewährleistet, ohne dass das Gesamtkonzept darunter leidet.
Durch die Möglichkeit der unterschiedlichen architektonischen Gestaltung wird eine innovative qualitätsvolle architektonische Auseinandersetzung gleichsam herausgefordert. Mit den, den Baufeldern zugeordneten Freiflächen wird die städtebauliche Form definiert.
Das Abstandgrün zur nördlichen Bebauung ist gleichzeitig die grüne Verbindungsachse zum westlichen Naherholungsgebiet, sehr interessant mit verschiedenen Themen gestaltet, und erfüllt gleichzeitig die Retentionsfunktion.
Der durchfließende Freiraum übernimmt nicht nur im Norden, sondern im gesamten Gebiet die Funktion der stadt – und landschaftsräumlichen Integration.
4.
Die Verkehrserschließung hält sich an die von der Stadt vorgesehenen Straßenführung, die Erreichbarkeit der Tiefgaragen in den jeweiligen Außenbereichen der Anlage ergibt eine verkehrsberuhigte Innenzone. Die Form der vorgeschlagenen Tiefgaragen erstreckt sich über alle Baufelder und erschließt diese damit. Durch das Aufsplitten der Besucherstellplätze in mehrere Bereiche wird eine Massierung vermieden und ergeben sich verträgliche Einheiten, die sowohl im Außenbereich als auch im Inneren das Patchwork der Platzsituationen ergänzen.
5.,6.,8.
Eine abschnittsweise Realisierung ist durch die Vorgabe der einzelnen Baufelder sehr leicht möglich und damit auch die Steuerung der wirtschaftlichen Ausnutzbarkeit bezüglich Dichte und der energetischen Vorgaben.
Projekt 17:
1.
Die tragende Idee ist die, mit einer Großform in der heterogenen Siedlungsstruktur der Umgebung einen kräftigen Akzent zu setzen und die Siedlungsanlage in der Gesamtform selbstbewusst zu definieren.
2.
Die angebotene Lösung besteht in einer rein städtisch verstandenen Ost/West verlaufenden Mittelzone, die durch lange, teils gekurvte 5geschoßige Baublöcke, sowie in der Mitte der Flucht durch drei 5geschoßige Punkthäuser gebildet wird, mit nach Norden respektive Süden niedriger auslaufenden kleinere Baukörpern. An den Enden sind die großen raumbildenden Bauwerke nach außen gekrümmt, sodass die westlichen und östlichen Natur- bzw. Stadtraumbereiche wie über Trichter in den neuen Siedlungsbereich einfließen. Diese Geste bewirkt räumlich eine Integration von Alt und Neu.
3.
Die sich im Zentrum ergebenden großen Freiflächen werden übergeordneten Nutzungen zugewiesen. In der Durchgängigkeit der Struktur sind Hierarchien vorhanden, in dem die dominante Ost/Westachse sich an ihrem westlichen Ende auf das Schloss St. Martin richtet und die dazu senkrecht verlaufenden vielen Kleinsichtachsen im Norden die bestehenden Wohnblöcke, im Süden den Grünraum der überschütteten und bepflanzten Autobahn in den eigenen Siedlungsraum einholt. Am Gemeinschaftsplatz sollen auch Dienstleistungen (Praxen, Kindergarten und ähnliches) angesiedelt werden. Die vorgeschlagene Straßensituierung der Stadt wird weitgehend aufgenommen.
4.
Die Besucherparkplätze sind jeweils an den peripheren Bereichen situiert. Die Tiefgaragen Aus- und Einfahrten sind weitgehend direkt von den Zufahrtsstraßen erreichbar. Damit entsteht im inneren Siedlungsraum ein verkehrsfreier Bereich, der für Fußgänger, Radfahrer und Notzufahrten gut genützt werden kann. Die südlichen Reihenhäuser werden direkt von der Wohnstraße aufgeschlossen.
5.
Die vorgeschlagenen Bauetappen sind abschnittweise realisierbar.
6,7,8
Durch die vorgegebenen Großformen sind günstige energetische Werte zu erzielen.
Die Dichte ist gemäß Angabe des Verfassers nicht ausgeschöpft. Eine weitere Erhöhung würde die Wirkung des städtebaulichen Ansatzes verändern.
Die Retentionsflächen sind in die Grünraumplanung integriert.
Projekt 7:
1.Tragende Idee
Grundidee ist die Strukturierung des Siedlungsgebietes in vier vergleichsweise räumlich eigenständige Quartiere, die anhand ihrer Außenbeziehungen örtliche Identität erlangen (Schlossblick Martinhof, Kirchblick, Am Erlengrund, Straßgangerhof).
