Gestern wurden in London die Preisträger des ULI Award for Excellence, Europa, Naher Osten und Afrika bekannt gegeben. Unter den ausgezeichneten Projekten ist das Justizzentrum Leoben von Hohensinn Architektur ZT GmbH, Graz, das aufgrund seiner wegweisenden Architektur, die einen modernen Strafvollzug erst möglich macht, weit über die Grenzen Österreichs bekannt wurde (siehe auch den Artikel in der New York Times „Behind Bars ... Sort Of“; Jim Lewis; 10.06.2009)
Der Preis zeichnet den gesamten Entwicklungsprozess eines Projektes aus und bezieht sich nicht nur auf Architektur und Design. Kriterien für die Preisvergabe sind Führungsqualität, Beitrag zur Gemeinschaft, Innovation, Public/Private Partnership, Umweltschutz und Umweltverbesserung, Reaktion auf soziale Bedürfnisse und finanzieller Erfolg.
Für den ULI Award 2009 wurden aus 39 eingereichten Projekten aus 17 Ländern neben dem Justizzentrum Leoben vier weitere Projekte ausgezeichnet:
_ Akaretler Row Häuser / W Hotel, Istanbul, Türkei (Akaretler Turizm Yatirimlari A.S.)
_ Elm Park, Dublin, Irland (Radora Developments Ltd.)
_ Hilton Tower, Manchester, U.K. (The Beetham Organisation)
_ Mountain Dwellings, Kopenhagen, Dänemark (Hoepfner und Danish Oil Company)
Der Wettbewerb ist Teil des ULI (Urban Land Institute) Program for Excellence, das 1979 mit dem Ziel eingerichtet wurde, dass außerordentliche Leistungen im Bereich der Landnutzung anerkannt und belohnt werden sollen.
- Verfasser/in:
- Susanne Baumann-Cox, Bericht
