Da Koglers bekannten Werke immer sehr hoch komplexe inhaltliche Motive mit vielen Interpretationsmöglichkeiten aufweisen, wie z.B.: die Ameisen oder die Röhren, lässt auch mein Ausgangsmedium für sämtliche inhaltliche Metamorphosen Platz.die Wasserblase
Ich wollte mich in der Wahl des Motivs icht direkt auf eines des Künstlers stützen, da ich sie nicht mit seiner urheberrechtlichen subjektiven Authentizität wiedergeben könnte.
Bezugnehmend auf Koglers Arbeitsmethoden wurde die Reputationsmethode gewählt.
Aus Bewegung abstrahierter Raum
Aus der Kraulbewegung eines Menschen im Wasser wurde eine Blase für den Baukörper transformiert. Die hierbei entstehenden Wasserblasen repetiert und in die Gebäudehülle eingeflochten.
Raumzonierungen
allgemein öffentlicher Bereich:
1.EG… Fußgängerzone mit kleinen Aufenthaltsinseln
1.OG… Cafe; regt in gemütlicher Atmosphäre zur Kunst an; Lichtänderung in Fassadenblasen reagiert auf Anzahl der Cafegäste
Rückzugsort:
Private Zone; er soll im Gesamtsymposium beinahe verschwinden; der/die Räume sollen Ruhe ausstrahlen und von der visuellen und akustischen Überreizung ablenken – teilweise unter Wasser; dem Künstler soll jedoch die Möglichkeit eines direkten Zugangs zum experimentellen Bereich offen stehen.
Experimentelle Ort:
Öffentliche Zone; großer Raum der allgemein öffentlich, als auch nicht öffentlich nur vom Künstler genützt werden kann (1 Raum für Technik und 1 Cave)
Inspirationsort:
1.UG… Sowohl im privaten, als auch im experimentellen Bereich integriert; ein Künstler lässt sich immer und überall inspirieren; Arbeitsbereiche um Blitzgedanken schnell festzuhalten.
Situierung
Das Gebäude wurde in Wien an der alten Donau situiert, da Peter Kogler seit 1993 Lehrbeauftragter an der Akademie der bildenden Künste in Wien tätig ist. An der Alten Donau deshalb, da hier das aus der Bewegung abstrahierte Blasenobjekt seinem Ursprung am nächsten ist. Weiters befindet es sich im Zentrum, Akademie- und Künstlermeilennähe.
Da es sich direkt im Freizeitbereich (Fußgänger und Radfahrzone) und in Bahn- und Untergrundbahnnähe befindet, können Menschen aller Art auf die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten aufmerksam gemacht werden.
- Verfasser/in:
- Karin Preininger