Der Gliederung dienen großzügige Grün- und Freiraumachsen, die konsequent überörtliche Blickbeziehungen aufgreifen. Ergänzt werden die vier angesprochenen Quartiere durch die Reihenhausiedlung im Süden.
2.Baukörperkonfiguration
Ausgangspunkt für die Baukörperkonfiguration im zentralen Bebauungsfeld sind Nord Süd orientierte Zeilen, die beidseits der Nord Süd orientierten Freiraumachse in Reaktion auf die geöffnete Blickbeziehungen geringfügig räumlich verschwenkt werden, im Bereich der querenden Grünzonen unterbrochen bzw. partiell versetzt werden und im Norden teilweise massiv bzw. im Süden ab dem 1. OG räumlich geschlossen werden. Den Abschluss des Siedlungsgebietes zur Straßgangerstraße bildet eine gegen Süden geöffnete Blockrandbebauung, wobei der nördliche Blockrand in seiner Verschwenkung auf die anliegende Straßenraum- und Kreuzungssituation reagiert. Die Reihenhausbebauung im Süden ist beidseits der gliedernden Grünachse Ost West orientiert und größtenteils zweizeilig ausgebildet.
Die Klarheit des städtebaulichen Musters wird durch eine differenzierte Höhenstaffelung der Gebäude überlagert, wobei der nordöstliche Eckpunkt der Blockrandebebauung akzenthaft hervorgehoben wird.
3.Freiraumorganisation
Wesentliche Träger des Freiraumgerüstes sind eine naturhafte Grünzone an der nördlichen Grenze des Planungsgebietes sowie eine in Richtung Schloss St. Martin orientierte Grünachse, als auch eine in Richtung der Ortskirche von Straßgang ausgerichtete Freiraumachse, die sich in einem zentralen Platzbereich überlagern.
Die hofähnlichen Situationen im zentralen Bebauungsfeld sowie im Bereich der Blockrandfigur im Osten ergänzen mit den straßenbegleitenden Wassergrabensituationen und Mietergartenzonen im Bereich der Reihenhausbebauung sowie im südlichen Bereich der Blockrandbebauung das Freiraumsystem. Charaktergebendes Element der Nord Süd orientierten Freiraumachse ist eine den tiefer gesetzten Raum überspannende Brücken- bzw. Stegkonstruktion. Durch topographische Ausformung, ein reiches infrastrukturelles Angebot sowie konsequente Teilraumbildungen erfährt das Freiraumsystem wesentliche Akzentuierungen.
4.Verkehr
Die Haupterschließungsachse wird im Osten Richtung Norden verschwenkt und bei einer neuen Kreuzungslösung im Bereich Straßgangerstraße/Harterstraße an das übergeordnete Verkehrsnetz angebunden. Schwerpunktmäßig werden die Besucherparkplätze westlich des Straßgangerhofes, bzw. an der westlichen Grundgrenze in unmittelbarer Nachbarschaft zur bestehenden Wohnbebauung konzentriert. Im Bereich des Straßgangerhofes wird ein Parkhaus im 2. bis 4. OG vorgesehen. Es werden 6 Tiefgaragenbereiche ausgewiesen, die von der Haupterschließungsstraße aus bzw. von der Martinhofstraße über eine Privatstraße erschlossen werden.
5.Teilbarkeit
Das Bebauungsfeld wird in 4 Bauabschnitt unterteilt, die teilweise auf die Zuständigkeitsbereiche der einzelnen Bauträger reagieren.
6.Energetischer Aspekt
Durch die Auskragungen und zahlreichen Durchgangszonen ergeben sich erhöhte Außenwandflächen.
7.Retentionsbecken
Es liegt ein differenziertes Konzept zur Oberflächenwasserretention vor, das ständig wasserführende Grabenzonen, wechselfeuchte Versickerungszonen, sowie nur im Eventuallfall wasserführende tiefer gesetzte Freiraumzonen vorsieht.
8.Wirtschaftlichkeit
Die Wirtschaftlichkeit ist durch das nahe zu Ausschöpfen der zulässigen Bebauungsdichte gegeben.
Projekt 23:
1. Städtebauliche Idee
Das Projekt ist gekennzeichnet durch eine Spiegelung von 2 Einheiten beidseitig einer mittleren Nordsüd/Grünachse mit Retentionsbecken. Pro Einheit sind auch sekundäre Nordsüd/Grünachsen mit Tiefgaragenunterbauung vorhanden. Zwei Ostwesterschließungen gliedern das Gebiet in 2 Einheiten: Eine nördliche Erschließung mit beruhigten Verkehr und Besucherstellplätze und im Süden die geforderte Haupterschließung gemäß Amtsvorschlag.
