Junges Architektenteam setzt sich gegen internationale Architekturgrößen durch

Stefan Burger und Birgit Rudacs, die in Graz Architektur studierten und in München das Büro Burger Rudacs Architekten führen, gewannen den nichtoffenen Planungswettbewerb

21/11/2011

Stefan Burger und Birgit Rudacs, die in Graz Architektur studierten und in München das Büro Burger Rudacs Architekten führen, gewannen den nichtoffenen Planungswettbewerb für den Neubau der John-Cranko-Schule in Stuttgart mit 30 TeilnehmerInnen, von denen 5 Architekturbüros vorab für die Teilnahme ausgewählt wurden. Die bestehende Ballettschule, die heuer ihr 40-jähriges Bestehen feierte, ist nach dem Choreografen und Ballettdirektor John Cranko (+ 1973) benannt, der sich für den Bau als Ausbildungsstätte für junge Tänzerinnen und Tänzer aus der ganzen Welt eingesetzt hatte.

Burger Rudacs Architekten traten gegen internationale Stars der Architekturszene an, wie Zaha Hadid aus London, das Büro Snøhetta aus Oslo, Delugan Meissl aus Wien und Sauerbruch Hutton aus Berlin (4 der 5 geladenen Teilnehmer). Aber auch Nieto Sobejano Arquitectos aus Madrid, die in Graz soeben mit eep architekten das Joanneumsviertel fertigstellen und für den Dachaufbau von Kastner + Öhler verantwortlich zeichnen, reichten ein Projekt ein. In der Stuttgarter Zeitung schließt die Journalistin Amber Sayah aus dem Wettbewerbsergebnis folgerichtig, dass Wettbewerbe weiterhin ein probates Mittel seien, auch jüngeren, unbekannteren Architekten eine Chance gegen prominente Konkurrenz zu geben. Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass die Finanzierung der neuen Ballettschule - die Errichtungskosten für den Neubau werden auf 35 Millionen Euro geschätzt - nicht gesichert zu sein scheint. KONTAKT:

Burger Rudacs Architekten

Thalkirchner Str. 81

D-81371 München

T +49 (0)89/51996111

F +49 (0)89/51996110

mail@burger-rudacs.de

Verfasser/in:
Redaktion GAT Graz Architektur Täglich

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Schaubild des Siegerprojekts von Burger Rudacs Architekten, München. Dem Höhensprung im Gelände von zwanzig Metern begegnen die Architekten mit einer terrassenförmig abgetreppten Anlage.
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Außerdem bewältigten die Architekten ein dichtes Raumprogramm, mit großem Probensaal, acht kleineren Tanzsäle und Nebenräumen sowie einem Internat für 75 BallettschülerInnen.

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