Der alle zwei Jahre im Rahmen der Holzmesse Klagenfurt von der Messe Klagenfurt und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft vergebene "Innovationspreis der Holz- und Forstwirtschaft" geht dieses Jahr an die Firma Sägewerk Hans Bichler aus dem obersteirischen Kobenz für das Produkt "Duomax:Triomax", das gemeinsam mit der TU Graz und dem Holzcluster Steiermark entwickelt wurde.
"Duomax:Triomax" sind aus 2 bzw. 3 Lamellen verleimte Hölzer nicht nur für hohe optische Anforderungen. Durch den Verzicht auf die Keilzinkung und durch den Einsatz von Lamellen mit großen Dimensionen wird der Leimanteil möglichst gering gehalten, was die Produktgruppe als ökologisch besonders wertvoll auszeichnet. Für die Produktion wird PU-Leim verwendet, welcher für eine sichere und schadstoffreie Verleimung steht und daher auch unbedenklich im Innenausbau verwendet werden kann. Formstabilität und Rissfreiheit sind weitere Vorteile.
Mit seiner Firmenphilosophie der "Perfektionierung des lebendigen Rohstoffes Holz", dem wir den nötigen Freiraum lassen, sich in seiner Natürlichkeit zu entfalten und ihn durch verschiedenste Verarbeitungsmethoden zähmen – sei es durch Verleimung oder Trocknung – und das alles mit der seit Generationen überlieferten Verbundenheit mit der Region und dem gewissen "Holzverstand" ist dem Unternehmen "der innovative, erfolgreiche Weg vom typischen Kleinsägewerk zu einem modernen Holzverarbeitungsbetrieb" gelungen, wie bei der Preisverlehung betont wurde. Vor allem der italienische Markt interessiert sich für "Duomax:Triomax", das Unternehmen reagierte sofort mit der italienischen Version der Homepage.
Ein positives Signal in einer strukturschwachen Region, die aber über einen wichtigen Rohstoff mit viel Innovationpotential verfügt.
- Verfasser/in:
- Redaktion GAT Graz Architektur Täglich
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