2. Baukörperkonfiguration
Die nordsüdgerichteten Baukörper sind mit 4 – 6 Geschossen höher als die anderen. Insgesamt gibt es keine Differenzierung der Parzellen in der Bebauung. Die Straßgangerstraße ist nicht markant betont, aber trotzdem ausreichend erfasst.
3. Freiraum
Die öffentlichen Freiflächen sind stark nach Süden orientiert. Durch die Verkehrserschließung in Ostwestrichtung ist eine westliche Blickbeziehung gegeben.
Das Projekt weist eine sehr sensible Vorgehensweise zur bestehenden Randbebauung auf, es gibt keine Barrierewirkung an der Nordgrenze und eine offene Hofstruktur nach Westen. Insgesamt bieten die offenen Höfe zu den Grünzügen ruhige und gute Wohnqualitäten. Zu jedem Haus sind Vorgärten und Mietergärten vorgesehen, die den Gesamtcharakter einer Gartensiedlung erzeugen.
4. Verkehr
Die konsequente Anordnung der Tiefgaragenzufahrten an den beiden Seiten der Bebauung vermeidet Störungen innerhalb der Siedlungen. Die Tiefgaragen sind zentral angeordnet und von allen Seiten gut zu erreichen. Die beiden Zufahrtsstraßen an der Straßgangerstraße liegen zu nah beieinander, sind aber in der Ausformung modifizierbar. Die Amtsstraße ist im Kurvenbereich zu eng gestaltet.
5. Energetischer Aspekt
Eine gute Durchlüftung und Besonnung des Areals ist zu erwarten. Die Bebauung erzeugt keine Riegelwirkung. Die Lösung der Retentionsbecken ist einwandfrei. Eine Gesamtversickerung ist auch möglich. Die oberirdische Zuleitung des Oberflächenwassers ist gelöst.
6. Abschnittsweise Realisierbarkeit
Eine Realisierung in Abschnitten ist möglich. Die Dichte liegt bei 0,65 im Durchschnitt eine Verdichtung im Bereich des Grundstückes SIRO ist jederzeit möglich. Die Parzellierbarkeit der Siedlung ist leicht zu erreichen.
Das Projekt bietet insgesamt eine hohe Wohnqualität durch Maßstäblichkeit, einen guten Bezug zur baulichen und naturräumlichen Umgebung. Für die hohe Wohnqualität spricht auch eine schonende Verkehrslösung.
Projekt 28:
1.Tragende Idee
Der Verfasser bietet ein im Prinzip außerordentlich strenges Konzept an, das auf den Arealen der Genossenschaften SIRO und Neue Heimat insgesamt 4 Großhöfe vorsieht, wobei eine Gruppe von je 2 dieser Einheiten durch eine sehr breite Grünspange von den anderen getrennt ist. Dieser Freiraum stellt das Retentionsbecken dar (das natürlich nur nach einem Katastrophenregen kurzzeitig die Attraktion einer Wasserfläche bietet). Diese Form der Aufschließung formuliert im Einzelnen identitätsbildende Gemeinschaften. Zwei durchgängige Querachsen schließen die Höfe zu einer übergeordneten Gemeinsamkeit. Die an sich strenge Philosophie des Rechteckhofes wird durch geringfügige gegenseitige Versetzungen und Verschwenkungen der einzelnen Körper, zum Teil auch durch deren unterschiedliche Höhe entschärft; es zeigt sich nach innen wie nach außen ein lebendiges Flächenspiel. Es besteht die Absicht, Räume unterschiedlicher Öffentlichkeit von privaten Gärten bis zu allgemeinen Zugangsflächen zu schaffen.
2. Baukörperkonfiguration
Eine Aufnahme der nördlichen Bebauung wird durch die Gliederung und Lage der Höfe konsequent verfolgt, wobei ein Verzicht auf die Querriegel im nördlichen Bereich der Höfe eine bessere Verschränkung ergeben würde. Eine Gliederung der Höfe und eine Beziehung der Einheiten werden durch 2 durchgehende Fußwegverbindungen in Ostwestrichtung erreicht.
3.Freiraumkonzept
Das Freiraumkonzept folgt der Absicht zwei Innenraumkategorien anzubieten. Freiräume die sich nach Außen vor allem nach Süden öffnen und Höfe die dem Charakter von Introvertiertheit folgen.
Die mittlere Zone ist eine starke Trennung, wobei die fixierten Grenzlinien das Quartier in 2 Hälften trennen. Die Versickerungsfunktion prägt die Gestaltung und wirkt insgesamt künstlich. Aufgrund seiner Größe ist die Gesamtfläche aber variabel gestaltbar.
