Grätz(l)FotoRätsel 17

GAT will mit der Grätz(l)FotoRätsel-Serie Details in den Grazer Stadtteilen aufspüren, die einem meist nur beim Flanieren oder auf der Suche nach speziellen Fotomotiven a

22/01/2009

GAT will mit der Grätz(l)FotoRätsel-Serie Details in den Grazer Stadtteilen aufspüren, die einem meist nur beim Flanieren oder auf der Suche nach speziellen Fotomotiven auffallen und lädt alle LeserInnen ein, mitzumachen.

> > GRÄTZ(L)FOTORÄTSEL 17:

(siehe Abb. 1 in der Randspalte)

Im März 1959 wurde ein Tanz erfunden, der daraufhin zu einem der populärsten wurde. Der Name des Tanzes wurde von Architekten zur Bezeichnung von etwas verwendet, dem eine tragende Rolle in einem ihrer Gebäude zukommt. Genau 50 Jahre nach Erfindung des Tanzes wird dieses Gebäude seiner Nutzung übergeben.

FRAGEN:

Um welchen Tanz handelt es sich?

Welches Gebäude ist gemeint?

Was bezeichnet der Name des Tanzes im Bezug auf das Gebäude?

Wer zeichnet für die Planung des gesuchten Gebäudes verantwortlich?

UND SO SIND SIE DABEI:

Die, Ihrer Meinung nach richtige Antwort senden Sie bitte per eMail (!) an redaktion@gat.st.

Aus allen Einsendungen mit der/den richtigen Antwort/en wird die GewinnerIn / der Gewinner mittels Ziehung ermittelt. Als Preis gibt es wieder eine Kombination aus Mütze und Schal der Fa. Barts bereit gestellt vom Geschäft Magazzin in der Bürgergasse 9 in Graz.

DIE AUFLÖSUNG des Grätz(l)FotoRätsel 17 erfolgt bei Veröffentlichung des nächsten, am 26.02.2009.

> > AUFLÖSUNG des Grätz(l)FotoRätsels 16:

Die richtige Antwort lautet:

ANDREAS-HOFER-PLATZ IN GRAZ

GEWINNER der Kombination aus Mütze und Schal der Fa. Barts ist HANS KOSCHUH.

> > ZUR INFORMATION:

Der Andreas-Hofer-Platz (Abb. 2), der ehemalige Fischplatz, ist in seiner heutigen Form weniger das Produkt gezielter Stadtplanung, als vielmehr eine durch den Abriss älterer Bauten entstandene großflächige „Baulücke“. Bis 1934 stand in der Platzmitte die barocke Kirchen- und Klosteranlage der Karmelitinnen, die nach der Säkularisierung unter Kaiser Joseph II. als ärarisches Monturdepot (Sammelort militärischer Kleidung) verwendet worden war. Kurz vor dem Abriss war das Stadtwerke-Gebäude, einer der wichtigsten Bauten der Zwischenkriegsmoderne in Österreich, nach Plänen von Rambald Steinbüchel-Rheinwall errichtet und 1933 fertig gestellt worden. Das Gebäude am Kai, die ehemalige Postdirektion, wurde um 1930 von Otto-Wagner-Schüler Leopold Hoheisel entworfen.

Das ganze 20. Jahrhundert hindurch bis heute war der Platz immer wieder Gegenstand von städtebaulichen Projekten, so war er eine zeitlang sogar als Standort des Grazer Kunsthauses im Gespräch. 1912 wurde ein Wettbewerb für den Bau einer Handels- und Gewerbekammer ausgeschrieben, der das ehemalige Kloster ersetzen sollte. 1935 wurde eine moderne Städtische Markthalle geplant, die das freie Terrain einnehmen sollte. Ein besonders interessantes, großstädtisches Projekt dazu von Herbert Eichholzer und Viktor Badl ist überliefert. Unter dem Paradigma der autogerechten Stadt entstand in den 60er-Jahren eine zentrumsnahe Tiefgarage, deren Lichtmast mit polygonalem Abschluss bis heute dem Platz als zentraler Blickpunkt dient. (Text: Antje Senarclens de Grancy)

Eigentümer des Andreas-Hofer-Platzes ist die Stadt Graz. Die Acoton Projektmanagement Bauträger G.m.b.H. besitzt dafür ein Superedifikat und hat sich verpflichtet, einen offenen 2-stufigen Realisierungswettbewerb zur Erlangung von Bebauungsvorschlägen für den Platz auszuloben. (Anm. d. Red.)

RECHTLICHES ZUR RÄTSELREIHE:

MitarbeiterInnen von GAT sowie UrheberInnen und Beteiligte der abgebildeten Projekte sind nicht befugt, bei der Grätz(l)FotoRätsel Serie mitzuraten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

IDEE UND KONZEPT ZUR RÄTSELREIHE:

Arch. DI. Elisabeth Lechner

Verfasser/in:
Karin Wallmüller, Rätsel 17

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