hidden metapormophosis

Entwurf „hidden metapormophosis“ auf den Inffeldgründen: ein aus den Räumen einer Halbkugel abgeleitetes, nach außen verschlossenes Gebäude für Peter Kogler.

21/03/2005

Das Konzept leitet sich von einer Interpretation der Person Peter Koglers ab: Einerseits durch die Profession des

Künstlers im Licht der Öffentlichkeit stehend, überzogen gesehen exhibitionistisch, andererseits scheinbar introvertiert und anonym!

Diese Polarität war Leitgedanke dieses Entwurfs, indem das "Verstecken am Tag" und die "mystische Inszenierung bei Nacht" die Resultate waren.Die Metamorphose findet insofern statt, dass durch eine einzige Bewegung entlang zufälliger Kurven, die auf der Oberfläche einer Halbkugel liegen, "Räume" extrudiert werden.

Dabei entstehen ganz unterschiedliche individuelle Formen, die als 3d-Puzzle verstanden, bei Zusammensetzen wieder eine Halbkugel ergeben.

Damit inneres wie äußeres Bild dem Gedanken des Verschwindens entsprechen, werden die einzelnen Stücke zu einfachen geometrischen Kuben abstrahiert und gemäß dem ursprünglichen Miniaturmodell der Halbkugel wieder zusammengefügt.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch der Standort. Die Inffeldgründe bieten optimale Voraussetzungen... ein urbanes Zwischengebiet mit bereits ähnlichen architektonischen Formen zur Gewährleistung der Anonymität des Gebäudes.

Die kubischen Baukörper werden von einer homogenen Fassade mit nur einer einzigen Öffnung, der Eingangstür, umschlossen. Hier wird wieder ein Bezug zur Halbkugel hergestellt, bei der sich die Oberfläche als opake Hülle über das Innenleben legt.

Das Raumkonzept wie die Küche, das Wohn- wie Esszimmer usw. ist um einen Innenhof angeordnet, der genügend Licht spendet und darüber hinaus eine Auflösung zwischen Innen-und Außenraum bewirkt. Um diesen Effekt zu verstärken steht dort ein Baum , der zusätzlich eine scheinbare Geschlossenheit auch aus der Vogelperspektive mit sich bringt.

Im Zuge der Erhaltung der Komplexität der Gebäudekonstellation bzw. das Einbringen eingangs erwähnter Polarität, wird den Rauminnenkanten entsprechend aufrissmäßig ein Netz an Leuchtröhren über die Fassade gelegt, um zumindest nachts erahnen zu lassen, was sich im Innern befindet. An diesem Punkt schlägt sich eine Interaktion des Gebäudes mit der Tageszeit nieder.

Letztendlich entsteht ein Ort der Ruhe und Revitalisierung, ein Ort, der privater nicht mehr sein könnte, eben die "eigenen vier Wände" inmitten einer immer hektischer werdenden Zeit!

Verfasser/in:
Claudia Kresser_E1_WS04/05_interacitiv living zones
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Axo_mit Baum im Innenhof
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...abstrahiert!
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Axo_ohne Dach
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...wieder zusammengesetzt.
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...extrudiert...
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Die Halbkugel

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