4. Verkehr
Die Verkehrserschließung erfolgt den Vorgaben und lässt Optionen für einen direkteren Anschluss zur Straße und bietet insgesamt eine gänzliche autofreie Zone. Die Besucherstellplätze und Tiefgaragenzufahrten sind peripher angeordnet. Die beiden Einmündungen zur Straßgangerstraße liegen eng aneinander. Die Nördliche davon erscheint verzichtbar. Die den Reihenhäusern zugeordneten Stellplätze werden schwer von Besucherverkehr frei zu halten sein.
5. Wirtschaftlichkeit, Dichte
Bauabschnitte sind leicht realisierbar. Die Dichte ist homogen verteilt, nur im südlichen Bereich ist eine zu geringe Grundstücksnutzung vorgesehen.
6. Retentionsbecken, Energie
Eine konsequente Kompaktheit wirkt positiv auf die Energiebilanz. Das Wasserthema wird sehr ausführlich behandelt (neben dem zentralen Bereich sind Retentionsflächen auch auf dem Bereich Kohlbacher vorgesehen), wirkt aber in der Ausformung überdimensioniert.
Das Projekt weist klare Strukturen, eine gute Gliederung und eine hohe Privatheit auf. Die gewählte Anordnung der Baukörper erzeugt wichtige Außenräume, die in der Nutzung und Ausstattung noch ausbaufähig sind. Die Ausgestaltung der zentralen Grünfläche wird von wesentlicher Bedeutung für das Funktionieren des Gesamtkonzeptes sein.
Projekt 26:
1.Städtebauliche Idee
Das Projekt nimmt die Ost West laufende Bänderungstruktur der Umgebung auf. Nach der nördlichen bestehenden hohen Wohnbebauung folgen niedrige hofartige Reihenstrukturen. Darauf hin folgt die mittlere Bandstruktur mit einer Abfolge von 6geschoßigen turmartigen und versetzten Baukörpern. Damit wird eine starke Durchgrünung der Mittelzone erreicht. Die niedrige Bebauung folgt im Süden in 2 Abstufungen in Anlehnung an die nördliche Bandstruktur. Die präzise und homogene Architektursprache unterstreicht die städtebauliche Idee.
Eine Aussage zum nordwestlich an die Martinhofstraße anschließenden Bereich fehlt.
2. Baukörperkonfiguration
Die beiden Enden der mittleren Bandstruktur verursachen einige Konflikte wie der Nachbarbebauung im Westen und verhindern den konsequenten Schallschutz im Osten. Das Bandmuster wird in Nordsüdrichtung zweimal durch Verkehrserschließungen durchschnitten und in der Mitte durch eine Fußgängerachse. Die Konflikte in Bezug auf Nachbarschaft und Beschattung zwischen den hohen und niedrigen Häusern im Nordwesten führen zu einer Abwertung des Konzeptes.
3.Freiraumstruktur
Die mittlere Bandstruktur ist als öffentliche Parkanlage vorgesehen (Wohnen im Park). Die anderen Bandstrukturen beinhalten zugeordnete individuelle Nutzungen (Wohnen im Hof). Entsprechend hat die Begegnung einen privaten Charakter. Die öffentliche Erschließung in Nordsüdrichtung bietet durch allseitige Bepflanzung Alleecharakter.
4.Verkehr
Die Erschließung erfolgt, über die Amtsstraße und zwei in Südnordrichtung verlaufenden Stichstraßen, die die Tiefgaragen erschließen. Damit wird die im Süden anliegende Bebauung (Grundstücke SIRO und Kohlbacher) beeinträchtigt. Die Gradlinigkeit der Hauptstraße verleitet zu hoher Geschwindigkeit und birgt die Gefahr erhöhten Durchgangsverkehrs. Eine Realisierung der Durchbindung über die Grundstücke im Bereich der bestehenden Tankstelle erscheint fraglich. Die Anzahl der Besucherstellplätze ist knapp bemessen.
5.Abschnittsweise Realisierbarkeit
Die Teilbarkeit und abschnittsweise Realisierung ist problemlos möglich.
6. Energetische Aspekte
Der Energieaspekt ist neutral zu bewerten. Die niedrigen Gebäude ermöglichen das Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen.
7. Retentionsbecken
Die Retentionsbecken sind entschieden zu gering bemessen. Die Situierung der Zuführungs- und Verbindungsgräben sind nicht ersichtlich.
