"Das Bauen im ländlichen Raum geht nie ganz nach Plan"

Althofen - zur Gemeinde St. Peter am Kammersberg bei Murau (Stmk.) gehörend - hat einen neuen Dorfplatz.

15/05/2007

Althofen - zur Gemeinde St. Peter am Kammersberg bei Murau (Stmk.) gehörend - hat einen neuen Dorfplatz.

Planung Dorfplatz und Fussgängersteg: 2006.

Planungsförderung OE Land Steiermark.

Statik Steg: DI Johann Riebenbauer, Graz.

Ausführung: BM Ing.Galler, Teerag-Astag.

Fertigstellung bis August 2007.

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Althofen im Katschbachtal feierte am 10. Mai 2007 "Tausend Jahre Althofen" und die Eröffnung seines neuen Dorfplatzes.
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Der neue Dorfplatz ist ein Holzplatz. Das Material steht für Identität mit der Region. Natursteinpflasterbänder strukturieren die Fläche. Gegenüber dem Gasthaus sind Parkplätze asphaltiert. Ein mit Latten gedeckter Sitzplatz für Bewohner und Radfahrer wir
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Der Fuß- und Radweg führt über den Platz und über den neuen Steg auf die westliche Seite des Katschbaches.
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Der Steg ist als Kastenbrücke aus KLH-Platten konstruiert und mit einer roten Lattenfassade überzogen, die am linken und rechten Ufer über die Brücke hinaus verlängert wird und zur Raumdefinition am Platz beiträgt.
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Noch sind weder die Brücke noch der Platz ganz fertig. Aber der Bürgermeister und die Bevölkerung wollen die 1000 Jahre Althofen unbedingt zum Anlass für eine Feier nehmen. Und so wurde eingeladen, vorbereitet und mit Petrus gutes Wetter ausgehandelt, was
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Der Steg markiert die Sichtachse zur Kirche. Das Baugeländer auf dieser Seite wird noch durch die vorgezogene Lattenfassade ersetzt und auf dem Schotter wird ein Lärchenbretterweg verlegt werden. Das flache Satteldach und andere Details gehen nicht auf di
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Trotz Detailplan wurden die Öffnungen uminterpretiert und noch dazu verglast, wodurch sich die Lattenfassade außen auch wieder erübrigt hätte....Ganz abgesehen von der Beleuchtung, die deckenbündig integriert geplant war. Die jetzige wird nicht lange halt
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Die Schirme kommen wieder weg, wenn das Fest vorbei ist.....und die Unterkonstruktion für die Holzlatten werden hoffentlich noch rot lasiert werden
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Unangenehm und nicht abgesprochen: der Übergang von der Lattenfassade zum viel zu hohen Geländer an der Bachböschung.
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Als Baumscheiben waren eigentlich Pflastersteine mit Rasenfugen gedacht, und statt des Asphalts am Bach sollte eine Rasenfläche kommen.....
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Und im Zentrum sollte eine flache Pflastermulde mit Wasser zum Plantschen sein. Aber alle sind glücklich, einen heimischen Künstler für die Verwirklichung dieses Brunnenwerks gewonnen zu haben. Darf man da als Planerin beleidigt sein? Nein. Das demokratis
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Jetzt wird es ernst - das Fest beginnt: Burgfräulein, Ritter und Knappen aus Friesach in Kärnten sind geladen, denn vor 1000 Jahren gehörte Althofen zu Kärnten.
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Die Kapelle des Musikvereins Althofen macht Stimmung.....
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.....die Jugend ist auch da....
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...Produkte der Region werden offeriert.....
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...ein eigens hergestelltes Polohemd feilgeboten....
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...und langsam füllen sich die Tische. An die 300 Menschen sind gekommen und....
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....laben sich am Wein aus eben gefertigten Bechern mit Althofen-Logo....
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...und am Essen, auf mittelalterliche Art serviert....
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....bis nach Einbruch der Dunkelheit, Auslöschung sämtlicher elektrischer Lampen und Entzündung der Fackeln und Tischkerzen, die Zeremonie mit Verlesung der kaiserlichen Schenkungsurkunde vom Jahre 1007 durch den Ausrufer (aus Friesach) und nicht enden wo
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…nicht nur zum Gaudium der Festgäste, sondern auch der Akteure des Festes.....
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....wurde ein Stück Geschichte lebendig.
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.....und der Planerin wird klar, dass halt jeder noch so kleine Platz sein Denkmal braucht. Fazit: Das Bauen im ländlichen Raum geht nie ganz nach Plan. Fotos: Karin Wallmüller

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