Die 9. Internationale Architektur Biennale in Venedig ist dem Thema "Metamorph" gewidmet. Es sollen die tiefgreifenden kulturellen und technologischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, die den Planungsprozess und das Berufsbild des Architekten nachhaltig verändert haben, untersucht und aufgezeigt werden. Auch in der österreichischen Architekturproduktion ist eine tiefgreifende Metamorphose festzustellen.
Marta Schreieck, die Kommissärin des Österreich-Beitrages "Gegen den Strom" will diesen fließenden Prozess anhand markanter Beispiele aufzeigen.MPreis. Die Architektur des Alltags
Das "System MPreis" funktioniert als eine Partnerschaft von Unternehmen, Architekten und Experten. Wie ästhetische Orientierungspunkte sind die athmosphärisch dichten, für den jeweiligen örtlichen Kontext entwickelten Filialen über Tirol verstreut.
Gezeigt werden :
_ 2004: INNSBRUCK, Arch. Rainer Köberl, Michael Steinlechner
_ 2003: WATTENS, Arch. Dominique Perrault, Paris. RPM Rolf Reichert, München. ABSAM, Arch. Georg Pendl, Elisabeth Senn.
2002: WÖRGL, Arch. tatanka (Joseph Bleser, Wolfgang Pöschl, Thomas Thum). WEISSENBACH, Arch. Erich Wucherer, Thomas Giner. AXAMS, Arch. Thomas Moser, Werner Kleon. KEMATEN, Arch. Holz Box Tirol. SILZ, Arch. Andreas Orgler.
_ 2001: WENNS, Arch. Rainer Köberl, Astrid Tschapeller.
_ 2000: WATTENS, Arch. Dominique Perrault, Paris. RPM Rolf Reichert, München.
_ 1999: LEUTASCH, Arch. Erich Gutmorgeth
_ 1998: STEINACH, Arch. Helmut Reitter
_ 1994: THAUR, Arch. Karl Heinz, Dieter Mathoi, Jörg Strehli
_ 1992: LIENZ, Arch. Wolfgang Pöschl4 TEAMS
AllesWirdGut - pool - querkraft - the next ENTERprise
Vier ausgeprägte Einzelpositionen gewähren Einblick in die Vielfalt der Denk- und Handlungsweisen einer jungen und ambitionierten Architekturszene, die zum treibenden Element der Veränderung im österreichischen Baugeschehen wurde.
AllesWirdGut, Wien
Andreas Marth, Friedrich Passler, Herwig Spiegel, Christian Waldner
FUZI: Fußgängerzone Innichen, Südtirol 2002
DOZ: Dorfzentrum Fließ, Tirol 2001
ZBBZ: urbanistische Studie zur Nutzung innerstädtischer Restflächen am Beispiel Bozen, 1999
VIA: eine gebaute Plattform - halb Weg, halb Platz. Rampen und Wege formen einen Parcour, der Besucher vom Außenraum in den Pavillon und durch die Ausstellung leitet.
Pool, Wien
Christoph Lammerhuber, Axel Linemayr, Evelyn Rudnicki, Florian Wallnöfer
TRUM: Schlosserhalle mit Bar in Trumau, NÖ 2000
ROLPHI: "Die Sonnenbrille", Shopping City Süd, Vösendorf, NÖ 2000
Poolding: jenseits der herkömmlichen Darstellung von Architektur geht es um den sinnlichen und funktionalen Überschuss, der aus der Mehrschichtigkeit in Funktion und Nutzung entsteht.
querkraft, Wien
Jakob Dunkl, Gerd Erhartt, Peter Sapp, Michael Zinner
DRA: Einfamilienhaus, Wien 2003
Diagramm: Prozess - Protagonisten und Wege sind auch das Ziel.
dra: die Entwicklung der Haut | mp: die Kunst (in) der Stadt | pra: Architektur statt Möbel | lee: Vielfalt in einem | dor: Gummi | sps: Frieden als Wohnwert.
the next ENTERprise, Wien
Ernst J. Fuchs, Marie-Therese Harnoncourt
Olienlöcher: Audiolounge für die Ausstellung "Tresspassing", Secession Wien 2002. Mit einem Soundevent von Christoph Cargnelli. Ausstellungseröffnung in Venedig
10. September 2004, 15:00 Uhr




