Gestaltungsbeirat für Graz

Stadträtin Fluch verweist auf die laufende Evaluierung des Grazer Modells, bevor über einen Gestaltungsbeirat für Graz entschieden werden kann.

29/01/2009

Verschiedene Projektentwicklungen der letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass im Grazer Modell ein wichtiges Gremium, ein Gestaltungsbeirat, fehlt. Daher die Frage an die Stadträtin, ob sie sich, anders als ihr Vorgänger StR. Gerhard Rüsch, für die Installierung eines Gestaltungsbeirates einsetzen werde.

Es werden derzeit viele Gespräche mit Bauwebern geführt, entgegnet Fluch, die das Grazer Modell in Anspruch genommen haben, und anderen, die das nicht tun. „Persönlich bin ich nicht ganz glücklich, dass diese Evaluierung erst jetzt läuft. Ich wurde zwar noch nicht interviewt, sehe aber ebenfalls Schwächen im Grazer Modell, gerade hinsichtlich der Verbindlichkeiten infolge von Wettbewerben.“ Gespräche und Entscheidungen um einen eventuell einzusetzenden Gestaltungsbeirat, vergleichbar etwa Linz, könnten erst nach Abschluss der Evaluierung geführt und getroffen werden. Evaluiert wird von den Unternehmensberatern Infora, Ergebnisse sollen im Februar vorliegen.

Verfasser/in:
Wenzel Mracek, Gespräch

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