8.Wirtschaftlichkeit und Dichte
Trotz der hohen Dichte wird insgesamt eine Bruttogeschoßfläche erreicht, die entscheidend unter dem Mittelwert der Projektbeiträge liegt.
Durch die strukturelle Ausformung der Quartiere ist keine weitere Verdichtung (im Norden) möglich.
Das Projekt ist ein Guss aus Städtebau und Architektur lässt aber aufgrund seiner definitiven Entscheidungen wenig Spielraum in der Umsetzung zu.
Mittagspause von 12.00 Uhr – 14.15 Uhr
4. BEWERTUNGSRUNDE (9 Stimmberechtigte):
Nachrücker (engere Wahl):
Projekt 17, Abstimmung 7:2
Ankäufe:
Projekt 26, Abstimmung 9:0
Projekt 3, Abstimmung 5:4
Projekt 9, Abstimmung 6:3
Preisträger:
Platz 3: Projekt 28, Abstimmung 8:1
Platz 2: Projekt 23, Abstimmung 8:1
Platz 1: Projekt 7, Abstimmung 8:1
Juryempfehlung:
Die Jury empfiehlt, das erstgereihte Projekt hinsichtlich seines städtebaulichen Grundgerüstes im Einvernehmen zwischen Projektant, Bauträgern u. Stadtplanung unter Berücksichtigung folgender Auflagen als Grundlage für die Erstellung des Bebauungsplanes zu verwenden.
Auflage 1
Die Situierung bzw. Ausformung der Besucherparkplätze ist hinsichtlich der Vermeidung unerwünschter Nachbarschaftskonflikte zu überarbeiten.
Auflage 2
Die Großform des „Straßganger-Hofes“ ist in Hinblick auf eine etappierte bauliche Nutzung der tangierten Fläche, sowie gegenüber dem Wettbewerbskonzept alternativer Nutzungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu überarbeiten.
Herr Ing. Langegger und Herr DI Bräuer (beide Ersatzpreisrichter) verlassen um 17.00 Uhr das Preisgericht.
Pause von 17.00 – 17.10 Uhr
Öffnen der Verfasserbriefe:
Projekt 7 271276 Arch.DI Silvia Kerschbaumer-Depisch, Unterpremstätten
Projekt 23 437596 Arch.DI Maria Fanta, Graz
Projekt 28 250179 Arch.Szyszkowitz-Kowalski + Partner ZT GmbH, Graz
Projekt 3 223344 Arch.DI Erich E.Schaffer, Wolfsberg
Projekt 9 271199 Architektur.ps Michael Pfleger/ Maria Schneider,
Innsbruck
Projekt 26 113231 Arch.DI Simon Speigner, Thalgau
Projekt 17 230872 Arch.DI Ferdinand Certov, Graz
Projekt 1 010203 Arch.DI Peter Dorner, Wildermieming
Projekt 2 384111 bkp Architektur ZT GmbH, Graz
Projekt 4 180368 Arch.DI Andreas Harich, Feldkirchen
Projekt 5 080899 Kohlfürst-Fleischhacker-Raß ZT GmbH, Graz
Projekt 6 888923 Arch.DI Johann Pronegg, Gleisdorf
Projekt 8 000528 Arch.DI Karl Fahrner, Innsbruck
Projekt 10 140002 Arch.DI Dietger Wissounig, Graz
Projekt 11 280410 Arch.DI Friedrich Wiesenhofer, Graz
Projekt 12 120605 Arch.DI Arthur Van den Broek
Projekt 13 100705 Univ.Prof. Arch.DI Dr.techn. Heiner Hierzegger, Graz
Projekt 14 173511 Arch.DI Irmgard Brottrager, Graz
Projekt 15 173332 Univ.Prof. DI Dr. Hansjörg Tschom, Graz
Projekt 16 214365 More architecture Geltnik ZT KEG, Graz
Projekt 18 071187 Arch.DI Michael Regner, Graz
Projekt 19 992005 Arch.DI Kurt Fandler, Graz
Projekt 20 020814 Arch.DI Andreas Karl, Graz
Projekt 21 486157 Arch.DI Gerald Deutschmann, Graz-Seiersberg
Projekt 22 470209 Arch.DI Jasmin Leb-Idris, Graz
Projekt 24 239876 Arch.DI Georg Harant, Wels
Projekt 25 574921 Arch.DI Ulrike Tischler, Graz
Projekt 27 507020 Arch.DIngre Croce-Klug, Graz
Projekt 29 165805 Arch.DI Johnnes Haberl
Projekt 30 413006 Arch.DI Randolf Riessner, Graz
Ende der Jurysitzung: 19.50 Uhr
- Verfasser/in:
- Redaktion GAT Graz Architektur Täglich