Mit der Grazer Architektin Dipl.-Ing. Ulrike Bogensberger wurde erstmals in der Geschichte der Ziviltechniker-Kammer eine Frau zur Sektionsvorsitzenden gewählt. Neuer Sektionsvorsitzender der IngenieurkonsulentInnen wurde der Grazer Raumplaner Dipl.-Ing. Max Pumpernig (54). Damit wurde in der gesamten Führungsgarnitur der ZiviltechnikerInnen ein kompletter Generationenwechsel vollzogen.Neuer Vizepräsident wurde der 45-jährige Architekt Dipl.-Ing. Peter Kompolschek aus Villach, zu Sektionsvorsitzenden-Stellvertretern wurden Dipl.-Ing. Herbert Horn (42, Viktring) bei den BauingenieurInnen und Architekt Dipl.-Ing. Reinhold Wetschko (47, Klagenfurt) bei den ArchitektInnen.
Die keineswegs symbolische, sondern tatsächliche, physische Schlüsselübergabe des bisherigen Präsidenten, Architekt Dipl.-Ing. Werner Nussmüller (Graz), an Gerald Fuxjäger fand anschließend an die Wahl im Rahmen eines kleinen Festes statt.
„Mehr Nähe“, hat sich Präsident Dipl.-Ing. Gerald Fuxjäger programmatisch vorgenommen, und meint damit: „Wir müssen näher an den Markt herankommen, sowohl die Ziviltechniker-Büros als auch die Kammer selbst . Das heißt unter anderem auch, mehr Aus- und Weiterbildung für die ZiviltechnikerInnen, ihre Mitarbeiter und die potentiellen Nachfolger sowie mehr Service der Interessensvertretung für die ZiviltechnikerInnen in Kärnten und in der Steiermark“.
Die neue Architektenvorsitzende Dipl.-Ing. Ulrike Bogensberger hat ihre Diplomarbeit an der TU Graz über ein „Rehabilitationszentrum für Folteropfer“ geschrieben, ist seit sechs Jahren selbständig und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Projektsteuerung und
- entwicklung, Begleitender Kontrolle und Wettbewerbsbetreuung. „Meine Freizeit investiere ich in die Kammerarbeit“, sagt die engagierte Architektin.
Dipl.-Ing. Max Pumpernig, der neue Vorsitzende der Sektion IngenieurkonsulentInnen, hat sein Diplom an der TU Wien über das Thema „Wasserwirtschaftliche Rahmenplanung in der Region Graz und deren Auswirkungen auf Siedlungsräume in der Region Graz und Graz-Umgebung“ erworben, ist seit 1981 selbständig und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit örtlicher und überörtlicher Raumordnung, Umweltverträglichkeitserklärungen und –prüfungen sowie städtebaulichen Gutachten. Der mit Gattin Herta verheiratete Vater von zwei Töchtern (Katharina, 19 und Constanze, 16) wählt zum Stressabbau „Radeln und Bergwandern, aktuelle Sachbücher und anspruchsvolle Krimis“.
In der Steiermark waren 913 ZiviltechnikerInnen wahlberechtigt, in Kärnten 325. Das waren mit insgesamt 1.238 ZiviltechnikerInnen um 30 Wahlberechtigte mehr als bei den letzten Wahlen vor vier Jahren. Erstmals in der Geschichte der Ziviltechniker-Kammer waren die beiden Wahlkörper mit jeweils 619 ArchitektInnen und IngenieurkonsulentInnen gleich groß. Das erklärt sich vor allem aus dem anhaltend starken Zuzug von jungen ArchitektInnen in den Freien Beruf. In der Vergangenheit waren stets mehr IngenieurInnen als ArchitektInnen wahlberechtigt gewesen.
(Text: Hannes Steinmann - Medienservice im Auftrag der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Steiermark und Kärnten)
Nachstehend finden Sie nun einige Fotosplitter des ZT-Sommerfestes am 23. Juni 2006 im Hof des Hauses Schönaugasse 7.






















