garden tube interface

Entwurf „garden tube interface“ von Elisabeth Nebel: ein dreigeschossiges Gebäude mit Glasfassade und Bepflanzung, abgeleitet von aufblasbaren Objekten Peter Koglers.

16/03/2005

Nach näherer Beschäftigung mit Peter Kogler interessierten mich vor allem die aufblasbaren Objekte, welche Kogler mit Manfred Plotegg gemeinsam gefertigt hat.

Ich übernahm eines der Werke und baute ein Modell nach. Das Modellstellt die Tragstruktur sowie das gesamte Treppensystem und damit die Wegeführung dar. Der tube ist aus Glas und durchsichtig. Je nachdem wo sich der Mensch später im Haus befindet färbt sich dieses tube Segment blau. Somit verändert sich der Raum sowohl für den außen stehenden Betrachter, als auch für denjenigen der sich im tube befindet.

Anschließend fertigte ich sofort ein zweites Modell, in dem ich zwei Ebenen einzog. Der Höhenabstand der Ebenen beträgt 4m. Die Ebenen haben großflächige Deckenaussparungen, die für zusätzliche Belichtung sorgen. Das Gebäude wird umhüllt von einer Glasfassade, die sich wie eine organische Haut um das Objekt spannt.

Die drei Ebenen teilte ich in Funktionsbereiche.

Wobei die unterste Ebene als Arbeitsebene fungiert. Sie ist durch eine Trennwand in zwei Teile geteilt. Der eine Bereich dient als reine Arbeitszone. Peter Kogler kann seine Werke gleich durch die, von der Decke herunter fahrbaren Quader testen. Der andere Bereich dient als Inspirationsfläche.

Die mittlere Ebene ist eine rein private Ebene und enthält eine Wohn.-, Wasch.-, Koch.- und Schlafzone.

Die oberste Ebene dient als reine Entspannungsebene und ist mit einer intensiven Bepflanzung ausgestattet.

Die Glasfassade ist teilweise auch flächig mit einem Metallgitter überzogen auf diem die Bepflanzung optimale Verankerungsmöglichkeiten hat. Die Bepflanzung dient als Sichtschutz, denn der Betrachter soll von Außen z.B. keinen Einblick ins Bad haben.

Verfasser/in:
Elisabeth Nebel
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