Joachim Baur. window 1986/99 / 2008

Das Institut f. Kunst im öffentlichen Raum verknüpfte am 1. Mai 2008 das traditionelle Maibaumaufstellen in Vasoldsberg mit einer Kunstaktion, der Eröffnung der Mediensku

30/04/2008

Das Institut f. Kunst im öffentlichen Raum verknüpfte am 1. Mai 2008 das traditionelle Maibaumaufstellen in Vasoldsberg mit einer Kunstaktion, der Eröffnung der Medienskulptur "window" 1986/99 / 2008 von Joachim Baur.

Zur Eröffnung sprachen u. a. Univ.-Doz. Dr. Werner Fenz, Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark und Univ.-Prof. DDr. Bazon Brock, Professor für Kunst und Ästhetik, Universität Wuppertal.

In Joachim Baurs vielschichtiger Medienskulptur WINDOW setzt die Interaktion von Kunst, (Volks)Kultur, Natur und Wissenschaft Energie frei – real und im übertragenen Sinn. Die Konstruktion aus Kupfer und Eisen funktioniert wie eine Batterie, die – gespeist von Umwelteinflüssen – genug Strom erzeugt, um das autonome Senden von Signalen an http://window.mur.at/ zu ermöglichen. Formal nimmt die Skulptur den Dialog mit dem Vasoldsberger Achteckstadel, einem bemerkenswerten Zeugnis anonymer Volksarchitektur aus dem 19. Jahrhundert, auf, dessen Fensteröffnungen – etymologisch lässt sich window vom aisl. vindauga (Windauge) ableiten – sich über ihr Bauprinzip in Baurs WINDOW spiegeln. Eine sich selbst erhaltende "Idealwiese", entwickelt in Kooperation mit der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Gumpenstein, ergänzt das Ensemble vor Ort während sich Dürers Großes Rasenstück, eine bahnbrechende Ikone der Verbindung von Kunst und Natur, auf einem Ziegelobjekt wiederfindet, das die Arbeit im öffentlichen Raum als Edition begleitet.

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Redaktion GAT, Empfehlung

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Eröffnung am 01.05.2008. Die Medienskulptur liegt an der L 369, Vasoldsbergstraße, rund einen halben Kilometer von Vasoldsberg entfernt, in Richtung Lassnitzhöhe.
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Die Medienskulptur (5 x 2,3 m) - eine Wand aus 595 verschweißten Kupferziegeln und einer Sockelplatte aus Eisen - funktioniert als Batterie, die elektrischen Strom aufnimmt, der bei Regen zwischen der Eisenplatte und der Kupferziegelwand entsteht. Das "Kr
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Medienrummel um Bischof Egon Kapellari bei der Eröffnung am 1. Mai 2008.
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Die Idee zur Medienskulptur "window" stammt aus dem Jahr 1986. Das Kunstwerk korrespondiert mit dem Vasoldsberger Achteckstadl, ein Bauwerk anonymer Volksarchitektur, das im Jahr 2007, im Rahmen der Platzgestaltung von HoG Architektur renoviert wurde (GAT
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Die Wand besteht aus 595 verschweißten Kupferziegeln
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Der Künstler Joachim Baur bei der Eröffnung
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Der Urheber der Medienskulptur, der Künstler Joachim Baur (Werkstadt Graz; li) und Werner Fenz, Leiter des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum (re).
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Blick Richtung Vasoldsberg
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Joachim Baur "window", 1986/99 / 2008 - Medienskulptur, elektrochemisches Environment - Vasoldsberg / Steiermark / Austria.
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Univ.-Prof. DDr. Bazon Brock, Bgm. Josef Baumhackl und Bischof Egon Kapellari (v. li.)

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